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27.02.2008   12:52

Die ganz legalen Steuerschlupflöcher

Während täglich neue Meldungen produziert werden über frisch entdeckte oder reuige Steuersünder, gibt es daneben ganz legale Steuerspartipps. So wirbt die Berliner BZ diese Woche mit jeder Menge Hinweisen, wie man seine Steuerschuld verringern kann.
Die Politik, die in den letzten Wochen eine regelrechte Hexenjagd inszeniert hat, muss sich den Hinweis gefallen lassen, dass sie die eigentliche Verursacherin des Steuerdilemmas ist.
Die Leistungsträger unseres Landes werden so hoch belastet, dass die Grenze des Erträglichen längst überschritten ist. Statt der dringend notwendigen Steuerreform gab es zu Beginn dieser Legislaturperiode die größte Steuererhöhung aller Zeiten. Damit es noch so etwas wie gesellschaftliche Akzeptanz für diese verfahrene Situation gibt, hat die Politik selbst jede
Menge Steuerschlupflöcher geschaffen, damit die Steuerzahler das Gefühl haben sollen, ihre Last etwas leichter und damit erträglicher machen zu können.
Einige Beispiele kann man hier nachlesen:

http://www.wiwo.de/finanzen/die-tricks-der-reichen-266732/

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26.02.2008   17:15

Von der Berliner Zeitung bestellt und nicht gedruckt

Warum wird die DDR so unerträglich verklärt ? Meinen Artikel über die Hintergründe der gescheiterten Aufarbeitung der Diktatur-Geschichte der DDR mochte die Berliner Zeitung dann doch nicht drucken. Aber heute gibt es ja andere Möglichkeiten.Hier kann man ihn nachlesen:
http://www.vera-lengsfeld.de

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26.02.2008   16:44

Was ist die Linke und wie geht man mit ihr um ?

Die angeblichen Gewinner von Hamburg und Hessen sind, wenn man genau hinsieht, Wahlverlierer wie alle anderen Parteien auch.
Bezogen auf die Zahl der Wahlberechtigten kam die Linke bei allen Landtagswahlen seit 2005 auf ein Potential von 4,2 Prozent. Kein Auftrag zur Regierungsbildung, sollte man meinen.
Trotzdem wird Frau Ypsilanti sich von der Linken zur Ministerpräsidentin wählen und sich damit von ihr abhängig machen. Was davon zu halten ist, kann man hier nachlesen…
http://www.domradio.com/aktuell/artikel_38780.html

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20.02.2008   15:04

Steuersünden und kein Ende

Während das Geschrei über die Steuersünder noch lange nicht abgeebbt ist und heftige Diskussionen zu erwarten sind http://www.blick.ch/news/wirtschaft/dicht-an-organisierter-kriminalitaet-83900 beginnt bei anderen das Nachdenken über die Rechtmäßigkeit des Handelns der Bundesregierung. http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Steueraffaere;art126,2479541 Inzwischen sind mehrere Anzeigen gegen die Bundesregierung eingegangen.Vielleicht endet die unappetitliche Affäre ja damit, dass die Bundesregierung endlich ihre Hausaufgaben macht und für ein einfaches, transparentes Steuersystem sorgt, die Steuergeldverschwendung beendet und die Rechtstaatlichkeit als ein unteilbares Gut begreift. Denn die laxe Rechtsauffassung unserer Regierung beginnt schon, unsere Nachbarn zu beunruhigen. http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/auch_die_schweiz_als_ziel_des_bundesnachrichtendienstes_1.674625.html
Dank an Urs Schmidlin für zwei Hinweise

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20.02.2008   14:43

Die Vermögensschiebereien der SED-PDS-Linken

Im Abschlußbericht des 2. Bundestagsuntersuchungsausschusses der13. Legislaturperiode „DDR-Vermögen“ ist nachzulesen, wie sich führende Genossen der SED-PDS geweigert haben, ihr Wissen über verschwundene Gelder zur Verfügung zu stellen und somit verhindert haben, das wenigstens Teile des Vermögens zurückgeführt und der Staatskasse zur Verfügung gestellt werden konnten.

„…die Zeugen Dr. Andreas Brie,… Dr. Gregor Gysi… und Prof. Dr. Lothar Bisky haben unter Behauptung eines umfassenden Auskunftsverweigerungsrechts zwar Ausführungen zum beruflichen Werdegang gemacht, darüber hinaus aber jede Aussage zur Sache verweigert…..

