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24.05.2013   14:21

Überparteilichkeit war gestern- ZDF finanziert SPD

Was muß eigentlich noch passieren, ehe das Fass zum Überlaufen gebracht wird?

Am Anfang diesen Jahres wurden wir darüber belehrt, dass unsere Zwangsgebühr für vorhandene oder auch nicht vorhandene Rundfunkgeräte eigentlich eine “Demokratieabgabe” sei.
Nun demonstriert uns das ZDF, was es unter Demokratie versteht:  finanzielle Hilfe aus dem Gebührentopf für die SPD.
Offenbar hatten die klammen Genossen Schwierigkeiten, ihren 150- Jahre-Jubeltag aus eigenen Mitteln zu bestreiten.
Da sprang das Zweite ein.
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22.05.2013   15:38

Moralische Unterstützung für die Körperverletzer mit Todefolge von Jonny

Eben habe ich auf meiner Facebookseite eine Mitteilung gelesen, die mir Gänsehaut verursacht hat.
Ein Facebookfreund rief dazu auf, die Schwester des in Berlin von sechs jungen Männern türkischer Herkunft tot getretenen Jonny beim Prozess gegen die Täter nicht allein zu lassen. Er war beim ersten Verhandlungstag dabei und hat festgestellt, dass schon zwei Stunden vor Prozessbeginn jede Menge moralischer Unterstützer der Täter anwesend waren, denen Tina fast allein gegenüberstand.
Trotzdem die Tat viele Menschen sehr aufgewühlt hat, denn fand sie nicht auf einem obskuren Hinterhof, sondern in Sichtweite des Roten Rathauses statt, spielt der Prozess in den Medien nur eine untergeordnete Rolle. Man hört auch wenig von türkischen Zeitungen oder Fernsehstationen, die sich um Presseplätze bemüht hätten. Weil es um türkische

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21.05.2013   11:55

Ostdeutschland braucht eine zweite Welle der Demokratisierung

Sabine Rennefanz,geborene DDR-Bürgerin und verbissene Ostalgikerin, Mitarbeiterin der “Berliner Zeitung”, schiebt in ihrem Buch “Eisenkinder” dem Westen die Schuld an den NSU-Morden zu.
Mein Sohn Philipp Lengsfeld widerspricht ihr.


http://www.tagesspiegel.de/kultur/buchkritik-eisenkinder-von-sabine-rennefanz-ellenbogen-aus-stahl/8199032.html

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11.05.2013   14:31

Von der Schillergruft zum Schillerpreis

Jürgen K. Hultenreich ist einer der bemerkenswertesten Schriftsteller der ehemaligen DDR, leider bislang nicht mehr als ein Geheimtipp.
Dabei ist der 1948 in Erfurt geborene Autor ein wahres Multitalent: in der DDR war er Musiker und Lyriker. Nach seiner Ausweisung in den Westen 1985 veröffentlichte er in schneller Folge Gedichtbände, Romane, Erzählungen. Im Jahr 1990 erhielt er den Marburger Literaturpreis, dann wurde es still um den Autor. Seine Veröffentlichungen wurden hauptsächlich von Kennern goutiert.Vor ein paar Jahren entdeckte Hultenreich seine Neigung zur Malerei wieder und hat seitdem als „Tuschör“ eine erstaunliche Palette von Tuschezeichnungen geschaffen, die bald Beachtung fanden und schon in mehreren Ausstellungen zu sehen waren.

Dankenswerterweise hat die Deutsche Schillerstiftung Hultenreichs Roman „Die

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04.05.2013   09:34

Ein Grabstein für Charly

Heute, an diesem entgegen aller Voraussagen sonnigen 4. Mai, wäre der am längsten inhaftierte politische Gefangene der DDR, Charly Rau, 61 Jahre alt geworden.

