06.02.2016   23:30   Leserkommentare (0)*

Die Presseschau zur Nacht

Brennende Luxusautos und eingeschlagene Schaufenster: Mehrere Vermummte zogen in der Nacht zu Sonnabend durch die Flottwellstraße in Mitte. Mindestens vier "hochwertige Fahrzeuge", so das Polizeipräsidium, wurden gegen 1 Uhr früh angezündet, Dutzende Fensterscheiben von Häusern und Autos eingeschlagen und eine Baustellenabsperrung als Barrikade auf die Straße gezerrt und angezündet. Mehr

Wir sind mit dem Radl da! Die Täter, die der Polizei zufolge per Fahrrad kamen, werden im linksextremen Milieu vermutet; der für politische Straftaten zuständige Staatsschutz ermittelt. Am Mittag tauchte schließlich ein Bekennerschreiben auf, wie die "Berliner Morgenpost" berichtete. Demnach hieß es auf einer linksgerichteten Plattform im Internet, ein "sozialdemokratisches Volksfahrräderkommando" habe die Flottwellstraße besucht und dort "Luxuskarren entglast und warm verschrottet". Ob das Schreiben echt ist, bestätigte die Polizei bislang nicht. Mehr

Berlin hat eine Führung Auf dem Rummelplatz haben sich bereits zahlreiche Demonstranten versammelt und es werden immer mehr. Es ist mit mehreren 1000 Teilnehmern zu rechnen. Die Polizei ist zahlreich präsent und unternimmt umfangreiche Vorkontrollen. Wie ernst sie die Situation nimmt, ist schon daran zu erkennen, dass die gesamte Polizeiführung anwesend ist, darunter Polizeipräsident Klaus Kandt und Vizepräsidentin Margarete Koppers. Mehr

Die taz hat ein neues Feindbild: Oldtimer Zu einem umweltpolitischen Skandal werden die Oldtimer durch die staatliche Alimentierung. Jedes Auto über 30 Jahre, das einigermaßen in Schuss ist, bekommt das Nummernschild mit dem H hinten. H steht für historisch und spart hunderte Euro Steuern per annum. Oldies gelten als „historisches Kulturgut“. Seit 1997 subventioniert Autovater Staat die Halter. An die 400.000 der gepamperten Stinker fahren mittlerweile umher, jährlich werden es gut 10 Prozent mehr. Mehr

Die SPD hat ein Problem Alles begann vor fast genau vier Wochen mit einem WAZ-Interview, das starke Beachtung bis in die Bundesebene fand: Guido Reil, SPD-Hinterbänkler im Rat der Stadt, verwurzelt und politisch aktiv im alten Arbeiterstadtteil Karnap, sprach darin ungewöhnlich offen seine brennenden Sorgen um den Essener Norden an: Die Ansiedlung Tausender Flüchtlinge drohe die ohnehin mit reichlich Integrationspflichten und sozialen Problemen belasteten Stadtteile vollends zu überfordern; auch habe man mit vielen Migranten leider schon bisher nicht die besten Erfahrungen gemacht; und überhaupt läge die Kanzlerin falsch mit ihrem: „Wir schaffen das.“ Mehr

 

 

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Kategorie(n): Inland 

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