Trotz Androhung eines Ordnungsgeldes haben die Zeugen ihr Aussageverhalten nicht geändert und jegliche Frage zur Sache unbeantwortet gelassen.

Unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse der Zeugen hat der Untersuchungsausschuß folgende Ordnungsgeldbeträge für angemessen betrachtet:
- gegen den zeugen Dr. Brie 750 DM
- gegen den Zeugen Dr. Gysi 900 DM
- gegen den Zeugen Prof. Dr. Bisky 900 DM

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20.02.2008   14:18

Gerechtigkeit für Castro

Im Vaterland der Gerechtigkeit geht es für den Maximo Lider gerechter zu als für sein Volk, das nicht einmal genug Milch für seine Kinder zur Verfügung hat.
Castros Vermögen soll sich auf 900 Millionen Dollar belaufen. Damit wäre er dem verstorbenen Palästinenserführer Arafat ebenbürtig, der als einer der reichsten Männer der Welt das Zeitliche gesegnet hat, während seine Palästinenser immer noch in Flüchtlingslagern zu kampieren gezwungen sind .
Natürlich weist Castro jeden Verdacht von sich, mit der Versicherung, dass er keinen einzigen Dollar auf einem ausländischen Konto hätte. Was nicht ausschließt, dass er Dollars auf einem Inlandskonto hat, Euros auf einem Auslandskonto fest angelegtes Vermögen, oder eine Kombination von allem.
Wie man die Öffentlichkeit hinters Licht führt, weiß Castro jedenfalls genau. Die glaubt immer noch an das vorbildliche Gesundheitssystem im Lande. Kostenlos, ja. Aber was soll vorbildlich daran sein, dass Zähne ohne Betäubung gebohrt …

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18.02.2008   22:50

Die düstere Seite von Tallin (2)

Aber im mit grüner Ölfarbe gestrichenen Vorraum der Hinrichtungsstätte erwarteten den Gefangenen nicht Seife und frische Wäsche, sondern der Gefängnisdirektor, der Staatsanwalt, ein Arzt und der Henker. Dem Deliquenten wurde das Urteil verlesen, dann wurde er vom Henker in den Hinrichtungsraum geführt, in dem es nur einen Bodenabfluss für das Blut gab und mit Kopfschuss getötet. Die letzte dieser Hinrichtungen fand 1991 statt, kurz bevor die Sowjetunion selbst den Geist aufgab. Eine andere Möglichkeit war, im Hänge-Raum durch den Strang exekutiert zu werden. Heli Dunkel und ihre Kameraden wurden von den Nazis auf dem Gefängnishof hingerichtet, direkt neben dem Apfelbaum, den der letzte Direktor vor der Okkupation Estlands gepflanzt hatte und den man heute nicht ansehen mag, wenn man daran denkt, was in seiner Nähe geschah.
In ein paar Monaten ist hier nur noch eine Baustelle. Ein kleiner Teil des Gefängnisses soll zu einem Museum werden. Kaum vorstellbar, …

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18.02.2008   22:46

Die düstere Seite von Tallin

Tallin ist sicher die schönste der baltischen Hauptstädte. Wenn man durch die Altstadt schlendert, staunt man, wie gründlich alles Sowjetische verschwunden ist. Die Häuser sind restauriert, eine Fülle von Cafes, Restaurants, Szenelokalen und Läden locken den Besucher.
Ab und zu gibt es deutsche Namen auf den Hinweistafeln: Kick in de Köck heißt einer der Türme der Stadtmauer, Weckengang eine kleine Gasse mit der ältesten Bäckerei der Stadt. Das erste Haus am Marktplatz heißt „Alte Hanse“, gegenüber liegt der „Pfeffersack“. Mir schmeckt es am besten im „Klosteri Alt“
Die Baltendeutschen haben jahrhundertelang die Gegend geprägt. Jetzt gibt es sie kaum noch. Warum, erfahren wir im „Okkupationsmuseum“ Nach dem Hitler-Stalin-Pakt wurden Estland und die andern baltischen Staaten von den Sowjets besetzt. Die Deutschen durften ausreisen, mussten aber ihr Hab und Gut zurücklassen. Geblieben sind die Kommunisten. Sie waren später maßgeblich am Widerstand gegen die Nazis beteiligt. In einer …

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