Claudio Casula 13.07.2009 18:35 +Feedback
Der Potz aus dem Pott
Heute streifen wir uns einen dreifach beschichteten Tiefseetaucheranzug samt Helm über und steigen hinunter in die Güllegrube, die sich Palästina-Portal nennt…
Arendt lässt nur Journalisten gelten, die ins gleiche Megaphon brüllen wie er: Leukefeld, Marx, Levy, Hass et al., bei allen anderen setzt er die Berufsbezeichnung in Anführungsstriche. Das hat ebenso Methode wie die Verweigerung einer Auseinandersetzung mit den Fakten – mit der Begründung, „so etwas“ könne man gar nicht kommentieren. Gern bedient er sich auch eines rhetorischen Kniffs aus dem Arsenal achtjähriger Pennäler: der Vermutung, X oder Y habe wohl „Ausgang“ aus einer Nervenheilanstalt gehabt. Der Mann, der auf seiner Seite Suizidmassenmorde in Bussen und Cafés als „einzige Waffe“ verzweifelter Menschen exkulpiert, wirft anderen „zynische Menschenverachtung“ vor; der Mann, der seit sieben Jahren behauptet, Millionen Palästinenser stünden vor dem Hungertod bzw. seien Opfer einer „ethnischen Säuberung“ und eines „Völkermords“, obwohl die Bevölkerungszahlen in den Gebieten wachsen wie sonst kaum wo auf der Welt, attestiert anderen, „keine ernsthaften Argumente“ zu haben; der Mann, der die Selbstviktimisierung der Palästinenser nach Kräften befeuert und natürlich auch sich und seinesgleichen als „Jagdopfer“ sieht, hält andere für „paranoid“.
Am schönsten ist es allerdings, wenn der Anal-ytiker Arendt einen „Spezialisten für den Unterleib“ ausmacht, wo er selbst kaum in anderen Kategorien zu denken vermag: „Häufchen“, „Verdauungsreste“. „Hinterteil“, „Kloake“, „WC“, „abspülen“, „Toilettenbecken“, „geistiger Unrat“, „shit of Entebbe“ – immer wieder, ad nauseam. Wenigstens zeigt er in seinem Projektionszwang so sehr schön, wofür er steht und wofür seine Hass-Seite ist: für den Arsch.
http://spiritofentebbe.wordpress.com/2009/07/13/der-potz-aus-dem-pott/
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Kategorie(n): Inland


