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22.02.2007   13:10

Keine “junk food"-Werbung mehr in England

Die britische Fernseh- und Radioregulierungsbehörde Ofcom hat neue Richtlinien zur Werbung für sog. “junk food” herausgegeben. Unter “junk food” versteht Ofcom alle Lebensmittel, die sich durch einen hohen Fett-, Salz- oder Zuckergehalt auszeichnen. Die BBC News berichten:

Ofcom had already said there would be a total ban on ads during children’s programmes and on children’s channels, as well as adult programmes watched by a large number of children.

After the consultation, it has been decided that the timetable will be:-

* 1 April 2007 - ads for foods high in fat, sugar and salt will be banned during or around programmes made specifically for children or those which would particularly appeal to children aged seven to nine,
* 1 January 2008 - junk food ads will banned in and around programmes aimed …

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20.02.2007   18:52

Pack den Chavez in den Tank

Während ich heute Morgen zum ersten Mal das Vergnügen hatte, vor dem Raumplanungsausschuss der London Assembly auszusagen (der in der Chamber der Londoner City Hall tagte: architektonisch sehr reizvoll!), fand ein wahrhaft historisches Ereignis im selben Gebäude statt. Unser aller Bürgermeister Ken Livingstone unterzeichnete ein Abkommen mit Petróleos de Venezuela, das es den Londoner ÖPNV-Unternehmen erlaubt, verbilligtes Öl aus dem südamerikanischen Land zu beziehen.

Die Kosteneinsparungen sollen direkt an bedürftige Londoner weitergegeben werden, und zwar in Form verbilligter Fahrkarten. Dafür hat Mr Livingstone dem venezolanischen Präsidenten versprochen, den Städten seines Landes beratend bei Fragen des Umweltschutzes, des öffentlichen Nahverkehrs oder auch der Stadtplanung zur Verfügung zu stehen. Das klingt zwar eigentlich eher nach einer Drohung …

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18.02.2007   16:17

Der Versuch ist strafbar?

Vielleicht befindet sich ja unter den Lesern der Achse des Guten der eine oder andere Jurist mit Erfahrungen im englischen Strafrecht. Ich hätte da nämlich einmal ein, zwei Fragen: Ist nicht auch ein versuchter Betrug schon strafbar und müssten englische Polizeidienststellen dafür nicht prinzipiell (und nicht nach dem Lustprinzip) Strafanzeigen entgegennehmen?

Meine jüngsten Erfahrungen mit der englischen Polizei waren jedenfalls alles andere als ermutigend. Aber “am I bothered”?

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17.02.2007   12:28

(K)ein Atlas der Globalisierung

Das Ende des Kalten Krieges (1947-1991) hat in uns das Gefühl verstärkt, dass wir es mit einer neuen Welt zu tun haben. Diese Welt kommt uns bedrohlicher vor, weil sie uns weniger vertraut ist und wir uns an die Konstellationen und Kräfteverhältnisse der bipolaren Welt gewöhnt hatten (die freilich, unter anderem wegen der Gefahr eines Atomkriegs, keineswegs weniger gefährlich war).

Deshalb brauchen wir ein kartographisches Werk, das die unentbehrlichen Informationen aus allen Gebieten zusammenbringt: aus Wirtschaft, Gesellschaft, Politik, Kultur, Ideologie, Militär und Umwelt, damit wir die - oft unsichbare - Lebenswirklichkeit der Völker und Staaten besser einschätzen können. Angesichts der ungeheuren Vielfalt und Komplexität der Daten müsste sich sonst jeder Student und jeder Lehrer, jeder Journalist und jeder Politiker oder Verbandsfunktionär eine Synthese dieser Wissensgebiete erarbeiten, die so seriös wie irgend möglich die Arbeit der Spezialisten auswertet, und das auch noch in einer Form, die für eine möglichst …

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15.02.2007   15:10

Hugo Chavez: Sozialismusstudien während der Arbeitszeit

Hugo Chavez, Venezuelas Staatspräsident und ein guter Kumpel unseres unerträglichen Londoner Bürgermeisters Ken Livingstone, hat sich wieder einmal etwas Neues einfallen lassen. Supermärkten, die zu hohe Preise für Grundnahrungsmittel verlangen, droht er mit Verstaatlichung.

