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17.04.2012   23:29

Veranstaltungshinweis: “Woche der Freiheit”

Auf eine lobenswerte Initiative haben mich die Veranstalter der “Woche der Freiheit” hingewiesen. Eine ganze Woche wird Schülern und Studenten ein Einblick in die Welt der liberalen Ökonomie gegeben. Und auch wenn bei Liberalen in der Regel gilt “there’s no such thing as a free lunch” - hier gibt es nicht nur ein kostenloses Mittagessen, sondern auch Stipendien für die Teilnehmer.

Nachfolgend einige Informationen zur Freiheitswoche. Anfragen bitte an Clemens.Schneider@wochederfreiheit.org.

Hayek-Gesellschaft lädt zur „Woche der Freiheit“ – Jetzt bis 30. April 2012 bewerben!

Die ökonomische Bildung hat in Deutschland keinen leichten Stand. In den Schulen wird ökonomisches Grundwissen nur sehr bruchstückhaft und allzu oft tendenziös vermittelt (siehe auch eine Studie des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts).

In vielen Universitäten wird in der VWL weniger auf die Grundlagen der Ordnungspolitik als auf die Feinheiten der Mathematik gesetzt. Verwandte Studiengänge wie die Rechts- oder …

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06.04.2012   23:11

Das glückliche Land verschwindet am Horizont

Dies wird für einige Zeit mein letzter Artikel für den Business Spectator sein – und der letzte Artikel, den ich von Australien aus schreibe.  Nach fast vier hoch interessanten Jahren am Centre for Independent Studies in Sydney wechsele ich nun als Leiter des neuen Think Tanks „The New Zealand Initiative“ nach Wellington.

Ich bin schon mehrfach von einem Land in ein anderes gezogen und jedes Mal hatte ich den Eindruck, ein Kapitel zu beenden und mit dem Schreiben eines neuen zu beginnen. Während ich meine Umzugsvorkehrungen treffe, bin ich aufgeregt (und sogar ein wenig ängstlich), wenn ich an diesen Sprung in die Welt der Ideen in Neuseeland denke. Momentan ist die einzige Gewissheit die, dass das australische Kapitel meines Lebens nun zu Ende geht. Ich habe hier eine fantastische Zeit verbracht und empfinde nur eine große Zuneigung und sicher auch Dankbarkeit gegenüber Australien …

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03.04.2012   09:26

Achgut nun auch in Neuseeland

A NAME TO START NEW CONVERSATIONS

A new independent, non-partisan public policy think tank was launched today by Business Roundtable chair Roger Partridge and New Zealand Institute chair Tony Carter, following the merger of the two organisations on 1 April.

The new think tank has been named The New Zealand Initiative. It will build on the legacies of its two founding organisations and will focus on raising debate on public policy and contributing bold, rigorously-researched ideas to achieve a more prosperous future for New Zealand.

Roger Partridge and Tony Carter, who will co-chair the new organisation, also today announced the appointment of Dr Oliver Hartwich as executive director.

Dr Hartwich is a German-born economist and former chief economist of the highly-regarded British think tank Policy Exchange.  His work and publications have covered a wide …

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24.03.2012   23:37

Deutschlands Rolle in der EU

Wie schon in den vergangenen beiden Jahren war ich diese Woche wieder an der La Trobe University in Melbourne zu Gast, um mit Dr. Stefan Auer (Jean Monnet Chair in EU Interdisciplinary Studies) den Zustand der EU zu diskutieren. Ein Video unserer Unterhaltung gibt es hier zu sehen.

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24.03.2012   23:18

Das EU-Referendum ist ein schlechter irischer Scherz

John Maynard Keynes warnte einmal: ‘Nie geschieht das Unvermeidliche. Es ist immer das Unerwartete’. Weniger bekannt ist, dass er diesen Ausspruch von dem Altphilologen Sir John Pentland Mahaffy entlehnt hat, der im 19. Jahrhundert lebte. Und noch unbekannter ist, dass der Ausspruch sich ursprünglich auf Mahaffys Geburtsland Irland bezog.

Schon damals hatte die Grüne Insel ihre eigenen logischen Gesetze. In letzter Zeit nahm die Beziehung Irlands zu Europa einem ähnlich unberechenbaren Kurs.

