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  03.12.2009   08:55   +Feedback

Der Islam kann kein Maßstab sein

Warum man das Minarettverbot nicht mit den Christenverfolgungen in arabischislamischen Staaten vergleichen kann, weiß man auf Spiegel online, bei denen ist es nämlich weitaus weniger schlimm und viel nachvollziehbarer, wenn man vergleicht: „Als der Islam sich von Saudi-Arabien ausgehend ausdehnte, da sank ihre Zahl zunächst um jene, die sich zu der neuen Religion bekehrten. Viele taten das damals übrigens aus Steuergründen.“ So so, wie nachvollziehbar. Sich bekehrten. Wahrscheinlich war das Ehegattensplitting mit vier Frauen günstiger, oder die Übernachtung in der Moschee war zum ermäßigten Mehrwertsteuersatz möglich. Vielleicht könnte man auch heute mit Steuervergünstigungen locken, wenn man vom Islam in die Schweiz konvertiert, aber: „In der muslimischen Welt sind die Christen fast nie Migranten.“ Ausländerfeindlich sind sie also auch noch. Kann ja sein, aber das rassische Argument können wir nun wirklich nicht berücksichtigen.
Selbst wenn man es für stichhaltig hält zu sagen, die Situation woanders kann nicht der Maßstab für unsere Grundrechte sein, muss man doch fragen, woher Erdogan und Konsorten die Unverschämtheit nehmen, der Schweiz Faschismus vorzuhalten, ohne die Gegenfrage zu bedenken: Und was ist das dann bei euch? 

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Kategorie(n): Ausland 

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