Nun ist das natürlich eine Maßnahme, die sofort meine vollste Unterstützung hat, und man kann nur wünschen, dass sich Hugo und Ken bald einmal darüber austauschen. Schließlich gibt es auch in London einige Dinge, die viel zu teuer sind. Da fällt mir zum Beispiel meine Monatskarte für den chronisch störanfälligen Londoner ÖPNV ein. Das Ticket für die beiden inneren Zonen kostet schlappe 89 Pfund und 10 Pence - deutlich mehr als in anderen Metropolen der Welt.

Das einzige Problem dabei ist nur, dass die ÖPNV-Gesellschaft “Transport for London” bereits …

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14.02.2007   16:41

Ken Livingstone: Does he care about you?

Das Peinlichste an London ist zweifellos Bürgermeister Ken Livingstone. Wenn er nicht gerade jüdische Journalisten als “KZ-Aufseher” beschimpft, nach Kuba und Venezuela fliegt, um die proletarische Weltrevolution voranzutreiben, oder Terrorismusunterstützer empfängt, dann ist er vor allem damit beschäftigt, Geld für eine stetig wachsende PR-Maschinerie seiner Stadtregierung auszugeben - Geld, das er sich durch einen ständig steigenden Anteil an der Council Tax der Londoner Steuerzahler beschafft.

Mit all dem muss nun endlich Schluss sein, meint das Team von 18 Doughty Street, einem Londoner Internet-TV-Sender. Sie haben einen Anti-Ken-Werbespot produziert, der hier angesehen werden kann. Sämtliche Behauptungen aus diesem Spot sind hier mit Quellen belegt.

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13.02.2007   19:02

Mehr Spaß im Bett mit ethisch-korrekten Geschenken zum Valentinstag

Für alle gestressten Freunde, Liebhaber und Ehemänner, die mit meiner gestrigen Geschenkempfehlung zum Valentinstag (Schneeglöckchen und Nieswurz) nichts anfangen konnten, hier nun noch einige Last-Minute-Hinweise. Es gibt nämlich auch noch andere ethisch, ökologisch und politisch korrekte Geschenke.

Inspirieren lassen kann man sich auf der Seite von Green Futures (Valentine’s Day: gifts with a conscience). Wie wäre es zum Beispiel mit Schokolade? Nein, weder Milka noch Cadbury, sondern Green & Black’s “organic and dairy-free chocolate truffles handmade in Norfolk”. Die sind nur milchfrei, aber hoffentlich nicht geschmacklos.

Auch bei Blumen, Schmuck, Sekt und Parfum gibt es ethisch korrekte Alternativen zu den Dingen, die Männer sonst so verschenken, denen ihre Partnerinnen wichtiger sind als das Wohl des Planeten.

Was denn aber wirklich auch den letzten Ethikmuffel überzeugen dürfte, ist das Versprechen, mit …

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13.02.2007   09:30

Anpassung der Ergebnisse an die Zusammenfassung

Ist zwar schon ein paar Tage alt, aber hier (glaube ich zumindest) noch nicht berichtet worden: Die Autoren des jüngsten IPCC-Klimaberichts sind angewiesen worden, ihren Bericht an die Aussagen des vorab veröffentlichten “Summary for Policymakers” (by Policymakers) anzugleichen. Das berichtet die Journalistin des Daily Telegraph Melanie Philips auf ihrem Blog. Sie zitiert aus einer Mitteilung an die am IPCC-Prozess beteiligten Wissenschaftler:

The content of the authored chapters is the responsibility of the Lead Authors, subject to Working Group or Panel acceptance. Changes (other than grammatical or minor editorial changes) made after acceptance by the Working Group or the Panel shall be those necessary to ensure consistency with the Summary for Policymakers or the Overview Chapter. These changes shall be identified by the Lead Authors in writing and made available to the Panel at the time it is asked …

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