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04.11.2006   15:17

Ein Denkmal vor den Toren

Gänzlich unbeachtet von den Mainstream-Medien und den vielen abwesenden Politikern aus der ganzen Welt, wurde in Csömör vor den Toren Budapests am Rande der Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag des Ungarn- Aufstandes ein Denkmal für die 100 Mil-lionen Opfer des Kommunismus auf der ganzen Welt eingeweiht. Auf dem Denkmal aus türkischem Kalkstein sind die Todeslager des Kommunismus auf vier Kontinenten kennt-lich gemacht. Ein unregelmäßiger Stacheldrahtzaun soll die Aggressivität und Inhumani-tät des Lagersystems symbolisieren. Ein an die Mauer anschließender 4m hoher Glo-ckenturm integriert ein Kreuz aus rostfreiem Edelstahl, der den Glauben verkündet, der Leid und Verzweiflung besiegen kann. Stifter des Denkmals ist der Verein Gloria Victis, eine private Initiative, die das Geld für das Denkmal gesammelt hat und auch die Feier-lichkeiten ausrichtete.

Ungarn hat vor 50 Jahren dem Westen klar gemacht, dass es die sowjetische Besat-zung keineswegs akzeptiert und dass es frei sein will. Heute macht es nachdrücklich darauf aufmerksam, …

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