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08.02.2007   21:37

Thomas Kielinger: Die Alternativgesellschaft in unserer Mitte

Ein kultureller Scheideweg ist in Europa erreicht. Falsch praktizierte Toleranz, unter der Fahne des Multikulturalismus, hat dazu geführt, dass Einwanderergruppen, statt sich zu integrieren, immer stärker die Merkmale ihrer Andersartigkeit haben hervorkehren können. Sie werden als Neubürger demokratischer Staaten begrüßt, aber als Repräsentanten fremder Kulturen gehätschelt, ganz offiziell. „Vielfalt“ lautet das Stichwort, wir wollen kulturelle Vielfalt zelebrieren! Das hat den Multikulturalismus zu einer Ideologie erhoben, und deren Folgen ernten wir jetzt, Tag für Tag.

Wenn demokratische Gesellschaften es versäumen, das einigende Band ihrer Grundlagen zu betonen, wenn sie Vielfalt sagen statt Brücken zu bauen über all diese vielfältig unterschiedlichen Gruppen hinweg, dann fördern sie geradezu das Entstehen von Parallel-, von Alternativgesellschaften. Multikulturalismus heißt ja auch: Lasst uns nicht so genau hinschauen, was da unter dem Deckmantel der Vielfalt alles entsteht, es gehört sich nicht, unsere Nase in anderer Leute Sitten zu stecken, das wäre rüde, unhöflich, unstatthaft.

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07.02.2007   17:08

Wort des Tages

"Wenn die israelische Politik etwas ist, dann ist sie unbarmherzig.”
Bascha Mika, Chefredaktreurin der taz, am 7.2.07

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07.02.2007   09:21

Zum Schießen

Malte Lehming über keinen Kampfauftrag im Dienste der Informationsbeschaffung:
http://www.tagesspiegel.de/meinung/archiv/07.02.2007/3066153.asp

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07.02.2007   00:41

Einat Wilf: Palästinenser sind selbst schuld an ihrem Elend

Politiker, Gremien und Gruppen von allüberall zeigen mit dem Finger in dieselbe Richtung: Löst endlich den israelisch-palästinensischen Konflikt! Das Baker-Hamilton-Komitee argumentiert, dass „die USA ihre Ziele im Nahen Osten nicht erreichen können, solange sie sich nicht direkt mit dem arabisch-israelischen Konflikt befassen“. Der britische Premier Tony Blair erklärt, dass „jede Lösung der Irak-Krise eine Gesamtstrategie für den Nahen Osten erfordert, die mit der Hinwendung zum israelisch-palästinensischen Konflikt beginnen muss“. US-Präsident George W. Bush sagte nach dem Besuch der deutschen Kanzlerin in Washington: „Wenn wir dieses Problem lösen, wird eine Reihe anderer Probleme leichter zu lösen sein.“

Der israelisch-palästinensische Konflikt hat einen mythischen Rang erreicht, der seine tatsächliche Bedeutung bei weitem übertrifft. Seit mehr als einem Jahrhundert beansprucht er die Aufmerksamkeit der Führer der Welt, von UN-Foren und der Öffentlichkeit. Es handelt sich um einen Konflikt, zu dem Menschen selbst dann eine leidenschaftliche Meinung haben, wenn sie Tausende von …

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06.02.2007   10:39

JR - Ein Mann redet sich nach unten

Berühmt wurde Jürgen Rüttgers mit seinem Satz “Kinder statt Inder”, mit dem er die Bevölkerungspolitik von der Immigration zur Penetration umlenken wollte.
Es kamen keine Inder, die gehen lieber nach Kanada, Australien und in die USA, es kamen aber auch nicht mehr Kinder, wie es sich JR gewünscht hatte.
Nun macht der MP von NRW wieder von sich reden. Zwischen Lüdenscheid und Eschweiler wenig erfolgreich, sucht er Zuflucht bei der großen Politik. Und sagt Sätzer wie: „Eine Mauer kann letztlich keine dauerhafte Lösung sein, wer wüsste das besser als wir Deutschen, und meint damit nicht den antifaschtischen Schutzwall, der die Bürger der DDR eingespertr hat, sondern die Mauer im Heiliigen Land, die vor allem dazu dient, Terroristen auszusperren. Macht nix, denkt sich der Jürgen, Mauer ist Mauer.
Alan Posener hat sich die rheinische Frohnatur mal zur Brust genommen. Sein Befund: “Überheblich, beleidigend und gemeingefährlich …

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05.02.2007   22:56

Dreißig Fragen, die die Welt erregten

Reiner Grell war bis zu seiner Pensionierung im Juni 2006 Leitender Ministerialrat im Innenministerium von Baden-Württemberg. Er war es, der den “Gesprächsleitfaden für Einbürgerungsbehörden” entwickelt und eingeführt hat, der als “Gesinnungstest” oder “Muslim-Test” bekannt wurde.  Jetzt hat Grell die Geschichte des umstrittenen Fragebogen aufgeschrieben und die Arbeit “den doofen Deutschen” (DDD) gewidmet, wie die Einheimischen von manchen Migranten genannt werden. Das Manuskript steht als PDF-Datei im Netz: http://www.politicallyincorrect.de/2007/01/die_geschichte_des_muslimtests_1.html und http://www.politicallyincorrect.de/uploads/muslimtest.pdf

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05.02.2007   22:31

Thomas Kielinger im DLF: England wacht auf. Oder auch nicht

http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2007/02/04/dlf_200702041324.mp3

Dazu auch:
The Study of Political Islam
“Multiculturalism is bankrupt against Islam’s demand for every civilization to submit. The culture of tolerance collapses in the face of the sacred intolerance of dualistic ethics. Intellectuals respond by ignoring the failure.
Our intellectuals and artists have been abused for 1400 years. Indeed, the psychology of our intellectuals is exactly like the psychology of the abused wife, the sexually abused child or rape victim. Look at the parallels between the response of abuse victims and our intellectuals. See how violence has caused denial.”
http://frontpagemagazine.com/Articles/ReadArticle.asp?ID=26769

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05.02.2007   11:05

Böller statt Brot

Kurz bevor das Jahr um ist, rufen “kritische Verbraucher” ihre Mitbürger auf, keine Böller zu kaufen und statt dessen Brot in die Hungerregionen der Dritten Welt zu schicken. “Brot statt Böller!” heißt die Aktion, die zeitlich mit dem Auftritt von Miss Sophie und ihrem Butler zusammenfällt. - Eine völlig bekloppte Forderung, weil die meisten Böller in der Dritten Welt hergestellt werden, wo Tausende von Arbeitsplätzten an der Kracher-Produktion hängen.
Noch seltsamer ist, dass die Parole “Brot statt Böller” im Zusammenhang mit dem Bürgerkrieg, der derzeit in Gaza tobt, noch nicht erhoben wurde. Obwohl sie sinnvoll wäre. Wenn die Milizen von Fatah und Hamas aufhören würden, aufeinander zu schießen und Tausende von Dollar, Rubel, Schekel, Euro und Yen in die Luft zu ballern, könnten sie das Geld für die Versorgung der Not leidenen Bevölkerung ausgeben, die, wie uns immer wieder gesagt wird, von einer Hungerkatastrophe bedroht wird. Warum dies …

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