29.08.2015   18:58   Leserkommentare (0)*

Prinzipienfeste Antisemiten

In Teheran, da weiß man noch, was Standfestigkeit ist. Und lässt einen Auftritt von Daniel Barenboim nicht zu, weil er Israeli ist. Man stelle sich mal vor, wie von der New York Times bis zur SPD alle ins Jauchzen gekommen wären. Barenboim in Teheran. Bitteschön, die Iraner laden einen Israeli ein, der muss nur kritisch gegenüber der Okkupation sein. Da sehen wir es doch. Wandel durch Annäherung und das alles Dank des großartigen, friedensstiftenden Iran Deals, den nur die bösen, kriegslüsternen Republikaner und Netanjahu verhindern wollen. Die Artikel hätten sich von selbst geschrieben. Eine Steilvorlage wär’s gewesen. Mehr

Siehe auch:
An aide to Iranian Supreme Leader Ayatollah Ali Khamenei on Saturday dismissed remarks by British Foreign Secretary Phillip Hammond that Tehran has changed its stance on Israel, insisting that fighting the “illegal Zionist regime” is an ongoing policy of the Islamic Republic, the semi-official Fars news agency reported. More

Der 72 Jahre alte Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper unter den Linden ist israelischer Staatsbürger, hat allerdings auch einen palästinensischen Pass. Geboren wurde er in Argentinien. Barenboim engagiert sich für eine Annäherung der verfeindeten Volksgruppen im Nahostkonflikt. Mehr

This isn’t the first time Barenboim has run into controversy regarding Israel. He has attempted to have the music of anti-Semitic German composer Richard Wagner performed in Israel, in violation of an unofficial boycott. He also holds honorary Palestinian citizenship and conducted a concert in Ramallah in 2005. More

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Kategorie(n): Ausland 

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