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17.12.2007   12:55

Macht Seyran Ates zur Berlinerin des Jahres

Die Berliner Morgenpost will wieder einen „Berliner des Jahres“ küren. Unter den 100 Kandidaten befinden sich überwiegend Schauspieler und Menschen, die sich um Obdachlose kümmern. Daneben gibt es nur vier Unternehmer und ein Nobelpreisträger, der sich in der Liste seltsam verloren ausnimmt.
Nur eine Berlinerin hat es durch ihre außerordentliche Zivilcourage unter die Kandidaten gebracht: Seyran Ates, die Anwältin und Frauenrechtlerin, die muslimischen Frauen half und deshalb vielfach bedroht wurde. In diesem Jahr hat sie ihre Kanzlei wieder aufgemacht und setzt ihre Arbeit fort.
Wenn sie zur Berlinerin des Jahres gekürt werden würde, wäre das die beste Unterstützung für diese mutige Frau.
Hier können Sie für Seyran Ates stimmen:

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17.12.2007   12:29

Was uns die Mainstream-Medien verschweigen

Achse- Leser Michael Limburg hat mich auf Folgendes aufmerksam gemacht:

Über hundert kritische Wissenschaftler weltweit haben zum Abschluss der Bali-Konferenz einen (http://www.nationalpost.com/news/story.html?id=164002) Brief an UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon in Sachen Klima (http://www.nationalpost.com/news/story.html?id=164004) unterzeichnet.
Hier die deutsche Übersetzung:

12. Dezember 2007

Seine Exzellenz Ban Ki-Moon
Generalsekretär der Vereinten Nationen New York, NY
Vereinigte Staaten von Amerika

Sehr geehrter Herr Generalsekretär,

die UN-Klimakonferenz führt die Welt in die grundsätzlich falsche Richtung.

Es ist nicht möglich, den Klimawandel zu stoppen oder das Ausmaß zu kontrollieren, inwieweit sich unser Planet erwärmt oder abkühlt. Klimawandel ist ein natürliches Phänomen, das die Menschheit in allen Zeiten betroffen hat. Archäologische Zeugnisse, mündliche oder schriftliche Überlieferungen bestätigen alle die dramatischen Herausforderungen, denen vergangene Gesellschaften durch unvorhergesehene Änderungen der Temperatur, Niederschläge, Winde oder anderer Klimavariablen ausgesetzt waren. Wir müssen deshalb …

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25.11.2007   20:09

Die vergessenen Erfolge der DDR-Opposition

Heute vor zwanzig Jahren stürmte ein Stasi-Kommando die Kellerräume der Zionskirche in Ostberlin, um endlich einen entscheidenden Schlag gegen die immer stärker und selbstbewusster werdende DDR-Opposition zu führen. Der Schlag misslang. Dabei hatte sie alles so sorgfältig eingefädelt: Seit Jahren hatte der gefürchtete Staatssicherheitsapparat nahezu ohnmächtig zusehen müssen, wie sich die Bürgerrechtsbewegung in den Räumen der Kirche entwickelt hatte. Seit der Gründung der ersten so genannten Friedens-, und Umweltkreise Anfang der achtziger Jahre war die Zahl der Aktiven auf etwa 3000 angestiegen, mit einem Unterstützerumfeld von fast zehnmal so vielen Menschen. Seit einem Jahr erschienen sogar zwei kleine Zeitungen, die „Umweltblätter“ mit dem schützenden Vermerk „Nur für den innerkirchlichen Dienstgebrauch“ versehen und der „Grenzfall“, dessen Redaktion bewusst darauf verzichtete, um zu demonstrieren, dass sich ein kleiner Teil der Opposition entschlossen hatte, ohne den Schutz der Evangelischen Kirche auszukommen.
Mit der Aktion „Falle“ wollte die Stasi zwei Fliegen mit …

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21.11.2007   13:58

Solidarpakt und Stasirente

Grund genug zum Jubel für unseren Finanzminister: Die ostdeutschen Länder haben in diesem Jahr weniger Solidarpaktgelder verschwendet als in den vorangegangenen Jahren. Nur noch ein Fünftel des jährlich in die Neuen Länder gepumpten Geldes werde nicht gemäß den gesetzlichen Vorschriften ausgegeben. Ob mir mein Finanzamt auch anerkennend auf die Schultern klopfen würde, wenn ich verkündete, dass ich dieses Jahr nur ein Fünftel meiner Steuern hinterzogen hätte und damit weniger als in den vorangegangenen Jahren? Wohl kaum. Mein Finanzamt würde mich höflich, aber bestimmt auffordern, die hinterzogenen Steuern nachzuzahlen, wenn ich nicht ein Verfahren riskieren will. Die Neuen Länder brauchen keine Sanktionen wegen veruntreuter Solidarpaktgelder zu befürchten. Damit es gar nicht erst zu unangenehmen Fragen kommt, werden die jährlichen Untersuchungen des Finanzministeriums zum Aufbau Ost, die eine ungeschönte Auskunft über die wirtschaftliche und finanzielle Lage im Osten geben, der Öffentlichkeit vorenthalten. Weil so wenig über die Verwendung der Solidarpaktgelder bekannt ist, …

