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28.01.2012   14:26

Fly me to the moon…

Gestern war Präsident Barack Obama wieder zu Gast bei Jay Leno, das heißt, der Besuch war schon drei Monate her, NBC hat die Sendung wiederholt. Sehenswert war das Rerun in jedem Fall, vor allem, weil man erleben konnte, wie zwei Amerikaner miteinander umgehen. Da war nichts von der devoten Zurückhaltung öffentlich-rechtlicher Stichwortgeber im Umgang mit Politikern, es war eine witzige Unterhaltung, bei der es vor allem um Banalitäten gibt. Obama erzählte, wie er auf dem Weg zu einem feinen Fundraising-Dinner der Versuchung nicht widerstehen konnte, bei einem Hühner-Hugo anzuhalten und wie er sich dabei fettige Finger holte und die Krawatte versaute.

Obama machte sich über Michelle lustig, die gerne gesund isst (”...aber in Maßen!") und erklärte, warum er Reality-TV nicht schaut: Es reiche ihm schon, dass auf C-Span die Sitzungen des Kongresses übertragen würden… Dann wollte Leno wissen, ob er …

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27.01.2012   21:42

Schwer was los in Chattanooga

Es ist ein wenig so, wie in den Witzen, die mit dem Worten beginnen: „Ein Priester, ein Rabbi und ein Imam...“. Denn tatsächlich sitzen auf der kleinen Bühne ein Rabbi, ein Imam, ein Baptist und ein griechisch-orthodoxer Priester vor etwa 150 meist älteren Besuchern, die gerne erfahren möchten, was sie im Jenseits erwartet.
Die Freuden des Paradieses? Die Qualen des Fegefeuers? 72 Jungfrauen? Hühnersuppe mit Matzeknödeln? Die vier Diener Gottes treten wie Handelsvertreter auf, die fest davon überzeugt sind, dass ihr Produkt das beste ist, ohne freilich die der Konkurrenten mies zu machen. So was gehört sich nicht.
http://www.welt.de/reise/article13836767/Science-Fiction-der-Notausgang-aus-der-Langeweile.html

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26.01.2012   19:34

Zurücktreten! Aber yallah!

Der Film fängt mit einem Hinweis darauf an, dass es kein Film über den Isam ist, sondern ein Film über die Bedrohung durch den radikalen Islam. Und dass nur wenige der 1.3 Milliarden Moslems “radikal” sind. Was dann folgt, ist eine ordentliche Dokumentation darüber, wie - sagen wir es höflich - einige wenige Moslems den Islam missverstehen. 

Nun hat das American-Arab Anti-Discrimination Committee im Namen der in den USA lebenden Moslems einen Brief an den New Yorker Polizeichef und dessen Vertreter geschrieben und beide aufgefordert, von ihren Posten zurückzutreten, weil Angehörige der New Yorker Polizei in die Produkton des Films “involviert” waren. Und das disqualifiziert den New Yorker Polizeichef und seinen Vertreter, weiter im Amt zu bleiben.

Die Absender des Briefes sind keine durchgeknallten Jihadisten aus Afghanistan oder dem Irak, sondern US-Bürger, die wissen müssten, wie die USA ticken. Und dass sie sich mit …

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26.01.2012   04:18

Wanderer Im Nebel

Wann immer die Bundesregierung nicht weiter weiß oder sich ein Problem vom Hals schaffen möchte, bittet sie „unabhängige Experten“ um Rat, weil im Kanzleramt und in den 14 Bundesministerien offenbar nur abhängige Beamte Dienst nach Vorschrift schieben, auf deren Sachverstand kein Verlass jetzt. So kam es, dass vor drei Jahren, 2009, ein „Expertengremium“ mit dem Auftrag eingesetzt wurde, ein Gutachten zum gegenwärtigen Stand des Antisemitismus zu erarbeiten.

Dieses Gutachten wurde letzten Montag in Berlin vorgestellt. Es kommt zu einem überraschenden Ergebnis – Antisemitismus sei in der deutschen Gesellschaft noch immer „tief verankert“ – und es nennt auch eine Zahl, die man in allen Studien zum Antisemitismus der letzten Jahre findet. Etwa 20% der Deutschen seien mehr oder weniger antisemitisch eingestellt.  Ferner stellen die „unabhängigen Experten“ fest, der “Antisemitismus in unserer Gesellschaft“ basiere „auf weit verbreiteten Vorurteilen, tief verwurzelten Klischees und auf schlichtem Unwissen über Juden und das Judentum”. …

