Beiträge von Dr. Wahied Wahdat-Hagh
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17.02.2012 22:53
Pack schlägt sich, Pack verträgt sich
Es gibt einen Machtkampf zwischen Khaled Mashaal und Ismail Haniya, zwei Führern der Hamas. Khaled Mashaal hatte sich Anfang Dezember 2011 entschieden Syrien zu verlassen und das Politbüro in Damaskus teilweise aufzulösen. Dies wurde von einigen Experten als ein Bruch mit dem Assad-Regime und Iran gewertet. Aber Ismail Haniya hat den Machtkampf gegen Khaled Mashaal gewonnen und hat sich für den Iran entschieden. Das Hamas-Politbüro in Syrien wird daher aufrechterhalten.
Zwar hatte Mashaal nie dem Terrorismus abgeschworen, aber inzwischen ist es eindeutig: Hamas setzt ihre Strategie des Terrors gemeinsam und mit Hilfe des Iran fort. Auch wenn die Finanzstärke des Iran bei Hilfsleistungen für Hamas nachgelassen hat, geben die iranischen Machthaber Millionen für den Terrorismus aus, um die islamische Revolution zu exportieren.
Hamas zwischen Mashaal und Haniya: Die Hamas ist der palästinensische Zweig der ägyptischen Muslimbruderschaft. Die wichtigsten drei Führungspersönlichkeiten der Hamas sind gegenwärtig Khaled Mashaal …
09.02.2012 15:26
Ein Mann, ein Wort und viele Ziele
Alireza Forqani, bis Januar 2012 Gouverneur der Insel Kish, hat in einem Beitrag für die iranische Nachrichtenagentur Alef einen Angriffskrieg gegen Israel religiös begründet. Er fordert die Regierung von Ahmadinejad auf, noch in ihrer Amtszeit bis 2014 Israel anzugreifen und zu zerstören. Der Iran könne mittels seiner Mittel- und Langstreckenraketen innerhalb von neun Minuten Israel gänzlich zerstören.
Der Informatiker Alireza Forqani ist mit 14 Jahren Mitglied der paramilitärischen Bassij-Milizen geworden. Diese Milizen sind inzwischen eine Abteilung der Revolutionsgardisten. Er war aktives Mitglied der Ansare Hizbollah. Forqani behandelt in seinem Artikel, der hier zusammenfassend wiedergegeben wird, die Möglichkeiten eines iranischen Angriffs auf Israel. Dafür sucht er krampfhaft eine religiöse Begründung, der einige Leser in ihren Kommentaren, die weiter unten in diesem Text übersetzt werden, deutlich widersprechen. Er diskutiert taktische Schritte für einen militärischen Angriff auf Israel.
Die religiöse Verbrämung des islamistischen Vernichtungsantisemitismus: Der Beitrag, der am 4. …
07.02.2012 23:05
Islamisches Erwachen
Am 31. Januar traf sich der iranische Revolutionsführer Ali Khamenei mit dem weltweit gesuchten Topterroristen Ramadan Abdullah Mohammad Shallah, dem Generalsekretär der Organisation des Palästinensischen Islamischen Jihad (PIJ). Iran unterstützt unbeirrt Terrororganisationen und ignoriert die EU-Sanktionen. Ramadan Abdullah, der in London in Volkswirtschaft promoviert hat, wird steckbrieflich vom FBI gesucht. Der PIJ ging aus der ägyptischen Muslimbruderschaft hervor und pflegt seit Jahren enge Verbindungen mit der „Islamischen Republik Iran“.
Khamenei verteidigt Assad: Wie Farsnews am 31. Januar berichtete, vertrat Ayatollah Khamenei bei seinem Treffen mit Ramadan Abdullah die Überzeugung, dass das „Hauptziel Amerikas in Syrien die Zerschlagung der Widerstandsfront“ sei. Eine palästinensische Delegation begleitete Ramadan Abdullah Mohammad Shallah bei seinem Treffen mit Ayatollah Khamenei am Dienstag. Syrien unterstütze den „palästinensischen Widerstand und den islamischen Widerstand in Libanon“, betonte Khamenei. Mit „Widerstandsbewegungen“ meint er die libanesische Hizbollah, die Hamas und die PIJ, die nicht nur vom Iran, sondern auch …
26.01.2012 18:57
Deutsche Freiwillige im Dienste iranischer Antisemiten
Die Propaganda des iranischen Regimes zielt nicht nur auf die eigene Bevölkerung. Der Sender „Islamic Republic of Iran Broadcasting“ (IRIB) kann weltweit empfangen werden, er sendet in deutscher und in weiteren 26 Sprachen. Das deutsche Programm von IRIB zeichnet sich durch antisemitische Hetze aus. IRIB hat einen Sitz im Bundespressehaus Berlin.
Der islamistische Antisemitismus ist ein Bestandteil der iranischen Herrschaftsideologie. Auch in Deutschland leben Islamisten, German-IRIB bietet ihnen Hasspropaganda „Made in Iran“. Zu dieser Hasspropaganda gehören die Verherrlichung der terroristischen Gewalt, die als „Widerstand“ verbrämt wird, ferner die Leugnung des Holocaust, um Israel und die westlichen Demokratien zu verteufeln und das Existenzrecht Israels in Frage zu stellen.
