Beiträge von Michael Miersch
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05.12.2006 18:16
Der festliche Einkaufszettel für Achgut.de-Leser
Weihnachten, Chanukka und Humphrey Bogarts 107. Geburtstag (25.Dezember) stehen vor der Tür. Da beglückt man Familie, Nachbarn, Freunde, Kollegen und Kunden mit den wunderbaren Büchern der „Achse des Guten“. Und seine Feinde kann man damit vortrefflich ärgern.
Hier eine kleine Liste der jeweils jüngsten Werke, die im nächsten Buchladen oder bei jedem Internetbuchhändler erworben werden können, z.B. hier.
Darüber hinaus gibt es von den meisten Achgut.de-Autoren zahlreiche weitere Titel im Handel, die wir aber hier nicht aufführen, damit die Liste übersichtlich bleibt. Geben Sie beim Internet-Buchhändler einfach den Namen eines Autors ein und Sie werden sehen, dass man mit Achgut.de-Büchern ganze Regale füllen kann…
05.12.2006 18:11
Glückselig im Bananenknast
Es ist Unrecht, Affen und Elefanten einzusperren, beteuern Zoogegner. Nicht einmal in Freiheit sind Tiere frei, kontern Wissenschafter. Sind Zootiere Gefangene oder Luxusrentner? Das edle Magazin NZZ Folio bat mich, über das Thema ”Vermissen Zoo-Tiere die Freiheit?” zu schreiben.
04.12.2006 17:14
Ungesunde Bio-Hühner
Wissenschaftler der Uni Strathclyde haben herausgefunden, dass angeblich „organic“ (also die, die in Deutschland „bio“ oder “öko” genannnt werden) Hühnchen fetter sind und schlechter schmecken als Hühnchen aus konventioneller Stallhaltung oder Freilandhaltung. Für die, die sich in der Welt der Öko-Religion nicht so gut auskennen: Bio-Geflügel unterscheidet sich vom konventionellen Federvieh dadurch, dass es nur mit Getreide gefüttert wird, das nach den Regeln der Bio-Verbände angebaut wurde. Auch das glücklichste Freilandhuhn kann also „konventionell“ sein, wenn es normales Futter erhält. Dank an Oliver M. Hartwich für den Hinweis. Zum Bericht der Sunday Times.
01.12.2006 13:33
Die unpolitischen Parteien
Kolumne von Maxeiner & Miersch erschienen in DIE WELT am 01.12.2006
Die vorderen Teile der Wochenmagazine lesen wir immer seltener. Auch die ersten beiden Seiten der großen Tageszeitungen überspringen wir häufig. Wenn wir ir-gendwo auf ein Politiker-Interview stoßen, blättern wir um - mit dem Gefühl nichts Wichtiges zu versäumen. Sonntags meiden wir Nachrichtensendungen, weil sie größtenteils aus Sprechblasen bestehen, die Politiker von sich gegeben haben, um in am nachrichtenarmen Wochenende ins Radio oder ins Fernsehen zu kommen. Größere Bildungslücken sind dadurch bisher nicht entstanden. Immer weniger Men-schen in unserem Freundeskreis fühlen sich einer Partei zugehörig. Die meisten wählen mal diese und mal jene, und begründen es mit dem jeweils „kleineren Übel“.
Unser Mikrokosmos entspricht also dem großen Trend. Die Erosion der Volkspartei-en ist im vollen Gange. Jahr für Jahr treten Zehtausende aus. Das Durchschnittsalter der verbleibenden Mitglieder steigt rapide. In der CDU liegt es mittlerweile bei …
30.11.2006 17:06
Aktion saubere Leinwand
Aus WELT.de von heute:
„…Im deutschen Film wird zu viel geraucht … Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), fordert Konsequenzen… Die Medien müssten ein stärkeres Bewusstsein dafür entwickeln, dass Kino- und Fernsehidole Vorbilder für Jugendliche seien, sagte Bätzing. Tabakkonsum sei kein neutrales dramaturgisches Mittel …“
Eine prima Idee Frau Bätzing. Aber warum nur das Rauchen im Film reduzieren? Gehen sie mal ins Kino. Da wird Ihnen auffallen, dass viele Spielfilme noch etliche andere sozial unverträgliche Verhaltenweisen als dramaturgisches Mittel einsetzen: Auf fahrende Züge springen, Autos Klippen runterfallen lassen, Banken ausrauben, wild um sich schießen. Ich habe schon Filme gesehen, da wurde Menschen ermordet und in einem etwas älteren Streifen sogar ein Wal. Da sollten Sie sich mal drum kümmern. Aber die SPD ist ja eine konstruktive Partei. Warum also nicht die Filmfördergelder so verteilen, dass öfter mal wünschenswerte Verhaltensweisen im Mittelpunkt der Handlung stehen? Ich …
29.11.2006 18:36
Debatte um Zahl der Terror-Opfer im Irak
Statler von ”Statler & Waldorf” schreibt (Auszug):
…Michael Spagat, ein Ökonom und langjähriger Spezialist für ökonomische Konfliktforschung, hat sich gemeinsam mit einer Reihe von Koautoren die berühmte und je nach Standpunkt auch berüchtigte LANCET-Studie genauer angesehen, welche die Zahl der zusätzlichen zivilen Opfer seit dem Sturz Saddam Husseins extrem hoch schätzte. In ihrem Papier haben sie unter anderem etwas gemacht, das uns Ortsunkundigen schwerfallen würde — sie haben die Gegenden im Irak genauer unter die Lupe genommen, in denen die Autoren der LANCET-Studie ihre Stichproben erhoben hatten. Und sie finden etwas, das sie main street bias nennen…
Hier geht’s zum vollständigen Text- mit Links zu den verschiedenen Studien.
26.11.2006 00:24
Der beste Nachruf auf Milton Friedman
Wurde von Arnold Schwarzenegger noch zu Lebzeiten verfasst, aber egal:
Ganz großes Kino.
Dank an Stephan W. für den Hinweis.
24.11.2006 13:19
Mal was Erfreuliches
Erste Kegelrobbe der Saison im Wattenmeer geboren.WWF und Schutzstation Wattenmeer: Bestände der Robben nehmen zu
Husum, 24.11.2006 Das erste neugeborene Kegelrobbenbaby der Saison wurde in diesen Tagen auf einer Sandbank bei Amrum im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer geboren. Weitere sind in den nächsten Wochen zu erwarten. Im Gegensatz zu Seehunden, kommen die Kegelrobbenbabys mit dem weißen Fell zwischen November und Januar an hochwassergeschützten Sandbänken auf die Welt…
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