Beiträge von Henryk M. Broder
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30.05.2007 22:24
Brust raus!
Gibt es etwas Schlimmeres als Mütter, die ihre Kinder in der Öffentlichkeit stillen? Ja, das gibt es. Und in Ägypten tobt darüber eine wilde Diskussion:
http://memri.org/bin/latestnews.cgi?ID=IA35507
http://www.islaminstitut.de/Nachrichtenanzeige.4+M57738d69297.0.html
30.05.2007 22:18
Sensation aus Saudi-Arabien
Die saudische Autorin Wajeha Al-Huwaidar hat zwei längere “Poeme” veröffentlicht, in denen sie die Besonderheiten des Lebens in einem arabischen Land auflistet.
Wenn 1 und Wenn 2:
“When you discover that a woman is worth half of what a man is worth, or less - do not be surprised, you are in an Arab country…”
http://memri.org/bin/articles.cgi?Page=archives&Area=sd&ID=SP147907
“When you feel that whenever you leave your house there are hidden eyes that spy on you, follow your movements, watch you with suspicion and misgiving, and make you return quickly back from where you came - this is part of the culture of fear. And without the least bit of doubt, it is not a Western conspiracy that was hatched against you; this is a product of your own country.”
http://memri.org/bin/latestnews.cgi?ID=SD159707
30.05.2007 09:26
The Islamic Reconquest of Palestine
Es hat nichts gebracht, dass Israel sich vor zwei Jahren aus Gaza zurückgezogen hat. Die Palästinenser betrachten Gaza imer noch als “besetzt”, weil sie das Gebiet nicht nach Belieben verlassen können, um Bomben in Israel zu deponieren, die Lage der Israelis in den umliegenden Städten hat sich erheblich verschlechtert, in Gaza selbst herrscht Bürgerkrieg, ab und zu von Feuerpausen unterbrochen. Wer gesehen hat, unter welchen Bedingungen gestern der EU-Parlamentspräsident Pöttering Gaza besuchte, um Präsident Abbas zu treffen, bekam einen authentischen Eindruck von der Autorität und der Macht des Präsidenten, der nicht einmal in seinem Amtssitz sicher ist. Dennoch überbrachte Pöttering eine gute Nachtsicht: die EU werde Abbas auch weiter unterstützen, nachdem sie im vergangenen Jahr, dem Jahr des offiziellen Boykotts, rund 7oo Millionen Euro für “humanitäre Projekte” nach Palästina überwiesen habe. Dieses Jahr soll es noch mehr werden, damit den Banden, die aufeinander schießen, die Munition nicht ausgeht.
…
29.05.2007 18:00
Ein dringendes Bedürfnis in Bad Boll
Was bei einer Tagung der Sekte “pax christi” in Bad Boll von ein paar delirierenden Rentnern beschlossen wird, ist für den Lauf der Geschichte so entscheidend wie die Frage, wo in China oder in Indien der sprichwörtliche Sack Reis umfällt. Bemerkenswert ist nur die Neigung zum Größenwahn, wie man sie auch bei Ballermann-Besuchern findet, die in Karaoke-Kneipen Frank-Sinatra-Lieder singen. In Bad Boll ging es freilich nur darum, wie “deutsches Engagement im Israel-Palästina-Konflikt” aussehen sollte. da wurden “Forderungen an die Gesellschaft” und an die Politik erhoben, u.a. die, “Produkte aus Israel so lange nicht zu kaufen, bis die Besatzung beendet ist” und “das Geld an Israel einfrieren, so lange die Mauer gebaut wird”; die eine Forderung hat eine Vorgeschichte ("Deutsche weht Euch, kauft nicht beim Juden!"), die andere könnte auch so interpretiert werden, dass man mit Geldüberweisungen nach Israel warten sollte, bis der Bau der Mauer vollendet ist.
