Beiträge von Henryk M. Broder
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28.01.2007 07:58
Das Wort zum Tage
Vom wen stammen diese Sätze:
“Deutschland ist nun mal - auch nach der Wiedervereinigung - ein besetztes Land.”
“Es gibt keine deutsche historische Schuld mehr, die gegen jede politische Vernunft im Nahost-Konflikt zur Einseitigkeit verpflichtet.”
a) Horst Mahler
b) Dieter Kunzelmann
c) Holger Apfel
d) Jamal Karsli
e) Evelyn Hecht-Galinski
oder
f) finden Sie es selber heraus
Wie immer wird unter den Einsendern der richtigen Lösung ein kleiner Preis verlost. Diesmal ist es ein Ansteckbutton aus den USA: “Proud To Be An American!”
28.01.2007 00:30
Daniel Gordis: This Place Called Hope
Daniel Gordis schreibt regelmäßig “Depeschen aus einem ängstlichen Staat”,
über das Leben in Israel, die neue Judenfrage und den alten Judenhass. Hier
die letzte Folge:
The issue, of course, isn’t really Israel, or even Zionism. It’s the Jews. Again. Amos Oz has written with sadness about the irony that when his father was growing up in Europe, he saw signs that said “Jews Go Home to Palestine,” but that when he, Amos, was growing up in Palestine, the signs said “Jews out of Palestine.” Oz, one of Israel’s best known left-wing intellectuals, summarizes the unavoidable point. “Don’t be here. Don’t be there. In short, don’t be.”
The whole story:
http://www.danielgordis.org/Site/Site_ViewDispatches.asp?id=10
27.01.2007 23:51
Living In An Amish Paradise
27.01.2007 02:13
Rush Limbaugh weiss, worauf es ankommt
There’s a guy in Germany by the name of Henryk M. Broder, and he has written a book. In English, the translation of the title of his book is “Hurray! We’re Capitulating!” Der Spiegel has translated a chapter of this book to English and put it on their website, and this guy… It is amazing because this is a German.
http://www.rushlimbaugh.com/home/daily/site_012607/content/truth_detector.guest.html
27.01.2007 01:40
Holo-Neid
Einer der größten muslimischen Verbände in Großbritannien, das Muslim
Council of Britain, will auch in diesem Jahr den Holocaust Gedenktag
boykottieren. Seit 2003 fordert der MCB, zugleich auch den angeblichen
“Genozid” Israels an Palästinensern zum Bestandteil des Holocaust
Gedenktages zu machen. Die Londoner Abngeordnete Louise Ellmann nennt den MCB
vor diesem Hintergrund eine “höchst problematische Organisation”. Auf
Druck von Muslimen wird die britische Stadt Bolton den Holocaust
Gedenktag in diesem Frühjahr ganz ausfallen lassen. Unterdessen gibt es auch
Muslime, die dazu aufrufen, den Boykott des Holocaust Gedenktages zu
beenden.
http://www.jewishtelegraph.co.uk/man_1.html
http://www.akte-islam.de/3.html
Siehe auch:
Der Holocaust gilt als unerklärbar, ist es aber nicht/Von Gunnar Heinsohn
http://www.tagesspiegel.de/meinung/archiv/26.01.2007/3042723.asp
Wider alle Vernunft/Von Malte Lehming
http://www.tagesspiegel.de/politik/archiv/27.01.2007/3046778.asp
26.01.2007 15:55
Bürger, laßt das Glotzen sein…
kommt herunter, reiht Euch ein!
Demo am 28.1., 15 Uhr, Alexanderplatz in Berlin
wegen dem Dingsda in Teheran (nicht gedacht soll seiner werden!)
26.01.2007 11:40
Dem Uwe sein Holocaust oder: Die Singularität des Kretinismus
Wenn man über den professionellen Kretinismus derjenigen, die mit der Pflege der Erinnerung an den Holocaust beschäftigt sind, etwas erfahren will, muss man nur die Begründungen lesen, wer sich an der Demo, die morgen stattfinden soll, nicht beteiligen will und warum. In der taz von gestern lesen wir:
“Die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG), die die Demonstration anfangs unterstützt hatte, hat sich mittlerweile ebenfalls zurückgezogen. Fehlende Diskussionen und der “aggressive Stil des Aufrufs” haben sie abgeschreckt, so ein Sprecher. Man halte ein inhaltliches Konzept, das gleichzeitig auch Kirchen, Gewerkschaften und Parteien die Teilnahme ermögliche, für hilfreicher. Der Vergleich Ahmadinedschads mit Hitler stelle zudem die Singularität von Auschwitz in Frage.”
So, so. Die Singularität von Auschwitz werde in Frage gestellt. Und zwar nicht von Ahamedinejad, der ein zweites Auschwitz, diesmal ein atomares, in Aussicht stellt, womit es mit der Singularität des ersten bald vorbei wäre, sondern durch den Vergleich …
24.01.2007 15:35
Lost And Found In Heidelberg - 2
Bei Temperaturen um Null Grad ist es sogar in Heidelberg ungemütlich. Martin hat drei Jacken übereinander angezogen, aber er friert trotzdem. Nur seine ständige Begleiterin, Saskia, ein Huskie mit einem grünen und einem braunen Auge, fühlt sich wohl. Martin und Saskia hocken vor dem „bellobene“, in dem lauter schöne Dinge verkauft werden, die Martin sich derzeit nicht leisten kann. Radios von Tivoli, Kaffeemaschinen von TRIO, Notizbücher von Moleskine. Der Luxus in seinem Rücken irritiert ihn nicht, Martin, 39, hat noch vor einem Jahr eine eigene Wohnung gehabt und als Modefotograf gearbeitet. Dann blieben die Aufträge aus. Als die Ersparnisse alle waren, landete er auf der Straße. Dabei hat er einen ordentlichen Beruf gelernt: Zimmermann. Warum er sich trotzdem das Leben auf der Straße antut, weiß er selber nicht so recht. Seine Eltern sind 1945 aus dem deutschen Osten „heim ins Reich“ vertrieben worden, und Martin vermutet, dass er jetzt nacherleben …
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