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06.09.2007   00:21

“Is a Viable Democratic Palestine Possible?”

Raten Sie mal, wer diese Frage stellt? Ismail Haniyye, der Ministerpräsident von Gaza? Mahmud Abbas, der Präsident der Westbank? Mohammed Dahlan, ehemaliger Innenminister und Arafats Mann in Gaza? Dschibril Radschub, Chef des Sicherheitsdienstes in der Westbank? Faruk Kaddumi, Generalsekretär der Fatah und Chef der Politischen Abteilung der PLO? Nabil Schaath, Leiter der ersten PLO-Delegation bei den UN? Wenn man bedenkt, dass es noch keinen palästinensischen Staat gibt, gibt es doch erstaunlich viel amtliches Personal im nicht-staatlichen Dienst. Und dann gibt es noch die vielen NGOs (allein in der Westbank über 17oo) und Stiftungen, die alle nur ein Ziel haben: A Viable Democratic Palestine. Dazu gehört auch die sozialdemokratische Friedrich-Ebert-Stiftung. Und die veranstaltet am 5. und 6. September eine Konferenz über die Frage “Is a Viable Democratic Palestine Possible?” Standesgemäß im Grand Park Hotel in Ramallah.

“This conference will address the growing concern that many Palestinians and the international …

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05.09.2007   20:26

Blasen und Geigen für die Revolution

Langsam spricht es sich in der Republik herum, dass eine konspirative Zelle namens “Osnabrücker Symphonie Orchester” den Versuch unternommen hat, das Mullah-Regime in Teheran zu stürzen, um eine “Zivilgesellschaft” im Iran zu etablieren. Der Initiator der Konzertreise hat gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung erklärt, “"dass wir nicht auf Einladung, sondern gegen den massiven Widerstand des Regimes in den Iran gereist sind”. Das haben sie wirklich gefickt eingeschädelt, die Musik-Guerilleros aus der Friedensstadt Osnabrück, sie müßten uns nur noch erklären, wie sie es geschafft haben, die Grenzkontrollen zu umgehen und ihre Instrumente, einschließlich der Tubas und Baßgeigen, in den Kulturbeuteln zu verstecken. Und “wäre Ahmadinedschad zum Konzert erschienen, wäre das Orchester nicht aufgetreten”. Ein Jammer, dass wir das nicht erleben durften: Ahmadingsbums betritt den Konzertsaal, die Orchsterfrauen reißen sich die Tücher vom Kopf, raffen ihre Röcke und stürmen davon, gefolgt von den Männern mit Fracksausen. Worauf Ahmadingsbums auf die Bühne geht, …

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05.09.2007   18:10

How Do You Defend a Failing State?

Wenn Sie das hier gesehen haben, sagen Sie sofort Ihre Ferien im Kleinwalsertal ab und fahren nach Zimbabwe. Oder Somalia. Haiti wäre auch eine Alternative.
http://www.foreignpolicy.com/story/cms.php?story_id=3954&page=7

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05.09.2007   18:02

Meine Tage, deine Tage

Heute, am 5. September, ist Deutscher Kopfschmerztag. http://www.wasistwas.de/wissenschaft/alle-artikel/artikel/link//3facca5c1a/article/2-deutscher-kopfschmerztag.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=63
Zur Feier des Tages empfehlen wir die Lektüre folgender Texte:

Deutsche Fahnder durchkreuzen Terrorplanung
http://www.nzz.ch/nachrichten/international/anschlaege_auf_us-einrichtungen_vereitelt_1.551046.html

Deutsche Desperados mit arabischen Freunden
http://www.welt.de/politik/article1159102/Die_deutsch-palaestinensische_Achse_des_Terrors.html

Ahmadinejad may be a kook, but he’s no dummy
http://www.townhall.com/columnists/BenShapiro/2007/09/05/mahmoud_ahmadinejads_saddam_hussein_imitation

Rafsanjani, “Moderate”
http://www.commentarymagazine.com/contentions/

So, jetzt sind die Kopfschmerzen weg. Dafür müssen sie jetzt kotzen.

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04.09.2007   23:21

Der Untergangsterror

Eins rein, sieben zurück. Eine Antwort auf Stefan Rahmstorf:
http://www.faz.net/s/RubC5406E1142284FB6BB79CE581A20766E/Doc~EAE5A892E63B34A00A0D89F0186EA3247~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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04.09.2007   15:47

Jeder wichst für sich allein

Es ist schon einige Jahre her, ich saß mit meinem Freund Jamil, einem der klügsten Menschen westlich des Jordan, in einem Cafe in der Saladin St. in Ost-Jerusalem, wir tranken Tee nana, aßen Knafi und überlegten uns, wie man den Nahostkonflikt lösen könnte. Ich war für den einseitigen Rückzug aus den besetzten Gebieten (mit Ausnahme der Golanhöhen), Jamil hatte sich einen radikaleren Plan ausgedacht. Er wollte einen “Theme Park” einrichten, an dem Israelis und Palästinenser zu gleichen Teilen beteiligt sein würden, eine Art Disney-Land aus Israel, Gaza und Westbank. Die Touristen könnten Touren wie im Wilden Westen buchen: Vormittags Besuch in einer Siedlung der “Gusch Emunim” bei Hebron, nachmittags Besuch bei einer Jihad-Gruppe in Gaza, dazwischen Mittagessen in Jericho und abends eine Party am Strand von Tel Aviv. “Beliebe me, my friend”, sagte Jamil, “the conflict would be over in sex months”. Ich war skeptisch. Ging es nicht um Unabhängigkeit, …

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04.09.2007   14:48

Wo geht es bitte nach Schweden?

Muslime haben bekanntlich einen tollen Sinn für Humor. Aber nicht nur deshalb erfreuen sich Mohammed-Karikaturen zwischen Arabien und Pakistan größter Beliebtheit - sie tragen entscheidend zur Mehrung der geografischen Kenntnisse bei. http://www.welt.de/satire/article1154195/Heidenspass_mit_Mohammed-Karikaturen.html

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04.09.2007   12:00

Objektive Antisemiten

Einer der schönsten Leserbriefe, die ich letztens bekam, war dieser:

“Leider erlaubt der Spiegel Ihnen auf der Online Seite ihre dumme Propaganda zu verbreiten.Iran schlecht, Israel/USA Moerder gut und Helden! Gab es schon mal! Offensichtlich haben Sie Goebbels studiert. Mein juedischen Freunde empfinden uebrigens Journalisten wie Sie als eine Gefahr und meinen das man Sie endlich vor ein Gericht stellen sollte. Erbaermliche Kreaturen wie Sie finden wohl auch die Atombombenabwuerfe auf Hiroshima/Nagasaki als Heldentat! Auch Iran soll ja auf Aufforderung des israelischen Schurken und Moerderstaats mit Atomwaffen befreit werden. Eines Tages wird man Leute wie Sie wieder in Nuernberg aufhaengen. Zu Recht!”

Nicht nur, dass es kaum einen Antisemiten gibt, der ein ordentliches Deutsch schreibt, es gibt auch so gut wie keinen Antisemiten, der der sich nicht auf seine “jüdischen Freunde” berufen würde. Meistens sind es Geistesgrößen wie Uri Avnery, Noam Chomsky und Norman Finkelstein, zur …

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