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Beiträge von  

02.03.2007   23:03

Hier die Übersetzung

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01.03.2007   23:00

Umfallende Reissäcke, die unheimliche Bedrohung

Kolumne von Maxeiner & Miersch, erschienen in DIE WELT vom 02.03.2007:

Nicht nur Menschen machen Karriere, sondern auch Themen. Bedauerlicherweise nicht immer die richtigen. Beim Mittagessen sprachen wir kürzlich über den Aufsatz eines Kommunikationsforschers, der analysiert wird wie eine „Einheitsfront der Skandalgläubigen“ entsteht. Am Ende glaubten die Menschen nicht das, was erwiesen ist, „sondern das, was sie vorher überall massenhaft gelesen, gehört und gesehen haben.“ Da wir gerade in einem China-Restaurant saßen, haben wir uns ein kleines Drehbuch ausgedacht, gleichsam als medienkundliche Lebenshilfe:

Montag, Radio-Fantasie, Regionalnachrichten. Der Moderator: „In Frankfurt wurde in einem Lagerhaus ein Sack Reis entdeckt, der umgekippt ist. Experten befürchten, der Reis unbekannter Herkunft könnte unkontrolliert in die Umwelt gelangt sein. Wir schalten jetzt zu unserem Reporter vor Ort um: Oliver, wie ist die Lage?“

Reporter: „Die Lage ist unübersichtlich. Die Menschen scheinen noch nicht realisiert zu haben, was hier vor …

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01.03.2007   19:01

Afghanistan: Die Sicht eines Soldaten

Gastbeitrag von Peter Müller.
Herr Müller ist Oberstleutnant der Reserve. Er war 1997 Teilnehmer im 1. Kontingent SFOR in Mostar und 2004 im 8. Kontingent KFOR in Prizren. Er absolvierte eine Vorausbildung für ISAF 2003, da er ursprünglich für Einsatz in Kunduz vorgesehen war.

„Die Sicherheit Deutschlands wird auch am Hindukusch verteidigt.“ Der Wahrheitsgehalt dieser Aussage des früheren Verteidigungsministers Peter Struck könnte sich dieses Jahr erschreckend bewahrheiten. Relativ unbeachtet von der deutschen Presse, deren Fokus sich traditionell mehr auf den Nahen Osten richtet, denn auf die Gebiete, in denen sich Deutschland auch praktisch, in erster Linie mit seinen Soldaten, engagiert.

Die Bundesregierung leistet sich einen, zumindest für die Soldaten, gefährlichen Eiertanz. Man spricht nicht von Krieg sondern lediglich vom Einsatz im relativ ruhigen Norden Afghanistans. Es erfolgt eine deutliche Distanzierung von einem Engagement im gefährlichen Süden. Womit indirekt eingestanden wird, dass es im Süden …

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01.03.2007   18:52

Ein abschließendes Wort vom Fachmann

Ich hätte nie gedacht, dass das Thema “Energiesparlampen” (siehe die Beiträge weiter unten) die Gemüter so erregt. Der Kern der Kritik sollte dabei nicht vergessen werden: Die Abschaffung der Glühbirnen in Deutschland wird das Klima kein bisschen ändern. Allen, die Beiträge dazu geschickt haben, die ich nicht auf achgut.de gepostet habe, sei hiermit herzlich gedankt. Ich glaube, die wichtigsten Argumente wurden alle genannt. Und nun zum Abschluss der Lichtdesigner Christoph Freitag (seinem politischen Kommentar am Schluss kann ich mich nur anschließen):

Ja und Nein. Sie sind (inzwischen) gute Alternativen zu Glühlampen, aber nur wenn:
- Ich kein fokussiertes Licht brauche.
- Ich keine brillanten Farben brauche. Die Farbwiedergabe ist immernoch schlecht nur bei qulitativ hochwertige und entsprechend teueren Exemplaren mit ist sie mit der Ra von Temperaturstrahlern zu vergleichen. Da kann Sie allerdings dann auch konkurieren.
Nicht geeignet sind Sie, wie ich …

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01.03.2007   14:00

Einspruch: Energiesparlampen sind doch besser!

