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27.11.2006   22:26

“Eine interessante Person”

»El-Masri ist vielleicht auch Opfer, aber er ist mit Sicherheit auch eine interessante Person im Geflecht der Islamisten in Deutschland. Dieser Mann ist nicht zufällig auch in das Fadenkreuz der amerikanischen Ermittlungsbehörden gekommen.« Er ist zwar schon sechs Wochen alt, dieser Bericht in Report Mainz, interessant ist er trotzdem. 

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27.11.2006   10:28

Auszeit in Nahost

Die Stunde des Gerichts wird nicht kommen, bevor Muslime nicht die Juden bekämpfen und töten, so dass sich die Juden hinter Bäumen und Steinen verstecken, und jeder Baum und Stein wird sagen: O Muslim, o Diener Allahs, ein Jude ist hinter mir, komm und töte ihn!“ Es ist nicht erbaulich, in der Charta der Hamas-Bewegung zu lesen. Und doch hilft es manchmal, wenn man die Chancen für Frieden zwischen Israel und den Palästinensern realistisch bewerten will. Auch die am Sonntag verkündete Waffenruhe ist kein Grund zur Euphorie. Zu oft waren vorübergehende Gewaltpausen nur eine Ruhe vor dem Sturm. Sie wurden von palästinensischen Terrorgruppen gerne dazu genutzt, ihre Arsenale aufzufüllen. 

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24.11.2006   14:27

Immerhin …

Die Nachrichtenagentur dpa meldet: “Italienische Soldaten der Friedenstruppe der Vereinten Nationen im Libanon (UNIFIL) haben sich beim Bau eines Militärstützpunktes erfolgreich als Archäologen betätigt. Wie die staatliche Nachrichtenagentur ANI berichtete, überreichten sie Vertretern der libanesischen Altertümerverwaltung am Freitag mehrere Fundstücke aus römischer und byzantinischer Zeit, die sie bei ihren `Ausgrabungen” südlich der Stadt Tyrus entdeckt hatten. “ Wir sind gespannt, was als nächstes auf der Liste der Unifil-Truppe steht. 

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24.11.2006   09:32

Von Freunden umzingelt

Als Gott den Libanon erschuf, fingen die Engel an zu tuscheln. Glitzerndes Meer, traumhafte Strände, saftige Täler, sogar schneebedeckte Gipfel zum Skilaufen. „Findest du nicht, du bevorzugst die Libanesen zu sehr, Herr?“, fragten die Engel. Doch Gott antwortete: „Keine Sorge, wartet, bis ich ihnen ihre Nachbarn gegeben habe.“

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24.11.2006   00:10

Wer hat’s gesagt?

"Wie der Amokläufer von Erfurt auch, war Sebastian B. ein fanatischer Computerspieler, wie der Amokläufer von Erfurt spielte er »Killer-Spiele« wie Counterstrike und wie vor vier Jahren in Erfurt war das Massaker von Emsdetten ein getreues Abbild der brutalen Computerspiele.” Mit dieser Analyse reihte sich am Dienstag ein weiterer Politiker in die Reiher derer ein, die die deutsche Jugend vor dem Einfluss verderblicher Software schützen wollen. Aber wer ist dieser Counterstrike- und Pädagogik-Experte? Die Antwort gibt’s hier.

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22.11.2006   14:00

Kochen und Kicken

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass es in der U-Bahn nichts zu Essen gibt? Dass dem Otto-Normal-Fan im Stadion immer dasselbe Menü vorgesetzt wird: Bratwurst mit Pommes an einer Variation fußballerischer Magerkost? Und dass der Grieche um die Ecke zwar einen Berg Gyros zaubern kann, aber sonst künstlerisch nichts auf der Pfanne hat? Warum gehen wir da eigentlich noch hin? Ich frage mich, wie U-Bahnen, Fußballstadien und Restaurants sich so lange auf dem Markt halten konnten. Denn die Konkurrenz ist mittlerweile übermächtig.

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22.11.2006   11:01

Blanker Populismus

An starken Worten fehlt es nie. Nach dem Amoklauf von Emsdetten wird wieder die Forderung laut, „Killerspiele“ müssten verboten werden, weil sie harmlose Kinder angeblich zum Töten animieren. Nach dem Massaker von Erfurt 2002 gab es dieselbe Forderung - aber Wiederholung macht sie nicht sinnvoller.

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20.11.2006   15:43

Thomas Schaaf liest Broder

Das wird den erklärten Fußball-Hasser Henryk M. Broder aber freuen: In der heutigen Ausgabe des Kicker Sportmagazins (leider nicht online) outet sich der Trainer des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen, Thomas Schaaf, wie folgt:
Kicker: Wie werden Sie die Stunden vor dem Anpfiff verbringen?
Schaaf: Vor der Mannschaftssitzung gehe ich gewisse Sachen noch mal durch, versuche dann aber auch mich abzulenken und zu lesen. Es ist ein Werk von Henryk Broder, das sich mit dem Islam beschäftigt: “Hurra, wir kapitulieren.” Der Titel ist für Werder nicht wörtlich zu nehmen.
Ob Schaafs Vorliebe für unser Achsenmitglied im Zusammenhang mit dem schönen Fußball steht, der Werder seit Jahren auszeichnet?
Danke an B.K. für den Hinweis.

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