Dr. Benny Peiser 19.06.2008 11:44 +Feedback
Deutsche Klimapolitik macht Bürger ärmer und Energiekonzerne reicher
Die deutschen Energieversorger können einer Studie zufolge bis 2012 durch den Emissionshandel mit Zusatzeinnahmen von rund 35 Milliarden Euro rechnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Modellrechnung des Freiburger Öko-Instituts, die die Umweltschutzorganisation WWF vorstellte. Grund dafür sei, dass die gegenwärtigen Vorschriften es den Konzernen ermöglichten, die Kosten für den Emissionshandel voll auf die Strompreise umzulegen - obwohl sie 90 Prozent der Luftverschmutzungsrechte gratis erhielten. Am meisten kassiert de Grandpré zufolge der Eon-Konzern: Dieser werde in den kommenden Jahren voraussichtlich elf Milliarden einnehmen. Bei RWE seien es neun, bei Vattenfall noch rund 6,6 Milliarden Euro. EnBW und Evonik könnten mit Zusatzeinnahmen von sechs beziehungsweise 2,3 Milliarden rechnen. http://afp.google.com/article/ALeqM5jED0c2aO2DQOqnRzCbQM2ZpshhuA
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Kategorie(n): Wirtschaft

