Fundstück 08.11.2010 17:20 +Feedback
Benz: Solidarität mit Antisemiten und Islamisten
In dem Interview mit Muslim-Markt kritisiert Benz diese antisemitische Seite mit keiner Silbe. Vielmehr stellt er sich gerade im Gespräch mit Islamisten als Opfer von „Hass“ und einer „Rufmordkampagne“ dar. Was werden die in iranischen Gefängnissen gefolterten Regimegegner dazu sagen, dass Benz den Iran-treuen Islamisten von Muslim-Markt Unterstützung gibt mit seinem Interview?
Mit „Hass“ meint Benz offenbar die Kritik von Wissenschaftlern, Publizisten, Autoren und Journalisten u.a. gegen die von ihm propagierte Analogie von „Islamkritik“ und Antisemitismus, wie sie im Dezember 2008 auf einer Konferenz am ZfA und in Artikeln seither deutlich wurde. „Hass“ ist demnach für Benz auch die Kritik an seiner Treue bis heute zu seinem Doktorvater Karl Bosl (bei dem Benz 1968 in München promoviert hat). Bosl war nicht nur ein NSDAP-Mitglied, vielmehr wurde er von der Schutzstaffel (SS) in einem großen Projekt bezahlt und war noch in den 1960er Jahren in revanchistischen Kreisen wie dem Witikobund aktiv. http://www.spme.net/cgi-bin/articles.cgi?ID=7355
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Kategorie(n): Wissen


