21.04.2008   16:30   +Feedback

Der Ökosumpf: Roland Tichy über Geschäftemacherei mit grüner Moral

Die Vorkämpfer der Ökobewegung nehmen für sich in Anspruch, sie wollten „die Erde für unsere Kinder retten“. Das klingt gut und erfüllt seinen Zweck: Wer zu widersprechen wagt oder Zweifel äußert, enttarnt sich als Vertreter des Bösen, der das Weltklima aufheizen will. Immer dann, wenn die Welt auf diese Weise in Gute und Böse eingeteilt wird, ist sie in höchster Gefahr, weil dann nicht mehr argumentiert und voneinander gelernt wird. Auch die Ökobewegung könnte zu einer Kraft werden, die das Gute will und doch das Schlechte schafft. Denn seit die Ökobewegung zum gesellschaftlichen Mainstream wurde, ist sie einem großen Risiko ausgesetzt: Sie verbündet sich mit Geschäftemachern, Subventionsjägern und populistischen Politikern zu einem gefährlichen Bündnis


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Kategorie(n): Wirtschaft  Bunte Welt