Fundstück 25.06.2010 21:50 +Feedback
Buchenwald und Israels Verbrechen gegen die Menschlichkeit
Am Mittwoch hatten die Iraner den für den Nachmittag geplanten Besuch der Gedenkstätte abgesagt, nachdem sie sich zunächst Bedenkzeit ausgebeten hatten. In einer ersten Reaktion bedauerte Weimars Oberbürgermeister Stefan Wolf die Entscheidung. Er verstehe sehr gut, dass die Delegation hier unter enormem Druck stehe. Die Pflege kultureller Beziehungen mit der Stadt Weimar sei aber undenkbar ohne Einbeziehung Buchenwalds und ohne ein konkretes Verständnis für die Aufgabe, vor die die Stadt durch das Erinnerung an Buchenwald gestellt sei. http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Weimarer-Staedtefreundschaft-Iraner-bleiben-Buchenwald-fern-2008099970
Und dazu der Leserbrief einer Friedensaktivistin:
Ihre Zeitung sagt ihren Lesern leider nichtwie die Iranische Delegation die Absage Buchenwald aufzusuchen begründet hat.Ignoranz ist wenn man deutsche Politiker beobachtet möglich, aber haben ihre Leser kein Recht die wirklichen Hintergründe zu erfahren? Schließlich wird von den Iranern erwartet, Buchenwald zu besuchen, während Israel seinerseits Verbrechen gegen die Menschlichkeit verübt.Ich habe den iranischen Botschafter als einen ehrlichen Zuhörer, der bereit war meine persönlichen Erlebnisse als Tochter von Holocaustüberlebenden anzuhören, kennengelernt. Ohne Berücksichtigung der brutalen Angriffsgesten Israels sind die Vorkommnisse um Weimar und Buchenwald nicht nachvollziehbar.
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Kategorie(n): Inland


