Beiträge von Dr. Oliver Marc Hartwich
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16.03.2007 12:10
Quiz
This is the mindset that sees the effortless superiority, at every turn, of benign collectivism over selfish individualism, exploited worker over unscrupulous capitalist, enlightened European over brutish American, thoughtful atheist over dumb believer, persecuted Arab over callous Israeli; and that believes the West is the perpetrator of just about every ill that has ever befallen the world — from colonialism to global warming.
Von wem war da wohl in diesem Times-Artikel die Rede?
16.03.2007 09:55
Ich glaub, mein Schwein pfeift
Noch mehr Aufklärung über Muslime, Juden und Tiere, diesmal von Achse-Leser S.W.:
Der Schule ist offenbar entgangen, daß auch Hunde vom Islam als “unrein” betrachtet werden:
http://www.islamonline.net/servlet/Satellite?pagename=IslamOnline-English-Ask_Scholar/FatwaE/FatwaE&cid=1150542082626
Auch für junge Hunde dürfte es keine Ausnahme geben. Aber ich bin mir sicher, daß Muslime eine ehrliche Entschuldigung der Schule akzeptieren werden, solange sichergestellt ist, daß die Scharia nicht erneut verletzt wird. Ich gehe mal davon aus, daß es sich bei der Entscheidung für Hunde nicht um bewußte Islamophobie gehandelt hat, sondern nur um mangelnde Aufklärung über den Islam.
Alternativ könnte man erklären, daß es sich bei den kleinen Schweinchen um Juden handelt. Dies wäre islamisch betrachtet kein Problem, denn Juden würden laut Mohammed aufgrund ihres schlechten Charakters eines Tages alle in Schweine und Affen verwandelt werden. Statt der Hunde könnte man also auch Affen nehmen.
…
16.03.2007 09:41
Saustarker Nachtrag
... ähm, ich meinte natürlich, “interessante Ergänzung” zum vorherigen Beitrag. Von Achse-Leser M.R. erhielt ich gerade folgende Klarstellung:
Tscha, war ja nett gemeint, aber Hündchen sind auch nicht koscher (weder bei uns Juden noch bei den Muslimen).
Geben Sie den durchgeknallten Damen doch bitte diese verbindliche und absolut sichere Koscher- / Halal-Liste:
Schäfchen
Zicklein
Kälbchen
Pferdchen (wenn nicht gegessen)Schön wäre eine integrative Geste gegenüber den Kindern mit Migrationshintergrund, warum nicht “Kamelchen”?*
Sie werden sich sehr um die Dialogförderung verdient machen.
PS: Auch Meerschweinchen ist problematisch, ebenso Hamster. Abgesehen davon ist dann die Pointe mit dem Koffer noch blöder. wer braucht schon so kleine Koffer?
PPS: Kamele durch Lamas zu ersetzen erscheint mir unannehmbar. man / frau würde zwar eine Geste der Akzeptanz gegenüber MigrantInnen aus dem Andenraum zeigen, aber liefe …
16.03.2007 08:48
Drei kleine Schweinchen
The animal I really dig,
Above all others is the pig.
Pigs are noble. Pigs are clever,
Pigs are courteous. However,
Now and then, to break this rule,
One meets a pig who is a fool.
So beginnt das Gedicht Three Little Pigs des englischen Schriftstellers und Kinderbuchautoren Roald Dahl. Es ist eine Variation der berühmten Geschichte von den drei kleinen Schweinchen, die allerdings in typischer Roald-Dahl-Manier abgewandelt ist: Drei kleine Schweinchen fürchten sich vor dem bösen Wolf, der ihre Häuser umpusten und die Schweine fressen will. Bei den ersten zwei offenbar sozial-benachteiligten Schweinchen, die nur in armen Stroh- und Holzbehausungen leben, gelingt ihm das auch. Beim dritten Haus geht ihm jedoch die Puste aus. Der Wolf gibt auf und kündigt an, in der Nacht wiederzukommen, um das Haus mit Dynamit in die …
15.03.2007 18:44
Maxeiner hatte Recht (natürlich)
Bei der WDR-Talkshow “Hart aber fair”, an der gestern Abend auch Dirk Maxeiner teilnahm, gibt es nach der Sendung immer einen Faktencheck im Internet, bei dem die Aussagen der Diskutanten von angeblich unabhängigen Experten bewertet werden. Nachdem Dirk Maxeiner in der Sendung zur großen Verwunderung des Moderators behauptet hatte, dass das Kyoto-Protokoll nur eine Erderwärmung von 0,07 Grad Celsius bis zum Jahr 2050 verhindern würde, war dies ein klarer Kandidat für den Faktencheck. Und was kam dabei wohl heraus? Natürlich dass Dirk Maxeiner Recht hatte.
