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07.05.2012   22:18

Biogas und Landschafts-Vermaisung: weitere Folgen

Eine Gewässerschutzinitiative gibt auf:
http://www.wuemme-meerforelle.de/111.html
Auszug:
“…Wo früher erosionsarmes Grünland die Bäche säumte, wurde in unzähligen Fällen selbst im gesetzlich geschützten Randstreifen verbotener Weise Ackerland umgebrochen, wo nun auf großer Länge Mais bis in die Gewässerböschung angebaut wird und Sand-, Gülle- und Pestzideinträge auf der Tagesordnung stehen. Unsere jahrelangen Versuche, hier auf dem Wege der Überzeugung Verbesserungen im behördlichen Vollzug herbeizuführen, müssen als vollständig gescheitert angesehen werden. Die vereinzelten von uns durchgeführten Gewässerrenaturierungen sind angesichts dieser Umstände ein Tropfen auf dem heißen Stein…”

Ein Naturschützer klagt an:
http://www.nwzonline.de/Region/Artikel/2847458/Wir-fordern-ein-Havariekommando-f%FCr-Biogasanlagen.html

Auszug:
“…In der Bundesrepublik haben wir zwischen 40 und 60 Störfälle pro Jahr. Die reichen von kleinen Schwächen bei der Auslösung der Alarmeinrichtung, über Risse in Leitungen, wo dann Methan austritt, bis hin zu Unfällen, wie kürzlich in Nordniedersachsen einer passiert ist. Bei dem Vorfall ist ein Flusssystem …

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29.04.2012   12:23

Einmal Bio und zurück

Vom Biolandbau werden seit Jahrzehnte stets Wachstumszahlen verbreitet. So vermeldeten die Bioverbände für das Jahr 2011 in Deutschland einen neuerlichen Zuwachs um 1061 Betriebe. Das Magazin FOCUS hat nun Zahlen über eine bisher völlig unbekannte Gruppe von Landwirten veröffentlicht: Solche die dem Biolandbau wieder den Rücken kehrten. So entschieden sich 930 Landwirte im Jahr 2009 nicht mehr nach Biorichtlinien zu wirtschaften.

Die neuesten Zahlen kommen aus Schleswig-Holstein. Das Statistische Amt für den nördlichsten Flächenstaat stellte fest, dass fast jeder zehnte Ökobetrieb zwischen 2007 und 2010 wieder zur konventionellen Landwirtschaft gewechselt hat. Die Statistiker resümieren, „dass hinter dem positiven Trend insgesamt zunehmender Betriebszahlen im Ökolandbau auch ein gegenläufiger Effekt zu finden ist“.

Wissenschaftler, die Rückumsteller nach ihren Beweggründen fragen, bekamen als häufigste Antwort: Probleme mit der Wirtschaftlichkeit und der Vermarktung.

Besonders schwierig scheinen die Biorichtlinien für Schweinezüchter- und mäster zu sein. Diese Sparte der Landwirtschaft …

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28.04.2012   19:09

Hilfe, der Wald ist nicht mehr aufzuhalten

Drei Jahrzehnte nach der großen Waldsterbensangst wird der Wald zum Angstgegner. Die Schweiz kämpft gegen “Verwaldung”.

Auszug:
“Der Wald ist im Wallis auf dem Vormarsch. Nun sollen die Gemeinden entscheiden, wo die Verwaldung unerwünscht ist und gestoppt werden soll – und welche Flächen kampflos aufgegeben werden. ‘Es ist praktisch unmöglich den Wald im gesamten Walliser Berggebiet zurückzudrängen’, gibt Mathias Hutter von der Walliser Dienststelle für Wald und Landschaft zu.
Hier lesen:
http://www.lid.ch/index.php?id=9320&tx_infoservices_pi1[showUid]=23853&cHash=3bb74f914a

Und wer sich den ganzen Waldsterbensgrusel von damals nochmal so richtig reinziehen will, hier gucken:
http://www.achgut.tv/20110801828/

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09.04.2012   16:46

Ökonationalsozial

David Harnasch und Michael Miersch

Die NPD marschiert gegen Atomkraft und für Biobrot. Aus Sicht der Grünen ein Etikettenschwindel. Doch nationalsozialistische Öko-Politik hat Tradition

Rasse, Volk, Nation, Ordnung und Ehre sind Kernbegriffe im Weltbild von Neonazis. Noch ein weiteres Schlüsselwort taucht in Schriften der braunen Szene besonders häufig auf: Natur. „Der Mensch ist Teil der Natur. Deshalb ist Natur nicht einfach nur ‚Umwelt‘ des Menschen. Der Materialismus der letzten Jahrzehnte hat die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen in unverantwortlicher Weise vorangetrieben.“ Das stammt aus dem Parteiprogramm der NPD.

