Fundstück 19.04.2011 10:52 +Feedback
Flotten-Inge im Delirium
Auch das innerhalb von zwei Wochen erst Juliano Mer Khamis, einer der bekanntesten Aktivisten in der Westbank, und nun Vittorio, der bekannteste Aktivist in Gaza umgebracht wurden, während nichts dergleichen vorher je geschah, ist zumindest fragwürdig. Die Frage, die man sich stellen muss, ist: Wer profitiert von diesen furchtbaren Verbrechen? Zum einen sind nun zwei der für Israel „gefährlichsten“, weil engagiertesten, bekanntesten und renommiertesten Aktivisten ausgeschaltet. Die Morde an Vittorio und Juliano könnten außerdem ein Mittel sein, um der internationalen Solidaritätsbewegung einen empfindlichen Schlag zu versetzen - gerade angesichts der bevorstehenden zweiten Flotilla und der Tatsache, dass sich internationale Aktivisten noch immer nicht davon abbringen lassen, nach Palästina zu fahren. Durch die Behauptung, Juliano und Vittorio seien durch extremistische Palästinenser umgebracht worden, könnten viele Aktivisten nun davon abhalten werden, weiterhin nach Gaza und in die Westbank zu fahren. Das wäre die schlimmste Konsequenz, die die Morde haben könnten, es würde das Lebenswerk dieser beiden Menschen unterminieren. Und die Palästinenser stünden wieder einmal als gewaltbereite Extremisten in der Weltpresse. http://www.inge-hoeger.de/start/regionalesnrw/detail/zurueck/nahost/artikel/mord-an-vittorio-arrigoni-unsicherheit-ueber-moerder/
Siehe auch:
He called himself a “non-violent activist,” but he had harsh words for Israeli violence only, never the Palestinians’. It’s true that the Israelis had him arrested once and threw him out of the country, and when he joined the “Freedom Flotilla,” he was told that they had targeted him. But in the end, he was murdered by his Palestinian comrades. He was strangled to death, most likely with a metal cable, by a radical Islamist group that has called for a jihadist uprising in Gaza.
http://www.nationalreview.com/corner/265045/death-vittorio-arrigoni-michael-ledeen
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Kategorie(n): Ausland


