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10.05.2008   08:40

Die häßliche Fratze des Imperialismus

Wieder einmal erleben wir, wozu der menschenverachtende Imperialismus imstande ist. Burma wurde von einem Unwetter verwüstet, und schon wittert das internationale Kapital seine Chance. Es bietet dem asiatischen Land, das von einer progressiven Militärjunta regiert wird, Hilfe an. Vermutlich radioaktiv verseuchte Decken und genmanipulierten Mais, von dem die Menschen zwar satt aber auch süchtig werden. Die Regierung lehnt die Angebote ab, sie will keine als “Helfer” getarnten Agenten ins Land lassen. Denn Burma ist ein souveränes Land, und wie in jedem souveränen Land ist die Regierung für das Wohl und Wehe der eigenen Bevölkerung verantwortlich und will sich diese Aufgabe nicht nehmen lassen. Deswegen sieht man im staatlichen Fernsehen fleißige Militärs, die Reis und Wasser an glückliche Unwetteropfer verteilen. Aber der Imperialismus gibt nicht auf und schaltet die UN ein. Die Regierung von Burma bleibt aber standhaft. Sie kündigt an, dass sie den Abwurf von Hilfsmitteln aus der Luft notfalls …

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09.05.2008   23:08

Einmal Dortmund und schnell zurück

Ehrlich gesagt, ich hatte mir Dortmund noch häßlicher vorgestellt. Vor 40 Jahren war ich zum ersten und letzten Mal dort, zu einem Konzert mit Louis Armstrong in der Westfalenhalle. Alles, was seitdem aus Dortmund kam, war eher abschreckend, einschließlich des säuerlichen DAB. Aber wer lange genug in der Stadt lebt, der gewöhnt sich auch daran. Ich wollte mir wenigstens den Bahnhofsvorplatz ansehen, aber die Limo wartete schon und brachte mich in das Landhaus Hotel Syburg. Die Fahrt dauert etwa 2o Minuten, und man bekommt eine Ahnung, was einen erwartet, wenn man sich die Sensationen am Weg anschaut, u.a. das Mittelalter-Kultur-Festival “Spectaculum” oder das Thai Restaurant “Blauer Elephant” mit “Somer Terras”. Wenn ein Hotel in Deutschland “Landhaus” heißt, dann muss man diese Drohung ernst nehmen. Es gibt eine urgemütliche “Kutscherstube” und einen “Wellnessbereich”, aber keinen Computer, den die Gäste benutzen können. Alles ist schwer rustikal, so stellt sich der Westfale die …

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09.05.2008   21:25

Ein klarer Fall von Inländerfeindlichkeit

Wenn ein türkischer Staatsangehöriger sagt, man müsse die Deutschen vergasen, ist das eine Beleidigung. Wenn ein Deutscher so über Türken redet, ist das eine Volksverhetzung. Die wird härter bestraft und macht sich schlechter im Strafregister. http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Justiz;art126,2528458

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09.05.2008   19:16

Was ist schon dabei? Er hat es doch nur in seiner freien Zeit getan!

Rafah - Tags war Awad al-Kik ein geachteter Lehrer für Naturwissenschaften und Rektor an einer Schule der Vereinten Nationen im Gazastreifen. Nachts baute er nach Aussage von palästinensischen Extremisten Raketen für den Islamischen Dschihad. Der israelische Luftangriff, bei dem der 33-Jährige vergangene Woche getötet wurde, brachte nicht nur dieses Doppelleben ans Tageslicht. Erschüttert wurde auch ein UN-Hilfswerk, das sich ohnehin ständig gegen israelische Vorwürfe zur Wehr setzen muss, es biete Guerillakämpfern Unterschlupf, die den jüdischen Staat zerstören wollen. http://derstandard.at/?url=/?id=3330635

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07.05.2008   23:09

Was ist mit der SZ los? Heute so und morgen so

Auch die westdeutsche Linke benutzte die NS-Geschichte für ihre eigenen politischen Ziele. Man identifizierte die Israelis als Tätervolk und sprach von den Palästinensern als den Juden der Juden. Wie sich die Phrasen in Ost und West glichen! Kein Wort davon, dass Israel sich seit 1948 seiner Existenz zu erwehren hatte. Aus dem progressiven jüdischen Pionierstaat wurde der Popanz eines Weltfeindes. Bald gehörte der Antizionismus zum Weltbild der neuen sozialen Bewegungen und der Grünen, die später ein Teil des Juste Milieu der Bundesrepublik werden sollten. Als kritische Attitüde, als wohlfeile Strategie der Skandalisierung ist er bis heute salonfähig. Nach dem Motto: Schluss mit den Tabus, Kritik an Israel muss endlich mal erlaubt sein. http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/829/173315/

Der Staat Israel konnte nur entstehen, indem die Palästinenser für Verbrechen bezahlten, die sie nicht begangen hatten.
http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/469/172956/

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06.05.2008   11:44

Fortsetzung: Unsere Antisemiten und ihre Freunde

Deutschland feiert sich frei:
http://www.friedenskooperative.de/nahost.htm

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05.05.2008   14:03

Scharia als Grundlage für Menschenrechte

Vor einem Jahr war Maysam J. Al-Faruqi, Professorin für Islam-Studien an der Georgetown-Universität, die von Saudi-Arabien gefördert wird, zu Besuch an der Universität von Tilburg, um am Centre for Intercultural Ethics über die Vorteile der Scharia zu sprechen.  Dabei nahm sie auch Stellung zu diesen Fragen: “What is Sharia? What are the difficulties for Westerners? Is sharia-law by definition disadvantageous to women? “ http://www.uvt.nl/diensten/dsz/sg/030507.html
Bei der Gelegenheit gab sie dem Uni-Magazin “knack” ein Interview, in dem sie ihre Überzeugung äußerte, dass westliche FeministInnen viel von moslemischen Frauen lernen können. http://www.uvt.nl/faculteiten/fgw/cie/knack.pdf

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05.05.2008   13:01

Ekel vom Dienst

Man kann ja in Deutschland, so lesen wir es überall, kein kritisches Wort über Israel sagen, ohne Kopf und Kragen, Leib und Leben, Ruf und Nachruf zu riskieren. In dieser Situation ist es umso erstaunlicher, wie viele Menschen, die sonst nix zu tun haben, davon leben, dass sie Israel immerzu und hauptamtlich krisisieren: emeritierte Professoren, verzweifelte Hausfrauen, gescheiterte Künstler, gelangweilte Rentner, gestrandete Seefahrer und frustrierte Sachbearbeiter mit der Lizenz zu kreativen Nebentätigkeiten. So ist eine Cottage-Industrie entstanden, die sich laufend selbst reproduziert. Derzeit erlebt sie einen kurzen Boom, der Ende dieser Woche wieder vorbei sein wird. Baruch Ha’Schem! Hier zwei besonders schöne Beispiele aus dem Angebot von Rudis Reste Rampe, Abteilung Naher Osten:

Ist es nicht nach 60 Jahren an der Zeit, Israel als Staat wie jeden anderen zu betrachten? Hallo Ü-Wagen zu einem Geburtstag der ganz besonderen Art.
http://www.wdr5.de/index.phtml?beitrag=1102456

Nicht in unserem …

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