Beiträge von Henryk M. Broder
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15.04.2007 21:25
We Are Secular Muslims!
Schlusserklärung des Secular Islam Summit von St. Petersburg/Florida vom März dieses Jahres, gelesen von dem Schriftsteller Ibn Warraq:
http://secularislam.org/blog/post/SI_Blog/21/The-St-Petersburg-Declaration
Siehe auch: Wake-up call
http://www.metransparent.com/texts/valentina_colombo_liberals_arabs_and_muslims_wake_up.htm
15.04.2007 18:17
Der Sprachfehler als Philosoph
Oettinger über Filbinger:
“Ich glaube, dass Hans Filbinger ein Gegner der Diktatur gewesen war. Er hatte nicht die Kraft zu offenem Widerstand. Er hat sich wie Millionen andere verhalten. Aber er stand dem Regime sehr kritisch gegenüber.”
14.04.2007 23:11
Victor Davis Hanson: A civilization that has become just a dream.
I also dreamed that the British government only laughed at calls to curtail studies of the Holocaust in deference to radical Muslims, and instead repeatedly aired a documentary on its sole Victoria Cross winner in Iraq. The British, Danish, Dutch, French, German, Italian, and Spanish foreign ministers would collectively warn the radical Islamic world that there would be no more concessions to the pre-rational primeval mind, no more backpeddling and equivocating on rioting and threats over cartoons or operas or papal statements. There would be no more apologies about how the West need make amends for a hallowed tradition that started 2,500 years ago with classical Athens, led to the Italian Republics of the Renaissance, and inspired the liberal democracies that defeated fascism, Japanese militarism, Nazism, and Communist totalitarianism, and now are likewise poised to end radical Islamic fascism.
http://www.victorhanson.com/articles/hanson041307.html
14.04.2007 00:22
Erlösung von der Barbarei - Wieviel USA verträgt die Welt?
Die Stadt Wolfsburg wurde 1938 vom Führer persönlich gegründet und hieß bis 1945 „Stadt des KdF-Wagens bei Fallersleben“. Zwischen Magdeburg, Braunschweig und Hannover gelegen ist die kreisfreie Stadt noch immer Sitz des VW-Konzerns. Die VW-Arbeiter habens gut. Sie leben praktisch auf dem Betriebsgelände und werden nicht nur gut bezahlt sondern auch optimal versorgt. Und wenn sie mit ihrer Arbeit fertig sind, wartet ein reichhaltiges Bildungsangebot auf sie. Betriebsräte, die gerade in Brasilien zu Besuch waren, halten Vorträge über das Nachtleben unter dem Zuckerhut, und wem das nicht aufregend genug ist, dem bietet das Programm von “Wolfsburg bildet!” schöne Alternativen. Zum Beispiel einen Vortrag über “Das suspendierte Gewissen: Korruption in der globalisierten Wirtschaft” von Prof. Dr. Hartmut Heuermann von der TU Braunschweig, der so angekündigt wird:
“Der heutige ‘Raubtierkapitalismus’ ist krank, die Symptome zeigen sich im Manipulieren, Schmieren, Tricksen, Schönfärben, Vertuschen und Veruntreuen. Die dramatischen Folgen galoppierender Wirtschaftsskandale und …
13.04.2007 20:08
Off The Map - On The Map
"Dass auf einer Israelkarte - und nichts anderes zeigt die Karte - der Gegenstand nicht noch einmal genannt wird, ist auch bei anderen Staaten und Ländern in Karten üblich.”
http://www.n-tv.de/790512.html
Siehe auch: Israel wiped off the map
http://anti-anti-americanism.com/cgi-bin/weblog_basic/index.php?p=115
13.04.2007 11:31
Clemens Heni: „Günther Oettinger war nie Mitglied der NSDAP“!
Filbinger ist tot. Spät ist er gestorben, doch auch sein Vorbild Ernst Jünger wurde recht alt, das scheint eine Macke von Konservativen, Reaktionären, Konservativ-Revolutionären, Faschisten oder Antisemiten zu sein. Wer wissen möchte, wer Filbinger war, kann sich die zum Glück erfolgreiche Diskussion des Jahres 1978 vergegenwärtigen, als Filbingers NS-Vergangenheit zum Sturz als Ministerpräsident von Baden-Württemberg führte. Man kann aber auch anders vorgehen: Denn dass nun gestern, am 11. April 2007, vom gegenwärtigen Ministerpräsidenten des schwäbischen Musterländles eine geschichtsklitternde und lobhudelnde Rede gehalten wurde zu Ehren des Ex-Marinerichters mit einer Vorliebe für Todesurteile ihm nicht-genehmer Menschen, passt ins Bild eines Landes, das so richtig „zivilisiert“ wurde (Antje Vollmer). Die Nazis sind böse, „wir“ waren nie welche und wenn doch, dann un- oder unterbewusst und auf keinen Fall gerne. Günther Oettinger z. B. ist kein Nazi, er ist auch nie Mitglied der NSDAP gewesen. Er wurde 1953 geboren. Oettinger ist gleichwohl bekannt …
13.04.2007 10:21
Leichenfledderei mit akademischem Anspruch
Dass Psychologie und Politologie dort richtig in Fahrt kommen, wo die Kaffeesatzleser am Ende sind, ist nicht neu. Verblüffend ist nur der Mut, mit dem die Banausen, Ignoranten und akademischen Leichenfledderer ihre Wortblasen als der Weisheit letzten Schrei anbieten. Hier zwei besonders begabte Vertreter dieser Kunstrichtung:
Rolf Verleger, der wichtigste jüdische Nachdenker seit Hajo Meyer, geht den Ursachen des Judenhasses nach und kommt dabei zu erstaunlichen Einsichten: Mal ist es der “christlich begründete Groll gegen die Juden - als dem Volk, das sich nicht von Jesus überzeugen ließ”, mal ist es “die Empörung über die Art und Weise, wie der jüdische Staat Israel die Palästinenser behandelt”. Es muss also an den Juden liegen.
http://www.taz.de/pt/2007/04/12/a0133.1/text
Thorsten Gerald Schneiders, der sensibelste Terrorversteher seit Ted Honderich ("Nach dem Terror"), kann keine niederen Beweggründe “bei diesen Anschlägen” erkennen und spricht deswegen nicht von “Selbstmordanschlägen” sondern von “Selbsttötungsanschlägen”. …
13.04.2007 09:27
Der Rat der Fokussierer
Die Geschichte wiederholt sich: Bereits die vierte Sitzung des neuen Gremiums, abgehalten am 30. März in Genf, bestätigte die Befürchtungen, die bereits am Tag nach der Gründung des MRR im Juni letzten Jahres wach geworden waren. Umgehend durch die islamische Gruppe vereinnahmt, welche sich 17 der 47 Sitze und zwei von fünf Vizepräsidenten-Posten des Büros gesichert hatte, fokussiert der Rat ausschliesslich auf den israelisch-arabischen Konflikt und die «Diffamierung der Religionen», womit hier ausschliesslich der Islam gemeint ist. Zudem stellt er die freie Meinungsäusserung in Frage und zahlreiche Menschenrechtsverletzungen hintan, sei es in Darfur oder anderswo auf der Welt. In den wenigen Monaten seiner Existenz hat es der MRR auf diese Weise fertiggebracht, ein einziges Land zu stigmatisieren: Israel. Ihm wurden allein drei Sondersitzungen und Ende März eine 9. Resolution gewidmet, in der das Land verurteilt wird. Kein einziger anderer Staat hingegen wurde auf die Anklagebank zitiert, weder China noch Kuba …
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