Die vorherige Meldung hat heftigen Widerspruch von Lesern provoziert, die sich offenbar gut in dem Thema auskennen. Danke für diese schnelle Reaktion, die einem sachlichen Vergleich der Vor- und Nachteile dieser Technik dient.  Hoffentlich wird achgut.de jetzt nicht zum Energiesparlampen-Forum. Hier die Argumente aus den ersten drei E-mails:

Einspruch 1:
Das erscheint mir eine etwas gewagte Behauptung:
“Es ist allgemein bekannt, dass allein das Einschalten dieser Lampen mehr Strom verbraucht als eine Stunde Glühbirnenbetrieb”
Beispiel 60 Watt-Birne verraucht in einer Stunde 60 Wh, nehmen wir an, der Einschaltvorgang dauere 2 Minuten - in dieser Zeit sollen also 60 Wh verheizt werden.
Das ergäbe eine Leistung von (60 Wh * (60 Minuten / 2 Minuten)) / Stunde .. womit man also auf 1800 Watt käme, ließe man also zwei Energiesparlampen über eine Leitung laufen, müsste in kürzester Zeit jede Haussicherung rausfliegen …

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01.03.2007   12:08

Placebos für die Gutmenschen

Leserbrief in der Welt von gestern zu dem Artikel “Gabriel will EU ohne Glühbirnen” (Die Welt vom 26.2.07):
“Umweltminister Sigmar Gabriel scheint, von Fachwissen völlig unbelastet, nicht zu wissen - oder schlimmer: zu ignorieren - dass diese “Energiesparlampen’” eigentlich nichts anderes sind als getaktete Neonröhren, mit einem grässlichen kalten Licht, Kopfschmerz erzeugenden Flimmerns inklusive. Bereits in der Herstellung sind sie viel teurer als Glühbirnen und dadurch sowie durch die notwendige Steuerelektronik (die ja auch energieaufwendig produziert werden muss) mit einer grauenhaften Energiebilanz. Es ist allgemein bekannt, dass allein das Einschalten dieser Lampen mehr Strom verbraucht als eine Stunde Glühbirnenbetrieb. Wenn sie defekt sind, müssen sie als schwermetallhaltiger Sondermüll entsorgt werden. Was da jetzt passiert, ist - wie so oft - nur hektischer Aktionismus, damit man halt etwas getan hat, Placebos für die Gutmenschen.”
Achgut.de-Gastautorin Dr. Susanne H.-N. ergänzt dazu:
Im jetzigen Focus ist der …

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01.03.2007   01:00

Kanada schlägt zurück: Einfuhrverbot für Rehrücken und Wildschweinschinken

Ein kanadischer Parlamentarier regt an, sich die Heuchelei von Sankt Seehofer nicht bieten zu lassen. Der CSU-Agrarminister möchte bekanntlich die Einfuhr kanadischer Robbenprodukte verbieten, in der Hoffnung, dass die Robben sein angeschlagenes Image retten. Der Liberale Scott Simms schlägt die richtige Antwort vor:

One good ban deserves another; Liberal MP calling for embargo of German deer and boar

In a battle of squeakers and beaters, Liberal MP Scott Simms says countries that live in glass houses shouldn’t throw stones.

Artikel von Jamie Baker aus The Telegram, St. John’s, Neufundland, vom 28.02.2007

In the wake of a proposed German ban on the import of seal products, the
Liberal Bonavista-Gander-Grand Falls-Windsor MP is planning to bring a
similar motion to the floor of the Canadian House of Commons.

His motion, based on principle moreso than …

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28.02.2007   11:13

Mangelnde Krankenhaushygiene, eine unterschätzte Gefahr

Gastbeitrag von Dr. Susanne H.-N.:

„Der Spiegel“ greift diese Woche ein brisantes Thema auf: die Durchseuchung deutscher Krankenhäuser mit Methicillin-resistentem Staphylococcus aureus (MRSA), einem sogenannten Hospitalismuskeim. Der Artikel der Print-Ausgabe auf S.162 ff, sowie online (gebührenpflichtig) im Spiegel-Archiv unter dem Namen des Autors, Günther Stockinger.

Auszug: „Holland und die skandinavischen Länder exerzieren seit Jahren vor, wie man den Horrorkeimen Einhalt gebieten kann. MRSA-Patienten werden dort strikt isoliert. Ärzte und Pfleger betreten deren Zimmer nur mit Schutzkleidung, Gesichtsmasken und Einmalhandschuhen. MRSA-Träger unter dem Personal müssen zu Hause bleiben und Antibiotika schlucken, bis der Erreger nicht mehr nachweisbar ist. Dank der konsequenten Eindämmungsstrategie sind in den Nordländern weniger als zwei Prozent der Staphylokokken Methicillin-resistent. Am eindrucksvollsten sind die Zahlen aus Dänemark: Der MRSA-Anteil sank dort durch konsequente Überwachung und strikte Hygienepolitik in den vergangenen Jahren von 18 auf 0,2 Prozent.
Deutschland ist von einer solchen Infektionsprophylaxe …

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