Beiträge von Tobias Kaufmann
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29.06.2007 13:07
Lieber Fidel Castro, …
die CIA veröffentlicht peinliche Akten, die Bundeswehr löscht sie und Michael Moore macht Werbung für Kuba. A propos: Wenn Moore im Kapitalismus reich werden kann - ist das nicht ein Beweis dafür, dass der Kommunismus doch das überlegene System ist? ”E-Mail von Kaufmann” an Fidel Castro.
29.06.2007 08:06
Rolle rückwärts
"Wir hätten nie gedacht, dass diese Kombination unsere Glaubwürdigkeit in Frage stellen könnte”, sagt Roland Hipp, Kampagnengeschäftsführer von Greenpeace Deutschland. ”Das war ein Fehler.”
28.06.2007 16:19
Wohin auswandern?
Das “Pew Global Attitudes Project” hat seine neue Untersuchung über die Haltung zu den USA in 47 Ländern vorgestellt. Einerseits sind die USA in der arabischen Welt und in Ländern wie Deutschland sehr unbeliebt. Die Mehrheit der Befragten weltweit will einen Abzug aus dem Irak, aus Afghanistan und vom Kampf gegen den Terror. Aber es gibt auch eine andere Hälfte der Kugel: Obwohl 57 Prozent der Palästinenser Osama Bin Laden vertrauen, ist unter ihnen zugleich das Ansehen der USA im Vergleich zu 2002 deutlich gestiegen. Und: Die Zustimmung für die amerikanische Politik ist in Afrika enorm hoch. Insgesamt bewertet nur jeder dritte Deutsche die USA positiv. Aber in 25 von 47 untersuchten Staaten gibt es noch mehr als 50 Prozent pro-Amerikaner. Die Eingangsfrage beantwortet also nur die ganze Studie.
26.06.2007 10:28
Direktwahl? Sehnsucht nach dem Bonsaimonarchen
Sollte der Bundespräsident direkt vom Volk gewählt werden? Mein Contra im Kölner Stadt-Anzeiger von heute:
Der König ist tot, es lebe der Präsident. Die Sehnsucht nach einem überparteilichen, über den Niederungen von Lobbys und Gremien schwebenden echten Volksvertreter ist nicht kaputtzukriegen. Immer wieder taucht zumindest die Forderung auf, den Bundespräsidenten direkt wählen zu lassen. Das hat damit zu tun, dass die Deutschen mit dem Parlamentarismus immer noch nicht so richtig warm geworden sind.
26.06.2007 10:08
No Comment
Folgende Pressemitteilung erreichte heute deutsche Redaktionen. Sie spricht für sich, ohne jeden Kommentar - ebenso wie die Liste der Unterzeichner.
“We, the undersigned, strongly deplore the recent conferring of a knighthood to Salman Rushdie. We see this as a deliberate provocation and insult to the 1.5 billion Muslims around the world. The “honouring” of Rushdie at a time when the British government claims to be trying to build bridges with the Muslim community can only be seen as duplicitous. We regard this as a conscious effort not only to offend Muslim sensibilities but also to sow seeds of division. In honouring Rushdie, the Prime Minister has demonstrated how little regard he has for Islam and the Prophet Muhammad (peace be upon him).
The full list of signatories in alphabetical order is:
Ali al-Hadithi (Federation of Student Islamic Societies)
Bashir Maan (Muslim Council …
24.06.2007 20:53
Jüdischer Pausenclown in der deutschen Manege
Seine Gegner sind zuerst da. Eine Hand voll älterer Damen und Herren hat vor der Paulskirche Position bezogen. Gleich wird der Journalist Henryk M. Broder hier den Ludwig-Börne-Preis erhalten, für „herausragende Leistungen“ als Essayist, Kritiker und Reporter. Die Demonstranten erbost das. Einige betonen, dass sie Juden sind. So als sei das ein Kompetenzbeweis für Menschen, die den Juden Broder auf einem Pappschild und in Flugblättern als „publizistischen Wegelagerer“ und Rassisten bezeichnen.
24.06.2007 18:13
Schon wieder beleidigt?
Man hätte drauf wetten können. Nach und nach dringt die Meldung in die islamische Welt durch, dass der Schriftsteller Salman Rushdie von der britischen Queen zum Ritter geschlagen werden soll. Nun setzt sich ächzend die Protestmaschine in Gang.
…22.06.2007 10:14
Lieber Oskar Lafontaine,
»Fahrtwind durch Stillstand« haben Sie beim Gründungsparteitag gerufen. Nein, Moment, es war so was ähnliches. »Stille durch Lärm?« Ach, jetzt hab ich es: Freiheit durch Sozialismus! Da muss man erstmal drauf kommen. Meine ganze E-Mail an den Helden der Linken, den auch die Rechten lieben, hier.

