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  29.07.2010   14:20   +Feedback

Die Ökostadt als Terrorpartner

Matthias Küntzel

Die Weltgemeinschaft ist sich einiger denn je, dass Ahmadinedschads Regime keine Atombombe haben darf. Auf allen Kontinenten wird verstärkt nachgedacht, wie der Druck auf Teheran erhöht werden kann. Nicht so in Freiburg. Hier, im südwestlichen Zipfel der Bundesrepublik, wo einst die „Atomkraft? Nein, danke!“-Bewegung ihren Ausgang nahm, feiert diesen Sommer die Ökometropole den zehnten Jahrestag ihrer Städtepartnerschaft mit Isfahan, der drittgrößten Stadt des Iran. Gegensätzlicher könnte eine Städteverbindung nicht sein: Hier die atomwaffenfreie City, dort das Atomwaffen- und Raketenzentrum Isfahan. Hier Deutschlands Fahrradmetropole, dort das Fahrradverbot für Frauen. Hier die Musterstadt des Liberalismus, dort die ungezügelte Diktatur. Hier der grüne Bürgermeister, dort die Hinrichtungen „grüner“ Regimegegner.
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article8696600/Oekostadt-Freiburg-und-das-iranische-Raketenzentrum.html

Siehe auch: Antisemiten in Weimar
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article8672680/Erklaerung-ueber-die-Antisemiten-in-Weimar.html

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Kategorie(n): Bunte Welt 

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