Dr. Benny Peiser 26.03.2008 20:13 +Feedback
Der Niedergang der SPD und die Auferstehung der SED
Unter Kurt Becks Führung hat die SPD in ihren Hochburgen fast jeden zweiten Wähler verloren: In Nordrhein-Westfalen sackte sie von 40 auf 23, in Niedersachsen von 43 auf 25 Prozent, am heftigsten war der Absturz von 43 auf 23 Prozent in Bremen. In den neuen Bundesländern ist die SPD nur noch dritte Kraft hinter CDU und Linkspartei. Lediglich in Brandenburg liegt sie bei 25 Prozent gleichauf mit der CDU auf Platz zwei, während die Linkspartei auf 33 Prozent kommt.
Desaströs ist die Situation im Saarland, wo die Genossen früher absolute Mehrheiten holten. Inzwischen wollen nur noch 16 Prozent die SPD wählen, weniger als in Bayern, wo die SPD auf 18 Prozent kommt. Die Linkspartei käme dagegen an der Saar auf 29 Prozent - eine gute Basis für Oskar Lafontaine, der im nächsten Jahr ein Comeback als saarländischer Ministerpräsident anstrebt, mit seiner Ex-Partei als Juniorpartner.
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Kategorie(n): Kultur

