Dr. Benny Peiser 13.04.2008 11:40 +Feedback
Deutsche Klimapolitik: ein menschgemachtes Desaster
Während weltweit der Widerstand gegen das Verbrennen von Nahrungsmitteln in Motoren (sog. Biokraftstoff) wächst, hält die Bundesregierung starr an ihrer verfehlten Klimapolitik fest. Man darf sich fragen, wieviele Menschen an den daraus resultierenden Hungerskatastrophen sterben, wieviel Regierungen erst stürzen müssen, bevor dem grünen Wahnsinn ein Ende gesetzt wird. Sage niemand, es habe keine Warnungen gegeben.
Trotz der weltweit steigenden Nahrungsmittelpreise steht das Ziel der EU, mehr Kraftstoff aus Pflanzen zu gewinnen, nach Ansicht von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel nicht in Frage. Doch müssten Standards gesetzt werden, um einen Konflikt zwischen Biospritproduktion einerseits und Nahrungsmittelversorgung sowie Umweltschutz andererseits zu vermeiden. “Wir können die zehn Prozent in der Europäischen Union mit Rohstoffen abdecken, die nicht zu Nahrungsmittelkonkurrenzen führen und die nicht aus Regenwäldern kommen”, sagte Gabriel am Samstag bei einem Treffen der EU-Umweltminister im slowenischen Brdo.
Würden die Pläne zur Beimischung von Biosprit in die Tanks bis zum Jahr 2020 verdoppelt - so wie es die Bundesregierung lange propagierte -, so würde dies nach Berechnungen des Ifpri den Preisanstieg bei den Nahrungsmitteln obendrein fast verdreifachen.
Note to environmentalists: Remember, you were the ones who demanded biofuels the loudest.
It turns out the production of biofuels such as ethanol and biodiesel is likely to cause far more environmental damage than it prevents, not to mention triggering widespread famine and eating up more rainforest and grassland than beef production ever could.
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Kategorie(n): Wissen Wirtschaft