Antisemitische Vernichtungsdrohungen gegen Israel: Der Iran erkennt das Existenzrecht Israels nicht an und ruft zur Vernichtung Israels auf. Wie die offizielle iranische Politik stellt der deutschsprachige Dienst von IRIB das Existenzrecht Israels in Frage. Israel wird dämonisiert und der …
20.01.2012 00:13
Iran droht mit asymmetrischen Krieg und weltweiten Terror
In einer Studie der wissenschaftlichen Abteilung des Majless, des iranischen Pseudo-Parlaments, die im Januar 2012 erschien, wird vor den iranischen Reaktionen im Fall eines Konflikts mit dem Westen gewarnt. Die Autoren der Studie gehen auf das 10tägige militärische Manöver ein, das der Iran zu Beginn der Weihnachtszeit im vorigen Jahr durchführte. Schon der Termin des Manövers sollte eine Warnung sein, denn es begann just am 24. Dezember und endete am 3. Januar 2012.
Die Studie hebt die geopolitische Relevanz des Persischen Golfs hervor: Täglich würden mehr als 17 Millionen Barrel Öl für den Weltmarkt über den Persischen Golf transportiert. Etwa 20 bis 30 Öltanker müssten täglich die Meerenge passieren. Mehr als 40 Prozent des Öls, das auf dem Weltmarkt gehandelt werde, müsse täglich durch den Persischen Golf transportiert werden. Prinzipiell gehen die iranischen Machthaber und ihre Wissenschaftler davon aus, dass nur der Iran die Sicherheit und den Frieden …
12.01.2012 23:43
Sanktionen!
Der Iran setzt sein Urananreicherungsprogramm fort. Dies ist einer der Gründe, warum Europa voraussichtlich noch im Januar 2012 neue Ölsanktionen gegen den Iran beschließen wird. Europa hat einen Anteil von rund 18 Prozent am gesamten iranischen Ölexport und ist damit nach China der beste Kunde. Von den europäischen Öleinfuhren aus dem Iran gehen sieben Prozent nach Italien, sechs Prozent nach Spanien, zwei Prozent nach Frankreich, ein Prozent nach Deutschland und rund zwei Prozent an die anderen europäischen Staaten.
China ist am meisten auf das iranische Öl angewiesen und kauft gegenwärtig 22 Prozent der gesamten exportierten Menge. Japan kauft 14 Prozent, Indien 13 Prozent, Südkorea zehn Prozent, die Türkei sieben Prozent, Südafrika vier Prozent, Sri Lanka zwei Prozent und Taiwan ein Prozent des iranischen Öls. Alle anderen Staaten importieren zusammen neun Prozent des iranischen Öls. Diese Zahlen stammen von Global Trade Atlas und wurden von BBC veröffentlicht.
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06.01.2012 09:55
Das Öl und die islamistische Diktatur im Iran
Seit einigen Jahren warnt der Iran vor einer Blockade des Persischen Golfes. Eine solche Blockade würde vor allem der iranischen Wirtschaft schaden. Es geht weniger um die Vernichtung des äußeren “Feindes”, denn dies würde einem selbstmörderischen Krieg gleich kommen. Vielmehr geht es dem iranischen Regime um die Eliminierung der inneren “Feinde”, d.h. um die Eliminierung der Demokratiebewegung.
Diese alten Warnungen des iranischen Regimes sind aus Anlass der US-amerikanischen Sanktionspolitik erneut ausgesprochen worden. Dieses Mal gerieten sie in die Medien. Der Iran verband diese Warnungen tatsächlich mit Manövern der Marine und Tests von Marschflugkörpern (Qadr und Nasr) sowie Raketen (Nur und Mehrab).
Iranische Regierungsstellen behaupten, dass es sich teils um Langstreckenraketen gehandelt habe. Das Seemanöver wurde “Velayat 90″ genannt. Nach dem islamischen Sonnenkalender leben wir im Jahr 1390, und Velayat ist eine Anspielung auf die absolute Herrschaft des Klerus (Velayat e-Faqih). Die militärische Machtdemonstration soll die Stabilität …
19.12.2011 22:31
Die Drogengeschäfte der Partei Gottes
Die Hizbollah finanziert sich nicht nur mit Hilfe von Geldern aus dem Iran, sondern auch aus dem Drogengeschäft. Tarnkonten einer libanesischen Bank dienten nach Angaben der US-Behörden dazu, schmutzige Drogengelder zu waschen. Die Drogen, hauptsächlich Kokain, wurden und werden in den USA abgesetzt. Aufgrund der Intervention der US-Behörden wurde einer der vielen Kanäle der zwielichtigen Geschäfte der libanesischen Hizbollah geschlossen. Die libanesische Bank, die als Lebanese Canadian Bank bekannt ist, diente über Jahre als eine Drehscheibe für die Geldwäsche. Ursprünglich war das Institut von der Royal Bank of Canada gegründet worden.
Auf Druck der USA wurden die Machenschaften dieser Bank beendet. Bis vor kurzem spielte die Lebanese Canadian Bank offenbar eine zentrale Rolle für das Drogengeschäft der libanesischen Hizbollah. Nun benutzt diese Terrororganisation andere libanesische Banken für ihre Drogen- und Waffengeschäfte. Laut New York Times haben leitende Mitarbeiter der Lebanese Canadian Bank direkte Verbindungen zur Hizbollah. Viele Experten propagieren seit …


