Beiträge von Henryk M. Broder
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06.12.2006 02:21
Yair Lapid: My first anti-Semite
Wie man Judenhasser mit ihren eigenen Waffen schlaegt.
http://www.ynetnews.com/articles/1,7340,L-3336295,00.html
06.12.2006 02:01
Mahmud bittet zum Tanz
Der Bayerische Rundfunk laesst seine Hoerer ueber “Ihre Favoriten 2oo6” abstimmen. Zur Wahl stehen 12 Kandidaten, die Besonderes geleistet haben, u.a. Papst Benedikt XVI, Orhan Pamuk, Juergen Klinsmann, Bruno, der Baer und: “Mahmud Ahmadinedschad, Irans Präsident, der nur zu gern der Welt auf der Nase herumtanzt”.
http://www.br-online.de/b5aktuell/inhalte/magazine/portraets2006.xml
Schade, dass der BR nicht nominiert werden kann. Die Idee, Semmelknoedel und Pferdeaepfel zugleich anzubieten, waere einen Preis wert.
06.12.2006 01:11
Der Henker von Mecca - Köpfen ohne örtliche Betäubung
I cannot elaborate on the work itself. On the personal level, I am very normal. I get up in the morning, pray the Al-Fajr prayer. My breakfast is prepared, and I eat it. Allah be praised. I wait for the police car to pick me up, and I go to work. It’s all very normal. I finish the job, and go home. It’s all very normal.
http://memritv.org/Transcript.asp?P1=1322
05.12.2006 17:38
Amos Oz: Das Gute, das Böse und die Dummen
In seinem neuen Buch “The Slopes of the Volcano” rechnet Amos Oz mit falschen Israel-Freunden, echten Israel-Feinden und jenen gebildeten Dummköpfen aller Disziplinen ab, die keinen Unterschied zwischen Gut und Böse und für alles, das in der Welt passiert, “die Umstände” verantwortlich machen.
Some social sciences in the modern era are actually a full-scale attempt, the first of its kind, to eliminate both good and evil from the pageant of human existence. For the first time in their long history, both good and evil have been annulled by the idea according to which circumstances are always responsible for our decisions and actions-and they are especially responsible for our sufferings. “Society is to blame for everything.” Or maybe it’s the political establishment. Or Colonialism. Imperialism. Zionism. Globalization. Whatever.
Assaf Sagiv rezensiert das neue Oz-Buch im Magazin “Azure”:
http://www.azure.org.il/magazine/magazine.asp?id=338
05.12.2006 16:52
Gegen die Wand geredet
Sibel Kekilli macht wieder Schlagzeilen. Bei einer Veranstalung in Berlin, in der es um “haeusliche Gewalt” ging, sagte sie, in einer muslimischen Familie werde “Gewalt als normal angesehen”, worauf der tuerkische Generalkonsul aus Protest den Saal verliess. Mehr hier:
http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/149725.html
http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/04.12.2006/2942356.asp
http://www.taz.de/pt/2006/12/02/a0263.1/text.ges,1
05.12.2006 16:34
Unser Mann im Vatikan
Seit anderthalb Jahren sind wir Papst. Aber Joseph Ratzinger ist nicht der einzige Deutsche, der es im Vatikan weit gebracht hat. Auch der päpstliche Chefhistoriker kommt aus Deutschland: Walter Brandmüller. Mehr hier:
05.12.2006 00:43
Boston Tea Party Moves South
Dort, wo der Belt Way auf die Connecticut Avenue trifft, faengt Chevy Chase an. Maryland liegt im Norden, Washington D.C. im Sueden.
Washington Classical Radio spielt Schuberts “Ave Maria”, die beiden ersten Geschaefte auf der rechten Seite der Connecticut Ave sind Starbucks und Einstein Brothers Bagels. Hier bin ich richtig. Drei Meilen suedlich auf der Connecticut Avenue steht der American City Diner, eine Replika aus dem Jahre 1988. Auf dem Dach ein Riesenposter: “There is no way like the American way!” Eine glueckliche Familie im Auto mit zwei Kindern und einem Hund.
Drinnen haengt ueber dem Herd der Spruch: “An American Restaurant And Proud of It!” Der Koch ist ein Chinese, die Kellner sind Mexikaner. Ich bestelle Fresh Egg Salad, Jose bringt mir ein Fried Egg Sandwich. Ich will protestieren, aber lasse es sein. Es muss an meiner Aussprache liegen. Eine Booth weiter bestellt eine Frau …
04.12.2006 05:08
Boston Tea Party - 7
Bernard Lewis liest ohne Brille und braucht kein Hörgerät. 1916 in London geboren, war er bis 1986 Professor für Near Eastern Studies an der Universität Princeton. Zwanzig Jahre nach seiner Emeritierung residiert er immer noch in Princeton, in einem bescheidenen Haus am Rande des Campus, inmitten von Kunst und Büchern. Nur Lewis weiss, wie viele Bücher er geschrieben hat, fest steht nur, dass sie in 25 Sprachen übersetzt wurden, darunter einige ziemlich exotische. Lewis selbst kann sich in 12 Sprachen artikulieren, wenn es ums Lesen geht, sind es sogar 18, darunter Türkisch, Persisch und einige arabische Dialekte. Der Grandseigneur der Islamforschung reist immer noch in alle Welt, zu Konferenzen, Vorträgen und auch zum Vergnügen. Nächste Woche fliegt er nach Libyen, von dort nach London und weiter nach Tel Aviv. Er hält es selten irgendwo länger als eine Woche aus. Daheim in Princeton arbeitet er jeden Tag. Von morgens bis abends? …
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