Auch sonst klingt es darin ziemlich grün. Die Partei kämpft für Biolandwirtschaft, ist gegen Atomkraft und Gentechnik.
Mitte März steckte ein NPD-Kampfblatt in vielen Briefkästen Mecklenburg-Vorpommerns. Motto: „volkstreu, bissig, konsequent“. Darin eine eindringliche Warnung vor den Gefahren der geplanten polnischen Atomkraftwerke. „Keine AKW in der Republik Polen“, war im Landtagswahlkampf 2011 eine Kernforderung des …

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08.04.2012   12:40

Kapitalistische Dekadenz

Wenn ein Fleischer zum Vegetarier wird, sollte er den Beruf wechseln. Denn wer will schon Wurst bei jemandem kaufen, der Salat viel besser findet. Diese schlichte Erkenntnis fehlt offenbar vielen Konzernlenkern und bürgerlichen Politikern. In Wirtschaftskreisen gehört das Schlechtreden der Marktwirtschaft mittlerweile zum guten Ton. Die Schuldenkrise hat nicht etwa zu mehr Skepsis gegenüber staatlicher Spendierfreudigkeit geführt, sondern zum großen antikapitalistischen Konsens, angeführt von den Spitzen der Gesellschaft. „Markt pur ist Wirtschaft pervers,“ verkündet Horst Seehofer. Alt-Bundespräsident Richard von Weizsäcker predigt gegen „Heuschrecken“ und „Raubtierkapitalismus“, und Klaus Schwab, Gastgeber der Davoser Weltwirtschaftgipfel erklärt: „Das kapitalistische System passt nicht mehr in die heutige Welt.“ Dass Heiner Geißler den Kapitalismus für „genauso falsch“ wie den Kommunismus hält, ruft nur noch ein müdes Lächeln hervor.

Profit gilt als schmutziges Wort und wird in Firmenbroschüren tunlichst vermieden. Dafür ist dort umso mehr von „Brücken bauen“, „Dialoge führen“ und „sozialökologischer Verantwortungskultur“ die Rede. …

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31.03.2012   10:11

Braune Grüne einst und jetzt

Auszüge aus dem Artikel „Braune Flecken auf grünen Idealen“, der am 31.3.12 im Magazin FOCUS erscheint:

Die NPD marschiert gegen Atomkraft und für Biobrot. Aus Sicht der Grünen ein Etikettenschwindel. Doch nationalsozialistische Öko-Politik hat Tradition.

„Es geht gegenüber der deutschen Natur und Heimat“, schrieb Hans Schwenkel, Mitinitiator des Reichsnaturschutzgesetzes von 1935, „um Weltanschauung, um amerikanisch-jüdische oder um deutsche Lebensauffassung und Lebensgestaltung.“

Die Gefahr einer durch Menschen verursachten Klimaerwärmung wurde 1959 in dem Roman „Der Tanz mit dem Teufel“ erstmals beschworen. Autor war der Österreicher Günther Schwab, der es als Nazi zum SA-Sturmführer gebracht hatte. Im späteren Leben galt er als grüner Visionär, bekam Orden und das „Ehrenzeichen in Gold des Naturschutzbunds Österreich“.

Ehemalige Mitglieder von NSDAP, SA und SS gehörten zu den Gründervätern der Grünen, darunter August Haußleiter, Baldur Springmann und Werner Vogel.  …

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29.03.2012   15:53

Was haben realer Sozialismus und realer Ökologismus gemeinsam?

Sie erreichen das Gegenteil dessen, wofür sie angetreten sind. Der Sozialismus sollte ein Arbeiterparadies werden. Massenarmut und Mangelwirtschaft kamen dabei heraus. Die grüne Utopie versprach intakte Natur. Doch die Natur wurde lange nicht mehr so massiv zerstört, wie jetzt unter der Fahne der großen Energiewende.

Siehe hier:
http://www.ftd.de/wissen/natur/:opfer-des-atomausstiegs-die-tierischen-feinde-der-energiewende/70015189.html

Und hier:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,823362,00.html

Und hier:
http://www.derwesten.de/wirtschaft/umweltminister-remmel-will-windraeder-im-wald-erlauben-id6508728.html

Und hier:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/raubbau_mit_kosiegel/

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29.03.2012   00:18

Doch kein Nobelpreis für Leipzig - die “Achse” wirkt

Am 27.03.2012 ist der Behauptung “CO2 zerstört Ozonschicht” klammheimlich von der Klima-Website der Stadt Leipzig entfernt worden.
Siehe:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/bitte_nobelpreis_fuer_leipzig/

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