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25.01.2012   17:20

When Harry Comes To Town

Ich bin noch immer total von der Rolle. Gestern abend waren wir im Paramount Theater in Charlottesville. Zum Martin-Luther-King-Tag kamen Harry Beafonte und Julian Bond in die Stadt, zwei Veteranen der schwarzen Bürgerrechtsbewegung. Die saßen auf der Bühne und unterhielten sich, und es war, als würden Moses und Jesus miteinander reden. Und das an einem Ort, an dem vor 50 Jahren Weiße und Schwarze nicht einmal dasselbe Klo benutzen durften. Vor uns saß ein schwarzer UoV-Professor mit seiner weißen Frau. Als am Ende alle aufstanden, um sich bei Bond und Belafonte mit Standing Ovations zu bedanken, umarmten sich die beiden und gaben sich einen Kuss.
Hinterher schauten wir uns in der Paramount-Bar die Live-Übertragung der “State of the Nation"-Rede von Obama an. Man muss wirklich bis nach Virginia fahren, Bond und Belafonte hören, um zu begreifen, was es bedeutet, …

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24.01.2012   13:55

Lau unter Schock

Kennen Sie den? Kommt ein Mann zum Arzt und sagt: “Herr Doktor, Sie müssen mir helfen, ich kann den ganzen Tag an nichts anderes denken als an Sex, Sex und Sex! Ich halte das nicht mehr aus!”

“Nehmen Sie Platz”, sagt der Arzt, “wir machen erst einmal einen kleinen Test”. Er nimmt einen Filzstift, ein Blatt Papier und zeichnet einen Baum. “Was ist das?” - “Ein Baum, aber darunter liegt ein Pärchen, das es miteinander treibt.” Der Arzt nimmt ein neues Blatt Papier und zeichnet ein Haus mit einem Schornstein drauf, aus dem Rauch aufsteigt. “Was ist das?” Das ist ein Haus, und drinnen treibt es ein Pärchen auf dem Küchentisch, bis es qualmt.” Der Arzt versucht es noch einmal. Er zeichnet ein Flugzeug, das gerade gestartet ist. “Was ist das?” - “Ein Flugzeug. Und im Cockpit bekommt der Pilot gerade von der Stewardess einen geblasen.” - “Mein …

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21.01.2012   16:17

Zwei Präsidenten, ein Mufti und eine doppelte Preisträgerin

Bundespräsident Wulff hat zum 70. Jahrestag der Wannseekonferenz eine ordentliche Rede gehalten, in der er eine Verbindung zur Gegenwart zog. „Wenn und wo jüdische Bürger verfolgt werden oder in Gefahr sind, Deutschland fühlt sich ihnen nah und verbunden.“ Die Bundesrepublik, versicherte der Präsident, stehe zudem unverbrüchlich an der Seite Israels.

So weit, so gut. Fast gleichzeitig empfing der Bundespräsident den Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörden, Mahmud Abbas, mit allen Ehren, die sonst nur einem richtigen Staatspräsidenten zuteil werden. Bei dieser Gelegenheit versicherte Wulff seinem Gast, Deutschland werde sich auch weiterhin für den Aufbau eines palästinensischen Staates “substantiell engagieren”. Auch daran gibt es nichts auszusetzen.

Es wäre nur nett zu wissen, ob Wulff zu diesem Zeitpunkt von der Rede wußte, die der Mufti der Autonomiebehörde zum 47. Jahrestag der Gründung der Fatah gehalten hat und …

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20.01.2012   15:33

Im Zangengriff

Früher war “links” glechbedeutend mit “vernünftig”, heute ist es ein Synonym für “irre” und “paranoid”. Und je weniger die Linke zu melden hat, umso irrer und paranoider wird sie. Schauns bitte:

Diether Dehm, einer der Unterzeichner des Aufrufs, versicherte, die Unterzeichner hätten »keinen Hauch von Sympathie mit den Staatsterroristen Assad und Ahmadinedschad«, weil in Syrien und Iran Linke verfolgt und hingerichtet werden. Er, so Dehm, würde aber lieber eine unvollkommene Warnung vor der Kriegsgefahr unterscheiben als zu schweigen, »denn die Warnung vor Krieg ist für Linke oberstes Gebot«. http://www.neues-deutschland.de/artikel/216103.unterkomplexe-debatte.html

Bereits anhand dieser programmatischen Ausrichtung und der vorangegangenen “Antisemitismus”-Kampagne wurde deutlich, dass die Partei längst zur Geisel der Nationalzionisten verkommen ist.
Denn diese operieren stets im koordinierten Gleichschritt mit den imperialen Mainstreammedien und dienen entsprechenden Kampagnen als Kronzeugen und Stichwortgeber. Die Zersetzung findet also statt in einer Zangenbewegung von innen wie gleichermaßen von aussen. http://rotefahne.eu/2012/01/linkspartei-wird-durch-ihre-zionisten-am-nasenring-vorgefuehrt/ …

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