Beiträge von Henryk M. Broder
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20.04.2007 13:37
“Falsche Toleranz machte Blutbad erst möglich”
Die Toten von Blacksburg waren noch nicht begraben, da hatten deutsche Kommentatoren schon die üblichen Erklärungen für das Blutbad parat: die vielen Waffen, die in den USA im Umlauf sind und die Neigung der Amis zur Gewalt im Alltag. Man kann die Geschichte auch anders erklären, aber dazu müßte man erstmal begreifen, dass die “nötigen Grausamkeiten” am Anfang begangen werden müssen, bevor es zu spät ist. Schöner Text von Anjana Shrivastava in der Welt von heute:
“Weder Waffenfreiheit noch Wahnsinn sondern Feigheit und Appeasement haben zu der mörderischen Katastrophe in Virginia geführt. Die tatsächlichen Ereignisse im Vorfeld des Horrors in Blacksburg deuten weder auf eine Gesellschaft der Waffennarren noch auf eine der hauptsächlich psychisch Gestörten. Virginia Tech erscheint vielmehr als eine liberale Gesellschaft, eine überaus tolerante Gesellschaft, wo kein Mensch so etwas wie Schuld trägt. Alle sind ok, wenn es Probleme gibt, wird weggesehen. In dieser utopischen Landschaft …
20.04.2007 09:46
Der Friedhof der Kuscheltiere
Das beste, was man über Filbinger sagen könnte, wäre: Er war kein Antisemit. Zumindest gibt es dafür keine Belege. Dennoch hat sich der Zentralrat der Juden der Causa Öttinger angenommen, zuerst den Rücktritt des baden-württembergischen Ministerpräsidenten gefodert und dann, nach einem klärenden Gespräch, die Sache ad acta gelegt. Man könnte auch sagen: Der Zentralrat hat Öttinger für koscher erklärt. Das liest sich so:
Deutschland: Zentralrat der Juden akzeptiert Distanzierung Oettingers - Rücktrittsforderung “gegenstandslos geworden”
Frankfurt am Main (APA/dpa) - Der Ministerpräsident des deutschen Bundeslandes Baden-Württemberg, Günther Oettinger (CDU), hat in einem Gespräch mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland seine Distanzierung von Passagen seiner umstrittenen Trauerrede für seinen verstorbenen Vorgänger Hans Filbinger bekräftigt.
Die Zentralratsvorsitzende Charlotte Knobloch sagte nach einem Treffen am Donnerstag in Frankfurt, der Zentralrat habe diese Erklärung akzeptiert. Die Rücktrittsforderung der jüdischen Organisation gegen Oettinger sei “gegenstandslos geworden”.
Beide …
19.04.2007 17:39
Mark Steyn: A Culture of Passivity
Warum es Killer und Psychopathen so leicht haben:
http://article.nationalreview.com/?q=YzEzYzQ0Y2MyZjNlNjY1ZTEzMTA0MGRmM2EyMTQ0NjY
19.04.2007 08:22
Jerry Bowyer: McBeef’s Dirty Little Secret
This morning I read that the Virginia Tech shooter died with the name Ismail Ax written in red ink on his arm. The mainstream press doesn’t seem to have a clue as to what this might mean. To quote Indiana Jones, “Didn’t any of you guys go to Sunday School?”
http://www.townhall.com/columnists/JerryBowyer/2007/04/18/ismail_ax_the_shooter_was_another_son_of_sacrifice
19.04.2007 07:37
Pädos im Ersten
Die “Tagesschau” wird immer mehr zu dem, was einmal die “aktuelle kamera” war, Verlautbarungsfernsehen im Dienste der richtigen Gesinnung. Doch während die Reakteure der “aktuellen kamera” nur Auflagen erfüllten, die ihnen von der Partei bzw. der Regierung gemacht wurden, unterwerfen sich die Leute von der “Tagesschau” freiwllig dem Geist der Zeit. Da ist schon mal von den “angeblichen Drohungen” Ahmadinejads gegenüber Israel die Rede, und wenn ein deutscher Entwicklungshelfer in Afghanistan mit Gewalt vom Leben zum Tode befördert wird, heißt es: “Ob es sich bei den Mördern um Kriminelle oder Terroristen handelt, ist noch immer unklar.” So viel Differenzierung muss sein.
Das Beste aber war der Kommentar in den “Tagesthemen” von gestern. Treten an dieser Stelle sonst gut gescheitelte Meinungs-Beamte auf, die vor allem ihre Schwiegermütter beeindrucken wollen, so war es gestern ein etwa 13jähriges Mädchen namens Carla, Reporterin beim Kinderkanal, das einen Kommentar zum “Klimawandel” sprechen durfte. …
19.04.2007 06:56
Times are changing
Unter der Überschrift “Germany and Israel: Friendship and Criticism” schreibt Deidre Berger, Direktorin des Berliner AJC-Büros, über deutsche Israel-Kritik und die Kluft zwischen der öffentlichen Meinung und der offiziellen Politik gegenüber Israel in Deutschland:
“In Germany, some Jewish critics of Israel seem to have discovered their Jewish roots as a useful tool for criticizing Israel, acting as Jewish crown witnesses for the European left. They thereby ease the consciences of others, who claim that they are prevented by the so-called Israel Lobby from expressing their true opinion of Israel.”
http://ajcblog.org/2007/04/13/germany-and-israel-friendship-and-criticism/
18.04.2007 23:46
Taheri über Garaudy: Eine tragikomische Figur
In a sense, Garaudy, a tragic-comic figure, is typical of a certain breed of Western intellectuals who play with ideas and concepts just as play golf or poker on a weekend. Garaudy could be Communist one day, Christian another, Tcherniaist on a third say, and Muslim on a fourth, without his real life being affected in any important way. Stalinism may murder tens of millions of people while Garaudy was praising Stalin. Tchernia may be costing the Persian prince a bob or two, without Garaudy losing his admiration for that “divine shape.” Religion could foment revolution, civil war and massacre, without any of that disturbing Garaudy’s sleep in his posh Parisian apartment.
http://www.asharq-e.com/news.asp?section=8&id=8605
18.04.2007 23:28
Hezbollah’s German Helpers
In ignoring the threat from Hezbollah, the German government puts hope above experience. While it tries to spare German citizens from the wrath of Hezbollah, it plays down the danger of a group that seeks to destroy both Lebanese democracy and the Jewish state. In the end, this approach also compromises the safety of German citizens. On July 31, 2006, two Lebanese students, Yussuf Mohammed El Hajdib and Jihad Hamad, placed bombs hidden in suitcases on two regional trains in Germany, but they failed to go off. Germany’s federal law enforcement agency concluded that a successful explosion would have resulted in a tragedy on par with the London subway attacks of July 2005. The two suspects said they wanted to take revenge for the Danish cartoons of the prophet Mohammed.
http://online.wsj.com/article/SB117676512831571906.html
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