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20.11.2007   14:32

Die Stasi in Erfurt

Erfurt ist immer eine Reise wert, besonders weil es den Montagsdemonstranten 1989 gelungen ist, den Abriss des historischen Andreasviertels zugunsten einer Stadtautobahn in allerletzter Minute zu verhindern. Seit Neuestem kann man in der thüringischen Landeshauptstadt nicht nur mit viel Westgeld hervorragend restaurierte mittelalterliche Häuser bewundern, sondern einen Stadtrundgang der besondern Art unternehmen.
Dank Joachim Heinrich, einst als „feindlich- negative Kraft“ in den Akten der Erfurter Stasi geführt, gibt es einen mit Hilfe von Google Maps erstellten Stadtplan, in dem alle konspirativen Wohnungen eingezeichnet sind, die von der Stasi in der Stadt unterhalten wurden, vom Künstleratelier bis hin zum Plattenbau am Stadtrand. Dazu gibt es jede Menge Informationen über Stasiaktivitäten. Wer wissen will, wie es in der DDR jenseits von Ostalgie wirklich aussah, für den ist Heinrichs Website ein Muß.
http://www.stasi-in-erfurt.de

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20.11.2007   14:02

Wer Verrat begeht, erschießt sich- Die Stasi auf einer Konferenz in Dänemark

Wer gerade wieder in süße DDR-Nostalgie versinken wollte, den haben die Genossen der Stasi nachdrücklich an die wahre Fratze der zweiten deutschen Diktatur erinnert. Eine Universität im dänischen Odense ließ es sich was kosten. elf Aktivisten der HVA,der Hauptverwaltung Aufklärung, Auslandsspionage der Stasi als „Zeitzeugen“ zu einer Konferenz einzuladen. Was sich die Konferenzmacher davon versprochen haben, ist unklar, was sie bekommen haben, ist umso offensichtlicher.
http://www.youtube.com/watch?v=hg6bFwU59jQ

Ein Stasi kommt niemals allein. Elf auch nicht. Sie rücken gleich in Kompaniestärke an. Und dann machen sie klar, dass sie ihr Handwerk immer noch verstehen. Was als wissenschaftliche Konferenz geplant war, zur Gewinnung neuer Erkenntnisse über die Spionage der DDR, wurde kurzerhand zur HVA_Huldigungsveranstaltung umfunktioniert. Die HVA habe „als ausführendes Organ Des Politbüros der SED“ „ihren Kampfauftrag erfüllt und den Erwartungen entsprochen“ Das muss jetzt nur noch den „Siegern“, die leider immer noch „den Grundtenor der Geschichte“ …

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19.11.2007   12:55

Lieber Herr Steinmeier,

Sie haben den wegen seiner Mord-, und Folterfantasien in berechtigte Kritik geratenen deutsch-türkischen Rapper Muhabbet in Schutz genommen mit dem Hinweis, man solle doch bitte zur Kenntnis nehmen, was der Mann in der Vergangenheit gemacht habe. Sie haben zum Zeitpunkt der Aufnahme Ihres Liedes mit Muhabbet nicht wissen können , dass Ihr Gesangspartner Zustimmung zum Mord an Theo van Gogh geäußert hat. Ihre Berater hätten sich aberIhren Rat zu Herzen und die Songtexte mal ansehen müssen, bevor sie Ihnen einen so publikumswirksamen Auftritt mit dem Rapper verordnet haben. Die folgenden Texte sind nur ein Beispiel.
Liebe zu Deutschland spricht nach meinem Empfinden nicht aus diesen Texten, sondern deutliche Ablehnung, ja Verachtung unserer Lebensweise.Die Texte sprechen jenen türkischen Jungs aus der Seele, die es sich zur Angewohnheit gemacht haben, ihre deutschen Mitschülerinnen als Schlampen zu diffamieren. Indem Sie sich mit dem Rapper schmücken, legitimieren Sie eine Denkweise, die das …

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16.11.2007   16:01

Was haben Wolfgang Thierse und der deutsch-türkische Sänger Muhabbbet gemeinsam?

Die beiden sozialdemokratischen bzw. integrationspolitischen Saubermänner haben eine Neigung zu geschmacklosen Äußerungen, die sie hinterher nicht getan haben wollen.
Herr Thierse greift in einem Interview Altkanzler Kohl tief unter der Gürtellinie an und bedauert dann ein angebliches Missverständnis, was sich aus der gekürzten, unautorisierten Fassung seiner Hetzplaudereien ergeben haben soll.
Herr Muhabbet kann sich an seine Zustimmung zur Ermordung Theo van Goghs erst nicht erinnern. Dann räumt er ein, doch davon gesprochen zu haben, allerdings in der dritten Person. Ein fundamentalistischer Moslem könne eben bei Filmen wie die Van Goghs „ausflippen und denken: „den foltere ich erst und töte ihn dann“. So viel Verständnis für fundamentalistische Mordtaten kann sich offensichtlich erlauben, wer mit unserm Außenminister neckische Integrationsliedchen singt und mit der Kanzlerin Galen bestreiten darf. Die Frage ist nur, ob Außenminister und Kanzlerin wirklich gut beraten sind, sich mit Leuten wie Muhabbet zu umgeben. Thierse hat …

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