Hier …
29.05.2007 12:13
Zwerge im Paradies - 3
Giordano und kein Ende, wer hat noch nicht, wer will noch mal? Heute meldet sich der Multikulti-Referent aus dem Wrangelkiez, Eberhard Seidel, zu Wort und erklärt, “wo Ralph Giordano irrt”. http://www.taz.de/dx/2007/05/29/a0058.1/text Der Text ist vollkommen irrelevant, das übliche PC-Geschwafel eines Linienrichters, der ab und zu “Abseits!” pfeift. Interessanter ist da schon die kleine Autoren-Bio, die an dem Artikel hängt:
“Eberhard Seidel befasst sich mit Rechtsextremismus und Islamismus. Anfang der 90er-Jahre stand er auf einer Todesliste von Rechtsextremisten, später attackierten ihn militante Antifas, seit 2000 Islamisten. Er unterscheidet zwischen Islamismus und Islam.”
Vermutlich so, wie man zwischen Frauen und Feministinnen, Juden und Zionisten, Deutschen und Germanen unterscheiden muss. Wozu man aber erst in der Lage ist, wenn man nacheinander von Rechtsextremisten, Antifas und Islamisten bedroht wurde. Heute steht Seidel nur noch auf der Liste von “attack”, Abteilung Drucksachen und Prospekte.
29.05.2007 11:43
Zwerge im Paradies - 2
Die magische Zahl von 72 knapp verpaßt haben die 71 “jüdischen Erstunterzeichner” (von denen einige nur bei sehr großzügiger Auslegung der Nürnberger Gesetze mitgerechnet werden können) der epochalen “Berliner Erklärung”. http://www.schalom5767.de Darauf weist der Initiator der Aktion, Rolf Verleger, in einem schon einige Wochen zurückliegenden Brief an die taz hin und betont, dass es “für diesen Hass” (gemeint ist der Antisemitismus) “nachvollziehbare und irrationale Gründe” gebe, die “verschieden” behandelt werden müssen. Auch wenn er eigentlich “unterschiedlich” sagen wollte, so hat Prof. Dr. Rolf Verleger, der zwischen Leserbriefen auch Patienten behandelt, im Prinzip Recht: Einer der nachvollziehbaren Gründe “für diesen Hass” hört auf den Namen Rolf Verleger. http://www.taz.de/dx/2007/04/10/a0160.1/text
29.05.2007 11:25
Zwerge im Paradies - 1
Alle, die sich schon immer gefragt haben, welche Belohnung weibliche Märtyrer im Himmel erwartet, bekommen jetzt endlich eine verbindliche Antwort: Es sind 72 Zwerge, die den Mädels dienen und ihnen jeden, jeden! Wunsch erfüllen werden. Das ist nicht ganz so toll, wie die 72 Jungfrauen, auf die jeder männliche Märtyrer einen Anspruch hat, aber erheblich besser als der Frondienst, den die Frauen sonst daheim leisten müßten. Hier die Geschichte, die Mark Steyn aufgeschrieben hat:
“In Gaza, Islamic Jihad plans to send waves of female suicide bombers into action against the Zionist Entity. Asked by an Israeli reporter whether self-detonating ladies enjoy the same 72-virgin deal as the lads, an Arab scholar explained that no, but the gals will be served in Paradise by “dwarfs.” Snow White got seven dwarfs, but it’s unclear whether Blow White will get the full 72: Sleepy, Grumpy, Bashful, etc, all the way down …
29.05.2007 11:00
Mehr Appeasement geht nicht
"Rule, Britannia, rule the waves, Britons never will be slaves”, heißt es in dem Gedicht von James Thompson (1700 - 1748), das zur inoffiziellen britischen Hymne wurde. Inzwischen freilich müßten die Zeilen umgeschrieben werden: “Waive, Britannia, waive the rules, Britons have become the fools”.
Wie weit die Briten gekommen bzw. gefallen sind, macht die folgende kleine Geschichte aus der Times klar: Wer bleiben darf, und wer gehen muss.
http://www.timesonline.co.uk/tol/comment/columnists/rod_liddle/article1845263.ece
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