Unterstützung für achgut

Archiv

Beiträge von  

  06.11.2013   11:05   Leserkommentare (7)

Ich erspähe den Niedergang der Allianz des ‘Alten Westens’

Als letzte Woche bekannt wurde, dass es dem US-Geheimdienst gelungen war, das Mobiltelefon der deutschen Kanzlerin Angela Merkel anzuzapfen, machte dies international Schlagzeilen. Mit Recht - aber nicht nur deshalb, weil dies die neueste Enthüllung im Gefolge des Whistleblowing von Edward Snowden über die Aktivitäten der National Security Agency ist.

Die eigentliche Lektion dieses Vorfalls für uns ist etwas tiefgreifender: der „Westen“ und das transatlantische Bündnis nach dem 2. Weltkrieg sind Geschichte.

Überraschend ist nur, dass es ein altgedienter US-Diplomat war, der das unmissverständlich verdeutlichte. John Kornblum, US-Botschafter von 1997 bis 2001 zunächst in Bonn und später in Berlin, erklärte zur besten Sendezeit im deutschen Fernsehen, die beiden Nationen seien keine Freunde, sondern lediglich Partner. Da...

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Inland  Ausland 

  30.10.2013   00:21   Leserkommentare (im Wartemodus)

Eine hohe Staatsquote verwandelt Europa in eine Zone des Nullwachstums

Am Montag veröffentlichte die europäische Statistikbehörde Eurostat ihre amtlichen Jahresdaten für die öffentlichen Finanzen der Europäischen Union. Bei oberflächlicher Betrachtung enthalten die Zahlen zumindest einige gute Nachrichten: das Defizit der Eurozone für 2012 betrug 3,7 Prozent des BIP. Das ist sicherlich recht hoch. Eigentlich zu hoch für die europäischen Verträge, die nur 3 Prozent neue Schulden pro Jahr gestatten. Aber zumindest ist es besser als die im Jahr 2011 verzeichneten 4,2 Prozent Defizit, von den 6,2 Prozent 2010 oder den 6,4 Prozent 2009 ganz zu schweigen.

Auf der anderen Seite sind die Eurostat-Daten nach wie vor niederschmetternd. Auch wenn das Defizit zurückgeht, so bedeutet selbst ein vermindertes Defizit jedoch, dass die Gesamtschuldenlast wächst. Von 2009 bis 2012 stieg die Schuldenquote für...

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Inland  Ausland  Wirtschaft 

  20.10.2013   02:24   Leserkommentare (1)

Europas Bankenkrise bricht wieder durch

Die europäische Krise spielt sich auf mehreren verschiedenen Ebenen ab - einige deutlich sichtbar, andere weniger. Die Schlagzeilen der letzten vier Jahre wurden beherrscht von Europas Staatschuldenkrise. Die Haushaltsprobleme in einigen Mittelmeerländern und in Irland waren offensichtlich und mussten durch mehrere Rettungspakete eingedämmt werden.

Was diese Staatsschuldenkrise so spürbar macht, ist die Tatsache, dass die betreffenden Beträge leicht festgestellt werden können. Man mag zwar Zweifel an ihrer Verlässlichkeit haben, doch zumindest sind offizielle Schuldenzahlen allgemein bekannt. Ihre Entwicklung lässt sich messen und mit hinreichender Genauigkeit prognostizieren. Dazu braucht es lediglich ein paar Klicks zur Website der Europäischen Kommission oder zur europäischen Statistikbehörde Eurostat.

Mit Europas anderer...

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Inland  Ausland  Wirtschaft 

  20.10.2013   02:19   Leserkommentare (2)

David Cameron, ein wiedergeborener Tory

Neben dem britischen Premierminister David Cameron könnte ein Chamäleon vor Neid erblassen. Acht Jahre nach seiner Wahl zum Parteivorsitzenden der Konservativen und kaum mehr als drei Jahre, nachdem er Premierminister einer Koalitionsregierung mit den Liberaldemokraten wurde, hat Cameron sich selbst schon wieder neu erfunden. Die einzige Überraschung: Diesmal klingt er endlich wie ein richtiger Tory.

