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  26.05.2015   15:39   Leserkommentare (1)

Hunde sind Menschen auf vier Beinen

Wie steht es um das Recht auf informationelle Selbstbestimmung? Haben Hunde nicht auch einen Anspruch auf Schutz ihrer Intimsphäre? Wenn wir sie kitzeln, lachen sie nicht? Wenn wir sie verletzen, bluten sie nicht? Wenn wir sie vergiften, sterben sie nicht?

Hunde sind Menschen auf vier Beinen. Sie können nicht sprechen, aber sehr wohl kommunizieren. Es gibt kluge und dumme Hunde, sympathische und unsympathische, freundliche und hinterhältige. Auch das haben sie mit Menschen gemeinsam. Ihre Treue ist sprichwörtlich, aber nicht grenzenlos. Ein Hund merkt sich, wer ihn gekränkt hat, und nimmt nachhaltig übel. Wenn Hunde Gesetze machen könnten, würden sie keinen Leinenzwang für Menschen einführen. Und wenn sie wüssten, wie eine Fernbedienung funktioniert, würden sie beim Zappen nicht im Dschungelcamp oder in Heidi Klums...

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Kategorie(n): Bunte Welt 

  24.05.2015   11:27   Leserkommentare (7)

Die «Schonzeit» für Schweizer Juden scheint vorbei zu sein

Ich möchte heute meine deutsche Blockhütte kurz verlassen und etwas über die Schweiz sagen, genauer: über die Schweizer Juden. Es ist noch nicht lange her, da hat mir der Vorsitzende des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes, SIG, Herbert Winter, den Unterschied zwischen den schweizerischen und den deutschen Juden erklärt.

Die deutschen Juden würden in ständiger Angst leben, in der Schweiz sei das nicht so. Er, Herbert Winter, könnte ohne Polizeischutz überall hingehen, in jedes Cafe, jedes Geschäft, jede Veranstaltung. Der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland dagegen könne sein Haus nicht ohne eine Polizeieskorte verlassen.

Mittlerweile scheint sich die Situation in der Schweiz geändert zu haben. Wie ich der „Tagesschau“ des Schweizer Fernsehens entnehmen konnte, sind die Schweizer Juden...

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Kategorie(n): Ausland 

  23.05.2015   13:00   Leserkommentare (im Wartemodus)

Zurück auf die Straße

Würden die Mitarbeiter der Wasserwerke im Rahmen von „Kampfmaßnahmen“ ihren Kunden das Wasser abdrehen, kämen sie damit nicht sehr weit. Im Falle einer Stromsperre säßen die streikenden Mitarbeiter der E-Werke selbst bald im Dunkel ihrer Tarifhoheit.

Andererseits hat der Streik der Lokführer auch was Gutes. Er macht viele Pläne zunichte. Von einer Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene redet niemand mehr, ganz im Gegenteil. Die Unternehmer wenden sich von der Bahn ab und lassen noch mehr Lastwagen rollen. Die Spediteure jubeln. http://ps.welt.de/2015/05/23/die-achsen-des-guten-der-streik-ist-gut-fuer-die-wirtschaft/#more-50235

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Kategorie(n): Inland 

  16.05.2015   13:30   Leserkommentare (7)

Autisten auf Rädern

Radfahrer aber sind keine Künstler. Allenfalls Verwandlungskünstler, so wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde. Oder Autisten, die der Meinung sind, dass die Straße ihnen allein gehört. In jedem Fall aber sind sie rollende Bomben, die sich und andere gefährden. Dass es inzwischen Räder ohne Bremsen gibt, scheint verrückt, ist aber nur folgerichtig. Radfahren ist eine Mutprobe, auf die Bremse zu treten käme einer Kapitulation gleich.
http://ps.welt.de/2015/05/16/die-achsen-des-guten-radfahrer-sind-gefaehrliche-autisten/

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Kategorie(n): Bunte Welt 

  14.05.2015   19:25   Leserkommentare (2)