Da aber 0,07 Grad Temperatureffekt bei Kosten für die Umsetzung des Protokolls in Milliardenhöhe kaum nach einem guten Geschäft klingen, konnte man das trotzdem nicht so stehen lassen. Der befragte Experte war übrigens Manfred Treber von der Initiative Germanwatch, bei der es sich nach eigener Darstellung um eine “Lobbyorganisation für eine soziale und ökologische Nachhaltigkeit” handelt (soviel …
15.03.2007 15:24
Wie man ein Zerwürfnis inszeniert
Dass man mit Kritik an der Regierung von US-Präsident George W. Bush Stimmen und manchmal auch Wahlen gewinnen kann, ist keine neue Erkenntnis - schließlich wäre sonst Edmund Stoiber heute wahrscheinlich Bundeskanzler. Neu ist aber, dass man auch mit dem bloßen Eindruck eines Konflikts mit dem amerikanischen Präsidenten Politik machen kann. Wie das geht, haben die britischen Konservativen vorgemacht, und die heutige Ausgabe des Daily Telegraph berichtet davon.
Kurz nach seiner Wahl zum Parteichef hatte David Cameron eine Rede gehalten, in der er ausführte, dass die Beziehungen zwischen Großbritannien und den USA “solide, aber nicht sklavisch” sein sollten. Dies war eine vergleichsweise milde Kritik an Präsident Bush, vor allem aber an der Außenpolitik Tony Blairs, dem seine angeblich zu große Nähe zu George W. Bush immer wieder vorgeworfen worden war.
In Washington dürfte man die Bemerkungen Camerons zwar registriert haben, aber leider reagierte man …
14.03.2007 17:03
Komfortunterbringung im Gefängnis auf eigene Kosten
Wer nach England kommt, der sollte es tunlichst vermeiden, sich irrtümlich wegen schwerer Straftaten verurteilen zu lassen. Denn das kann teuer werden, wie die obersten britischen Richter heute geurteilt haben.
Zu entscheiden waren zwei Fälle, in denen jeweils langjährige Haftstrafen verhängt worden waren, sich allerdings später herausstellte, dass es sich um Justizirrtümer handelte. Zwei unschuldig Verurteilte hatten dabei fast zwanzig Jahre im Gefängnis gesessen, bis ihre Haftstrafen vom Court of Appeal aufgehoben wurden. Ein anderes Justizopfer verbrachte 10 Jahre unschuldig hinter Gittern.
Als es nun darum ging, den Männern eine Haftentschädigung zu zahlen bzw. ihren Verdienstausfall zu ersetzen, gab es für sie jedoch eine böse Überraschung: Ein Viertel der Summe sollte nämlich nicht ausgezahlt, sondern zum Ausgleich von Kost und Logis für die Unterbringung im Gefängnis einbehalten werden.
Als einen schlechten Scherz und eine nachträgliche Verhöhnung mögen dies die Justizopfer empfunden …
13.03.2007 08:50
Subventionen zu ersteigern
Unglaublich, aber wahr: Nun zahlt die EU ihre Landwirtschaftssubventionen nicht mehr nur an Landwirte, die nichts produzieren, sondern auch an Nicht-Landwirte, die nichts produzieren. Das berichtet die Londoner Times heute:
City dwellers are making huge profits out of an EU loophole that allows people who have never set foot on a farm to claim European farm subsidies.
The loophole allows investors to become classified officially as farmers and then buy the right to receive annual EU subsidies to cut agricultural production. Because the subsidies are decoupled from the land they relate to, investors do not need actually to own the ground they are claiming for or even go anywhere near it.
The profits to be made are enormous, with investors potentially increasing their capital nearly fivefold in 5 years.
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