Beim jährlichen Parteitag der Konservativen in Manchester in der letzten Woche hat Cameron vielleicht nicht sein bestes rhetorisches Feuerwerk gezündet. Dagegen machte seine erste Rede jeden in der Partei glücklich: seine Unterhausabgeordneten, die Tory-Basis und sogar seinen langjährigen Erzkritiker Simon Heffer, Kolumnist der Daily Mail.  Ohne den geringsten ironischen Unterton schrieb Heffer: „Wie außerordentlich erfrischend....

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Ausland 

  17.10.2013   04:14   Leserkommentare (im Wartemodus)

Politische Risiken verschlimmern die Misere der Eurozone

Für alle, die gehofft hatten, wir könnten die „Große Rezession“ allmählich überwunden haben, war diese Woche voller schlechter Nachrichten auf beiden Seiten des Atlantiks. In den USA wurde der „Government Shutdown“ ausgerufen, nachdem Republikaner und Demokraten sich nicht über den Haushalt einigen konnten. Ebenso wie in früheren US-Haushaltsstreitigkeiten ist dies aber möglicherweise lediglich eine vorübergehende Blockade.

Aus weltwirtschaftlicher Sicht ist das Geschehen in Europa viel beunruhigender. Die Eurokrise war zwar während des Wahlkampfes in Deutschland ruhig gestellt worden, doch eine Woche nach Kanzlerin Merkels Wahlsieg tauchten die alten europäischen Probleme wieder auf und am Horizont ziehen noch einige neue herauf.

Alle haben einen gemeinsamen Nenner: das politische Risiko steht wieder auf der...

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Inland  Ausland  Wirtschaft 

  17.10.2013   04:10   Leserkommentare (1)

Merkels Sieg ist ein stumpfes Schwert

Nach der Bundestagswahl in Deutschland am vergangenen Sonntag kamen die meisten internationalen Kommentatoren zu dem Schluss, dass Kanzlerin Angela Merkel den Zenit ihrer Macht erreicht hat. Ihre Partei erzielte 41,5 Prozent der Wählerstimmen und verfehlte die absolute Mehrheit im neuen Bundestag mit 630 Abgeordneten um nur fünf Sitze.

Der britische Guardian rief „Das Merkel-Zeitalter“ aus, die griechische Tageszeitung Ta Nea proklamierte den „Triumph der Königin der Sparprogramme“ und die Schlagzeile auf der Titelseite der spanischen El Mundo lautete (auf Deutsch): „Merkel, Merkel über alles“.

Es besteht zwar kein Zweifel, dass Merkel ein bemerkenswertes Abstimmungsergebnis erzielt hat - doch paradoxerweise hat ihr Wahlsieg unter Umständen ihre Position weder im eigenen Land noch in Europa gestärkt.

In der letzten...

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Inland  Ausland  Wirtschaft 

  13.09.2013   05:11   Leserkommentare (2)

Germany’s global ranking is a teachable moment

Plagued by high unemployment and running substantial budget deficits, Germany was in the doldrums. Its bookstores were full of titles such as Can Germany Still be Saved?, a best-selling tome on the country’s malaise written by prominent economist Hans-Werner Sinn.

The Frankfurter Allgemeine Zeitung, a leading conservative broadsheet not usually engaged in revolutionary activities, published an essay by political scientist Arnulf Baring under the headline, “Citizens! To the barricades!” It ended with strong words: “We must not allow everything to continue going downhill as hapless politicians are letting our country rot.”

That was a decade ago – when Germany’s inevitable decline looked like a foregone conclusion. Today, it is hard to believe that the country which was about to lose hope in itself now ranks as the most...

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Inland  Ausland  Wirtschaft 

  02.09.2013   06:13   Leserkommentare (im Wartemodus)

Stopping the growth of government

Since the beginning of the Global Financial Crisis, or indeed the Great Recession as it is now often referred to, we have been witnessing not a crisis of capitalism but mainly a crisis of government: It is a crisis of governments that have grown too big, too intrusive, too taxing, and too indebted.

This is most clearly on display in Europe.

But this is not just a European problem. The growth of government is a phenomenon in most developed nations. Government has been growing since the beginning of industrialisation, and this growth has accelerated since the First World War.

Today, I would like to speak about how much government has grown. I will also go through some of the theories explaining this growth of government, mainly from a public choice perspective, and then we need to talk about the debt burden this has left behind.

...[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Inland  Ausland  Wirtschaft