Funktionale Analphabeten

Die Kampagne “Lesen & Schreiben – Mein Schlüssel zur Welt” richtet sich an die Familienangehörigen dieser “funktionalen Analphabeten”. Es sei “nie zu spät, Lesen und Schreiben zu lernen”, heißt es im Grußwort der zuständigen Bundesministerin für Bildung und Forschung.
Dem könnte man das alte Sprichwort “Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr” entgegenhalten, aber das wäre arrogant und zynisch. Natürlich kann Hans nachholen, was er als Hänschen versäumt hat. Die Frage ist nur: Warum sollte er? Offensichtlich kommt man in Deutschland auch als “funktionaler Analphabet” gut durchs Leben. Um an der “Jugendkultur” teilnehmen zu können, reichen drei Adjektive: cool, geil und krass
http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article140925318/Mehr-als-sieben-Millionen-Deutsche-sind-Honks.html...[Weiterlesen…]

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Kategorie(n): Kultur 

  13.05.2015   16:51   Leserkommentare (im Wartemodus)

Was die tagesschau drehen darf, entscheidet die Kanzlerin

Wer noch die “Aktuelle Kamera” des DDR-Fernsehens erlebt hat, fühlte sich am 12. Mai, als wäre er in die Vergangenheit gebeamt worden. Die “Tagesschau” berichtete in ihrer 17-Uhr-Ausgabe über einen Besuch der Kanzlerin in einer Berliner Schule. Geplant war ein Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern über Europa und die Europäische Union. Ein aktuelles Thema angesichts der vielen Krisen, die den Kontinent gerade erschüttern. Aber ein anderes Thema war noch aktueller: der Besuch des israelischen Präsidenten in der Hauptstadt aus Anlass des 50. Jahrestages der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel. Und so gab es “kritische Fragen” an die Kanzlerin. O-Ton “Tagesschau”:

“Warum liefere Deutschland eigentlich Waffen nach Israel, wollen Schüler mit palästinensischen Wurzeln von ihr wissen. Wegen...

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Kategorie(n): Inland 

  09.05.2015   14:46   Leserkommentare (2)

Mit dem Rolls durch die DDR

Es ist schon erstaunlich, wie schnell man sich an das Angenehme, Gute und Schöne gewöhnt. Seit einer Stunde fahre ich in einem Rolls-Royce Ghost durch die Landschaft, und es kommt mir vor, als hätte ich nie ein anderes Auto gefahren. Keine Renault Dauphine, keinen Opel Kadett, keinen Peugeot 204, keinen Saab 99 und keinen Suzuki WagonR. Denn gemessen an einem Rolls-Royce Ghost sind das alles keine Autos sondern nur rollende Kisten. http://ps.welt.de/2015/05/09/die-achsen-des-guten-ossis-moegen-keine-rolls-royce-fahrer/

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Kategorie(n): Bunte Welt 

  07.05.2015   22:06   Leserkommentare (2)

Die Einmischer

Zu den Grundsätzen, die zwischenstaatliche Beziehungen regeln, gehört auch das Prinzip der Nichteinmischung in die Angelegenheiten eines souveränen Staates. Die Schweizer reagieren – zu Recht! – sehr empfindlich, wenn ihnen vom Ausland gesagt wird, wie sie ihre Einwanderungspolitik gestalten sollten. Ebenso die Österreicher, wenn sie dafür kritisiert werden, welche Parteien und Politiker sie gewählt haben.

Es gibt freilich eine Ausnahme, und die heißt Israel, ein kleines aber souveränes Land; es gehört den Vereinten Nationen, dem Weltpostverein, dem Weltfußballver-band FIFA, der Weltgesundheitsorganisation WHO und dem Internationalen Olympischen Komitee an, nur um die wichtigsten zu nennen.

Dennoch wird es von deutschen Politikern gerne so behandelt, als wäre es ein Land der Bundesrepublik, irgendwo zwischen...

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Kategorie(n): Inland