22.03.2008   11:08   +Feedback

Deutsches Kunsthandwerk wider das böse Amerika

Die Augsburger Galerie Noah stellt im Rahmen eines Wettbewerbs Arbeiten von Nachwuchskünstlern über das Amerikabild derselben aus. Die Ausstellung firmiert irreführender Weise unter dem Titel “Gutes Amerika, böses Amerika”. Richtig müsste es heißen: “Böses Amerika, böses Amerika”. Die Augsburger Allgemeine berichtet darüber ganz beeindruckt und in folgenden Worten: “So manches US-Symbol (und US-Klischee) liefert der Schau mit an die 99 Prozent gegenständlicher Kunst rote Fäden. Dies sind neben Waffen aller Art plus Stacheldraht: Freiheitsstatue, stars & stripes, Adler, Supermann und weitere Comicfiguren. Mitunter liefern dfiese Motive zwar nur einen plakativen, kritischen Reiz; doch dann, wenn sie - zynisch - mit positiv besetzten Materialien kombiniert werden (und mit handwerklicher Technik), bekommen sie giftigen Biss. Beispiele: Bomben aus Marzipan, eine Pistole aus Gummibärchen, eine Papier-Düsenjäger-Armada aus gefalteten Bibelseiten, ein Bügeleisen in Tarnfarbe..., das die US-Flagge glattbügelt...”


Permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Kultur