Lange Zeit war Irland eines der Länder, die der EU besonders positiv gegenüberstehen. Das verwundert nicht, wenn man bedenkt, dass an jeder zweiten Straßenecke Gedenktafeln angebracht sind, um die Iren daran zu erinnern, dass wesentliche Teile der neuen Infrastruktur durch EU-Programme zur regionalen Entwicklung gefördert wurden. In wirtschaftlicher Hinsicht wurde Irland durch die Mitgliedschaft in der EU zu einem Nettoempfänger von EU-Fördermitteln.

Als ein kleines Land, das sich seine Unabhängigkeit einst schwer …

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18.03.2012   04:43

Frankreich legt die Lunte an das Euro-Pulverfass

Die Demokratie wäre eine so großartige Idee, wenn sie nicht durch Wahlen regelmäßig verkompliziert würde. Die Mätzchen, die wir derzeit vor den französischen Präsidentschaftswahlen erleben, sind so ein Fall.

International ist das Ergebnis der Wahl in Frankreich von entscheidender Bedeutung für die Zukunft des Euro und den Weg, den die europäische Integration nehmen wird. Das ist fürwahr keine Kleinigkeit. Im Lande selbst wird der Bewerber die Kampagne für sich entscheiden, der sich als der bessere Populist erweist. Wird es Präsident Nicolas Sarkozy sein - der gerade sein Image zum x-ten Mal neu erfindet? Oder wird es der sozialistische Kandidat François Hollande sein - das bête noire für die konservative Führungsriege Europas?

Wer auch immer gewinnt, die europäische Politik wird nach der Wahl im April und einer möglichen Stichwahl im Mai ein anderes Gesicht bekommen. Was in Paris geschieht, hat Auswirkungen weit über die Grenzen Frankreichs hinaus …

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09.03.2012   21:44

Die Heuchelei europäischer Banker

Die Krise der Eurozone ist ein seltsames Wesen. Bekommt es einen plötzlichen Anfall mit Rating-Herabstufungen, in die Höhe schießenden Renditen und großem politischem Drama, kann es selbst den erfahrensten Analysten und Kommentatoren Angst einjagen. Wahrscheinlich ist es aber in Phasen, in denen die Krise sich scheinbar beruhigt hat, viel gefährlicher.

Dieses Muster ist uns bereits bekannt. Nach dem ersten griechischen Rettungspaket und der Einrichtung der European Financial Stability Facility (ESFS) herrschte für einige Monate im europäischen Sommer 2010 relative Ruhe.

Da die Angelegenheit nicht mehr dringlich schien, fiel das Krisenmanagement praktisch in den Winterschlaf und die EU schaltete wieder auf Autopilot um.

Was dann geschah, wissen wir: die Politiker wurden durch neue Befürchtungen hinsichtlich Irland und Portugal aufgeschreckt und damit erreichte die Krise einen neuen Höhepunkt. Wie sich dann herausstellte, waren die Probleme nur vorübergehend verdrängt worden, indem man die offenen Wunden mit Heftpflaster …

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02.03.2012   20:16

Ein CO2-Nullsummenspiel

Groucho Marx meinte einst, man müsse aus den Fehlern anderer lernen, weil man gar nicht lange genug leben kann, um sie alle selbst zu machen. Würden australische Politiker seine Warnung beherzigen, könnten sie die 10 Milliarden Australische Dollar (rund 8,1 Mrd. EUR) sparen, mit denen sie die Clean Energy Finance Corporation ausstatten wollen.

In diesem Fall wurden die Fehler anderer zuvor von den Deutschen gemacht. Schon länger als ein Jahrzehnt, seit der damaligen Wahl der Koalitionsregierung aus Sozialdemokraten und Grünen unter Kanzler Schröder im Jahr 1998, sind die Deutschen Vorreiter bei der Einführung erneuerbarer Energien. Allerdings haben sie in dem Bemühen, mit ihrer Politikgestaltung einer Zukunft mit „sauberer“ Energie näher zu kommen, einiges in der ökonomischen Logik grundsätzlich durcheinander gebracht – und Australien ist gerade dabei, diese Irrtümer zu wiederholen.

Die Regierung Schröder hatte sich zum Ziel gesetzt, erneuerbare Energien wie …

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