Fundstück 14.10.2012 13:42 +Feedback
Brutalstmögliche Ermittlungen
Gibt es heute, sechs Wochen später, eine konkrete Spur? “Da würde ich mich ungern zu weit aus dem Fenster lehnen”, sagt Martin Steltner, Sprecher der Staatsanwaltschaft. Die Anwohner des Viertels sind ungeduldig geworden, ein Unternehmer hat 5000 Euro Belohnung ausgesetzt für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen. Besser gesagt, er hatte es vor und traf sich mit einem leitenden Ermittler des Landeskriminalamtes. Dieser gab ihm zu verstehen, dass private Spenden in laufenden Ermittlungen schwierig bis unmöglich seien. “Warum gibt es noch immer keine Ergebnisse?”, fragt eine Bewohnerin der Nachbarschaft. Sie hat sich beim Landeskriminalamt erkundigt, dort sagte man ihr, dass die Ermittlungen laufen und jedem Hinweis nachgegangen wird. http://www.welt.de/print/wams/politik/article109821967/Spurensuche-in-Friedenau.html
Siehe auch:
Knapp sieben Wochen nach dem Überfall auf den Rabbiner Daniel Alter in Berlin gibt es endlich Hinweise. Eine Spurensuche der “Welt am Sonntag” führt zu zwei Jugendlichen, die in der Nähe des Rabbiners wohnen. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, hat daraufhin bestätigt: “Die beiden Personen sind Gegenstand der Ermittlungen.” Deren Familien stammen aus dem Libanon und Palästina und geben an, nie von der Polizei befragt worden zu sein. http://www.welt.de/print/wams/article109821977/Attacke-auf-Rabbi-Endlich-eine-Spur.html
Auch habe ihm bislang „noch niemand wegen meiner Herkunft gedroht“. Zudem habe er „auch Kumpels, die Mahmoud oder Ahmed heißen. Aber was soll ich mit denen über Religion reden? Für mich zählte schon immer das Hier und Jetzt.“ Dennoch stellt der Mann klar: „Wenn mir hier etwas passieren sollte, würde ich sofort nach Israel gehen.“ http://www.berliner-kurier.de/polizei-prozesse/uebergriffe-auf-juden-rolf-eden—wenn-mir-das-passiert—wandere-ich-aus-,7169126,20566568.html
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Kategorie(n): Inland

