29.11.2014   02:56   Leserkommentare (0)*

Kopflos im Vatikan

Ausgerechnet der Papst, die höchste moralische Instanz von über einer Milliarde Katholiken, hält Gespräche mit einer Bande amoklaufender, mordender, vergewaltigender Sklavenhändler für angebracht, “wenn dadurch größeres Leid vermieden werden kann”.

Das ist gute, alte, bewährte Vatikanpolitik. Um größeres Leid zu vermeiden, hat der Statthalter Gottes auf Erden ein Abkommen mit dem Dritten Reich geschlossen, das bis heute in Kraft ist, und dafür weggeschaut und weggehört, als es den Juden an den Kragen ging. Natürlich nur, um noch größeres Leid zu vermeiden. Wer weiß, was sich die Nazis außer der Endlösung noch alles ausgedacht hätten.

Jemand aus der Mannschaft des Pontifex sollte dem Chef vielleicht diesen Link schicken und ihn bitten, sich das Foto des Gekreuzigten mal in aller Ruhe anzusehen. Okay, diesmal waren es nicht die Juden, aber das muss nicht heißen, das man so etwas tun darf.

Übrigens, das Foto ist noch relativ harmlos. Auf einem anderen, das etwas später aufgenommen wurde, liegt der Kopf des Mannes in seinem Schoß. Aber vielleicht hat er sich nur geopfert, um größeres Leid zu vermeiden.

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Kategorie(n): Ausland 

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