02.11.2009 11:54 +Feedback
Benachteiligung durch Kultur
Verbandssprecher beklagen, dass Menschen mit Migrationshintergrund, sofern es sich dabei um Araber und Türken handelt, in Deutschland bei der Wohnungsvermietung und, mit gleicher Qualifikation, bei der Bewerbung um Jobs benachteiligt werden.
Jetzt muss es wieder ich sein, der erklärt, warum das so ist. Schuld sind
die Medien und die Justiz, die uns weismachen wollen, diese Leute wären aufgrund ihrer Herkunft einer Kultur verhaftet, durch die sie nicht anders können, als zu Gewalttätigkeit und Missachtung unserer Rechtsordnung zu neigen.
Herangezogen wird dieses Argument zwar nur, wenn es um Strafnachlass und Verständnis geht – „Der Strafrichter muss, soweit er das kann, die persönliche Situation des Betroffenen aufklären. Und dazu gehört dann möglicherweise auch der kulturelle Hintergrund“, so Ex-Verfassungsrichter Hassemer – doch dann muss dies eben auch zivilrechtlich bei der Anstellung und Vermietung Beachtung finden.
Folgte ich diesem rassischen Verständnis, statt davon auszugehen, dass beim Menschen die Existenz der Essenz vorausgeht, ich würde diesen Leuten auch keine Wohnung vermieten und sie nicht anstellen.
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Kategorie(n): Kultur