Er wurde mit sechzehn Jahren das erste mal verhaftet, als er am 7. Oktober 1969, am Tag des 20. Repubilkgeburtstags der DDR wie hunderte andere Jugendliche ein Konzert miterleben wollte, das die „Rolling Stones“ auf dem Dach des Axel-Springer-Hochhauses, damals direkt an der Mauer gelegen, miterleben wollte. Ein RIAS-Moderator der beliebten Jugendsendung „Treffpunkt“ hatte beim Auflegen eines Stones- Titels gescherzt, dass es doch toll wäre, wenn die Stones am Jahrestag der DDR auf dem Springer-Hochhaus ein Konzert geben würden.

Obwohl auf Veranlassung des leitenden Redakteurs noch während der Sendung mehrmals darauf hingewiesen wurde, dass es sich um einen Scherz

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01.05.2013   17:38

Adonisröschen und Schukow-Bunker: eine Oderbruchwanderung

Heutzutage gibt es kaum eine stillere, friedlichere und doch von der Geschichte gezeichnetere Landschaft in Deutschland als das Oderbruch.Geschaffen wurde es in seiner heutigen Gestalt durch die Begradigung der Oder auf Befehl von Friedrich II und die darauf folgende Trockenlegung. Das entstandene Kulturland wurde systematisch besiedelt in neu angelegten Straßendörfern. Die Neusiedler wurden durch Vergünstigungen gelockt, einen der besten, aber schwieristen Ackerböden zu bearbeiten. Wer das wagte, gewann bald beachtlichen Wohlstand.

Das Dörfchen Reitwein gilt als die anerkannte „Perle des Oderbruchs“. Keine acht Kilometer von der ehemaligen Festungsstadt Küstrin entfernt, ist seine Lage durch die „Reitweiner Nase“ geprägt, ein Bergsporn, der die tischebene Landschaft überragt. So klein das Dörfchen ist, in der

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29.04.2013   11:49

Der “Tatort” als geistiger Brandstifter

Wenn man den Medienhype um den zweiten Hamburger Tatort „Feuerteufel“ verfolgt, wo viel über die Beziehung Till Schweiger- Wotan Wilke Möhring die Rede ist, bis hin zum gemeinsamen Toilettengang auf dem Bildschirm, fragt man sich unwillkürlich, ob unsere Meinungsmacher noch ganz dicht sind. Statt Analysen oberflächliches Geplapper im Boulevard- Stil. So weit, so öde, wenn mit diesem Film nicht eine Botschaft verbreitet worden wäre, die nichts Gutes für die Zukunft unserer Rechtsstaatlichkeit ahnen lässt.

Abgesehen davon, dass die Grundidee des Drehbuchs von einer Stubbe- Folge, die zudem auch noch in Hamburg spielt, recycelt, oder sollte man besser sagen, geklaut, wurde, bekommt der Zuschauer ein links- grün- alternatives Weltbild serviert, dass einem kalte Schauer über den Rücken jagt.
Das geht mit dem Brandstifter los,

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13.04.2013   11:24

Terrorismus als Lebensentwurf

Brandenburg ist die unentdeckte Perle unter den deutschen Bundesländern. Besonders seine alten Gutshäuser, die Kriege und die DDR überlebt haben, verführen zum Träumen. Wer Sehnsucht nach Brandenburg bekommen möchte, muß sich den Film „Das Wochenende“ unbedingt anschauen. Die Kamera liebt dieses Land und hat wunderschöne Bilder eingefangen.

Das ist aber schon das Beste, was man vom Film sagen kann. Denn als Kammerspiel über Lebensentwürfe und ihr Scheitern ist das Werk trotz großartiger schauspielerischer Leistungen total missglückt.

Die Zentralfigur Inga, gespielt von einer brünetten Katja Riemann, die ahnen lässt, welches Potential in dieser Mimin noch brach liegt, wird durch einen Anruf ihrer Freundin aus ihrem gewohnten Leben gerissen. Der Vater ihres Sohnes Gregor, ein ehemaliger RAF-Kader, wird überraschend

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