Beiträge von Henryk M. Broder
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09.05.2008 23:08
Einmal Dortmund und schnell zurück
Ehrlich gesagt, ich hatte mir Dortmund noch häßlicher vorgestellt. Vor 40 Jahren war ich zum ersten und letzten Mal dort, zu einem Konzert mit Louis Armstrong in der Westfalenhalle. Alles, was seitdem aus Dortmund kam, war eher abschreckend, einschließlich des säuerlichen DAB. Aber wer lange genug in der Stadt lebt, der gewöhnt sich auch daran. Ich wollte mir wenigstens den Bahnhofsvorplatz ansehen, aber die Limo wartete schon und brachte mich in das Landhaus Hotel Syburg. Die Fahrt dauert etwa 2o Minuten, und man bekommt eine Ahnung, was einen erwartet, wenn man sich die Sensationen am Weg anschaut, u.a. das Mittelalter-Kultur-Festival “Spectaculum” oder das Thai Restaurant “Blauer Elephant” mit “Somer Terras”. Wenn ein Hotel in Deutschland “Landhaus” heißt, dann muss man diese Drohung ernst nehmen. Es gibt eine urgemütliche “Kutscherstube” und einen “Wellnessbereich”, aber keinen Computer, den die Gäste benutzen können. Alles ist schwer rustikal, so stellt sich der Westfale die …
09.05.2008 21:25
Ein klarer Fall von Inländerfeindlichkeit
Wenn ein türkischer Staatsangehöriger sagt, man müsse die Deutschen vergasen, ist das eine Beleidigung. Wenn ein Deutscher so über Türken redet, ist das eine Volksverhetzung. Die wird härter bestraft und macht sich schlechter im Strafregister. http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Justiz;art126,2528458
09.05.2008 19:16
Was ist schon dabei? Er hat es doch nur in seiner freien Zeit getan!
Rafah - Tags war Awad al-Kik ein geachteter Lehrer für Naturwissenschaften und Rektor an einer Schule der Vereinten Nationen im Gazastreifen. Nachts baute er nach Aussage von palästinensischen Extremisten Raketen für den Islamischen Dschihad. Der israelische Luftangriff, bei dem der 33-Jährige vergangene Woche getötet wurde, brachte nicht nur dieses Doppelleben ans Tageslicht. Erschüttert wurde auch ein UN-Hilfswerk, das sich ohnehin ständig gegen israelische Vorwürfe zur Wehr setzen muss, es biete Guerillakämpfern Unterschlupf, die den jüdischen Staat zerstören wollen. http://derstandard.at/?url=/?id=3330635
07.05.2008 23:09
Was ist mit der SZ los? Heute so und morgen so
Auch die westdeutsche Linke benutzte die NS-Geschichte für ihre eigenen politischen Ziele. Man identifizierte die Israelis als Tätervolk und sprach von den Palästinensern als den Juden der Juden. Wie sich die Phrasen in Ost und West glichen! Kein Wort davon, dass Israel sich seit 1948 seiner Existenz zu erwehren hatte. Aus dem progressiven jüdischen Pionierstaat wurde der Popanz eines Weltfeindes. Bald gehörte der Antizionismus zum Weltbild der neuen sozialen Bewegungen und der Grünen, die später ein Teil des Juste Milieu der Bundesrepublik werden sollten. Als kritische Attitüde, als wohlfeile Strategie der Skandalisierung ist er bis heute salonfähig. Nach dem Motto: Schluss mit den Tabus, Kritik an Israel muss endlich mal erlaubt sein. http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/829/173315/
Der Staat Israel konnte nur entstehen, indem die Palästinenser für Verbrechen bezahlten, die sie nicht begangen hatten.
http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/469/172956/
06.05.2008 11:44
Fortsetzung: Unsere Antisemiten und ihre Freunde
Deutschland feiert sich frei:
http://www.friedenskooperative.de/nahost.htm
05.05.2008 14:03
Scharia als Grundlage für Menschenrechte
Vor einem Jahr war Maysam J. Al-Faruqi, Professorin für Islam-Studien an der Georgetown-Universität, die von Saudi-Arabien gefördert wird, zu Besuch an der Universität von Tilburg, um am Centre for Intercultural Ethics über die Vorteile der Scharia zu sprechen. Dabei nahm sie auch Stellung zu diesen Fragen: “What is Sharia? What are the difficulties for Westerners? Is sharia-law by definition disadvantageous to women? “ http://www.uvt.nl/diensten/dsz/sg/030507.html
Bei der Gelegenheit gab sie dem Uni-Magazin “knack” ein Interview, in dem sie ihre Überzeugung äußerte, dass westliche FeministInnen viel von moslemischen Frauen lernen können. http://www.uvt.nl/faculteiten/fgw/cie/knack.pdf
05.05.2008 13:01
Ekel vom Dienst
Man kann ja in Deutschland, so lesen wir es überall, kein kritisches Wort über Israel sagen, ohne Kopf und Kragen, Leib und Leben, Ruf und Nachruf zu riskieren. In dieser Situation ist es umso erstaunlicher, wie viele Menschen, die sonst nix zu tun haben, davon leben, dass sie Israel immerzu und hauptamtlich krisisieren: emeritierte Professoren, verzweifelte Hausfrauen, gescheiterte Künstler, gelangweilte Rentner, gestrandete Seefahrer und frustrierte Sachbearbeiter mit der Lizenz zu kreativen Nebentätigkeiten. So ist eine Cottage-Industrie entstanden, die sich laufend selbst reproduziert. Derzeit erlebt sie einen kurzen Boom, der Ende dieser Woche wieder vorbei sein wird. Baruch Ha’Schem! Hier zwei besonders schöne Beispiele aus dem Angebot von Rudis Reste Rampe, Abteilung Naher Osten:
Ist es nicht nach 60 Jahren an der Zeit, Israel als Staat wie jeden anderen zu betrachten? Hallo Ü-Wagen zu einem Geburtstag der ganz besonderen Art.
http://www.wdr5.de/index.phtml?beitrag=1102456
Nicht in unserem …
04.05.2008 23:20
Koschere Schweine
Lahav’s pig breeding gained widespread notoriety because of its legal loophole, almost talmudic in its ingenuity, in which the kibbutz is exempt from the law and can rightfully raise pigs for research as a part of its Animal Research Institute. Thus, the kibbutz raises pigs for science and eats the excess, developing over the years a rather staggering excess. For many years the institute was no more than an ad hoc veterinarian research institute, which, on the scientific side, boasted little more than the successful splicing of an ibex with a goat. http://www.forward.com/articles/13245/

