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19.05.2008   19:16

Hundekunde

"You know the world is really changing when the best rapper is a white guy, the best golfer is a black guy, France is accusing the U.S. of arrogance and Germany doesn’t want to go to war.” Diesen Spruch hat jeder schon mal gehört. Es kommt aber noch dicker. “Der deutsche Schäferhund ist bei einer Meinungsumfrage in Israel überraschend zum ‘israelischsten Hund’ erkoren worden, meldete dpa. Das korrespondiert ausgezeichnet, mit dieser Kolumne, an die sich treue Leser vielleicht noch erinner werden und die wir auch in die Sammlung unserer besten Kolumnen aufgenommen haben.

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16.05.2008   23:13

Sankt Pauls Klimasünden

Zoff bei den Weltrettern. Kleinliche CO2-Buchhalter attackieren den herzensguten Paul McCartney.
Siehe:
http://news.yahoo.com/s/ap/20080514/ap_en_ce/people_mccartney_s_car
Und:
http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,553374,00.html

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13.05.2008   19:39

Der Neokolonialismus der NGOs

Ein höchst lesenswerter Artikel von Temba A. Nolutshungu (Free Market Foundation, Südafrika), erschienen in der Arusha Times (Tansania) vom 3. Mai 2008. Kostprobe:
Soon after the real colonialists left Africa, a new breed of Western colonialists emerged: the statist Non-Governmental Organisations that want to save us from everything from genetically-modified food to globalisation - and growth. These “consumer” and humanitarian groups and “development” charities are united in the belief that modern industrial civilisation, profit and competition are unethical. In their view, people, particularly in developing countries, would be better served by state control that puts “equity” and the redistribution of wealth ahead of the economic dynamism that has enriched the West and such eastern countries as Taiwan, Japan and South Korea…Weiter

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11.05.2008   00:11

Gut meinen und gut machen

Wem sollen wir helfen, hypothetische Klimaopfer von übermorgen oder konkret leidenden Menschen von heute? Bjørn Lomborg zeigt, wie unmenschlich der moralische Absolutheitsanspruch der Klimaretter geworden ist.

Stellen sie sich vor, sie wäre PR-Berater eines aufstrebenden Politikers. Welches Thema würden Sie ihm für den Wahlkampf empfehlen? Durchfall, Handelsschranken oder Klimawandel? Genau wie Sie würden wohl alle wirklichen PR-Berater ihren Kunden empfehlen, auf Klima zu setzen. „Bekämpfung von Durchfallerkrankungen“ klingt eklig und wirkt peinlich. „Abbau von Handelsschranken“ hört sich trocken und kompliziert an, außerdem macht man sich die Agrarlobby damit zum Feind. Klima dagegen ist wunderbar. Es vereint den Glanz der Weltrettung mit fernstmöglicher Nachprüfbarkeit. Wenn sich in hundert Jahren herausstellt, ob das heute ausgegebene Geld tatsächlich etwas bewirkt hat, liegen der PR-Berater und sein Politiker längst unter der Erde. Außerdem reden alle Menschen gern übers Wetter, das ja bekanntlich nie normal ist. Die Sache ist also …

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09.05.2008   15:45

Aussterbende Artenkenntnis

Kolumne von Maxeiner & Miersch, erschienen in DIE WELT am 09.05.2008

In zehn Tagen beginnt in Bonn die große Konferenz zur biologischen Vielfalt. 5000 Teilnehmer aus 190 Ländern werden erwartet. Hoffentlich wird sie mehr sein als eine weitere folgenlose Weltkonferenz. Ein paar praktische Konsequenzen wären sehr willkommen. Das Aussterben von Tier- und Pflanzenarten ist kein Öko-Hype sondern eine traurige und vielfach bewiesene Tatsache. Das Schlimmste daran ist: Aussterben lässt sich nicht rückgängig machen. Umwelttechnik kann die Luftverschmutzung abstellen und Flüsse sanieren – doch keine verlorene Art zurückholen.

Aber vielleicht vermisst ja auch keiner etwas, wenn Tiere oder Pflanzen verschwinden. Dass legt zumindest eine Umfrage nahe, die Wissenschaftler der Fachhochschule Weihenstephan zusammen mit dem Bayerischen Landesbund für Vogelschutz durchgeführt haben. Sie befragten 3228 bayerische Schüler aller Schulformen nach den zwölf häufigsten Vogelarten des Landes. Das Ergebnis stimmt nicht gerade öko-optimistisch. Den Buchfinken, die häufigste Vogelart Bayerns, die …

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09.05.2008   15:26

Ein bisschen Ami-Bashing geht immer

Zur Zeit nehme ich häufiger an Fernseh- und Radiodiskussionen zum Thema Landwirtschaft und Ernährung teil, weil es dort öfter mal um unser neues Buch „Biokost und Ökokult“ geht. Eine interessante Erfahrung dabei: Amerika-Bashing ist zu einer festen Konvention unserer Plauderkultur geworden. Es gibt kein Thema, bei dem die Angehörigen der schwätzenden Klasse nicht eine abfällige Bemerkung über Amerika parat hätten. Zwei typische Beispiele:…

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09.05.2008   13:07

Leben im Wartesaal

Den Palästinensern ist Unrecht geschehen: Hunderttausende mussten 1948 ihre Heimat verlassen. Das ist - wie jede Vertreibung - beklagenswert. Aber Realität. Trotzdem gelten die Palästinenser bis heute als “Flüchtlinge” - was ihre Illusion nährt, der Status quo ante ließe sich wieder herstellen. Text von HMB auf SPON.

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09.05.2008   12:51

8. Mai, da war doch noch was …

Gestern wurde in Deutschland gefeiert. Es gab zirka 500 Veranstaltungen, die an die ungerechte, völlig grundlose und aus heiterem Himmel begonnene Vertreibung komplett friedlicher, argloser Palästinenser durch böse Juden erinnerten. In 60 deutschen Städten wurde auch der Geburtstag Israels gefeiert. Doch niemand feierte die Befreiung Deutschlands und das Thema tauchte auch kaum in den Medien auf (jedenfalls nicht in denen, die ich so mitbekommen habe). Seltsam.

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