Beiträge von Hannes Stein
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08.12.2006 14:27
Noch mehr Kritik an den USA!!!
Alan Posener macht mich auf diesen Artikel im “Wall Street Journal” aufmerksam, in dem Shelby Steele die Auffassung vertritt, dass die USA ein Problem mit dem Siegen haben—weil Siegen ja bedeuten würde, als Kolonialmacht aufzutreten. Steele aber fragt: Warum eigentlich nicht? Sehr klug.
07.12.2006 13:44
Kritik an den USA!!!
Von unsereinem wird doch immer verlangt, dass wir auch mal die Politik der USA kritisieren müssten. Bitteschön, könnt ihr haben: Ich finde die “realistische Wende” der amerikanischen Außenpolitik ziemlich furchtbar. Vor allem finde ich sie nicht realistisch: Die Mullahs im Iran und der verblödete Diktator Syriens sollen helfen, den Irak zu befrieden? Und welches Interesse sollten die Herrschaften daran haben? Der Abschlussbericht der Baker-Kommission ist das Papier nicht wert, auf dem es gedruckt steht—Mark Steyn sagt in aller Kürze das Notwendige dazu. Und Chris Hitchens erklärt, warum James “Fuck the Jews” Baker der Letzte ist, auf den wir in Bezug auf den Irak hören sollten.
…06.12.2006 16:59
Der dümmste Präsident
Man kann lange darüber reden, welcher der schlechteste Präsident der USA im 20. Jahrhundert war: tatsächlich Nixon, das bete noir der Linken? oder nicht vielleicht doch eher der umjubelte JFK? Keine Diskussion aber kann es darüber geben, wer der mit Abstand dümmste aller amerikanischen Präsidenten gewesen ist: Jimmi Carter. Der Mann, der Khomeini für einen “Heiligen” hielt, bis es zu spät war, nicht so recht kapierte, dass man eine Aktion zur Befreiung amerikanischer Geiseln in Teheran vielleicht ein klein wenig vorbereiten sollte und der auf die sowjetische Invasion in Afghanistan damit reagierte, dass er mit harter Hand amerikanischen Athleten die Möglichkeit nahm, bei den Olympischen Spielen Goldmedaillen zu gewinnen. DAS hat den kommunistischen Fürsten in Moskau aber wehgetan!
…06.12.2006 15:45
Spenden für WADI e.V.
Thomas von der Osten-Sacken schickt mir diesen weihnachtlichen Spendenaufruf, den ich brühwarm weitergebe.
05.12.2006 17:30
Land of the Unfree
Ein großartiger Text von Ulrich Schmid in der NZZ über die Verächter der Freiheit im Westen, über die Scheinfreiheiten in Russland in China und über die Freunde der Freiheit in aller Welt, vor allem aber in Amerika. Hiermit ergeht ein ganz liberaler Lesebefehl!
30.11.2006 19:28
Die gute Nachricht
Der ”Spectator” rezensiert ein Buch von Indur Goklany, das so klingt, als hätten Maxeiner und Miersch es geschrieben.
30.11.2006 13:31
Sozialismus mit antisemitischem Antlitz
Vor ein paar Monaten traf ich in der israelischen Botschaft, wo ich mit etwas Bürokratischem beschäftigt war, ein venezolanisches Mädchen—genauer: Ich dachte, sie sei ein venezolanisches Mädchen. Sie sah wirklich so aus, als ginge sie noch zur Schule. Wie sich dann herausstellte, war sie aber eine ausgewachsene Wissenschaftlerin unterwegs nach Eilat, um sich dort mit Kollegen zu treffen. Weil sie mir sympathisch war, gab ich ihr Telefonnummern von ein paar Freunden mit. Was mag aus ihr geworden sein?
…29.11.2006 11:24
Das Ende des kalten Krieges
Siegfried Reiprich erinnert mich anlässlich des zu Tränen gerührten Abschieds seiner ehemaligen Genossen vom DDR-Geheimdienstchef Markus Wolf an diesen glänzenden Text aus der Feder von LESZEK KOLAKOWSKI, der 1975 in der “New York Times” stand; zu finden ist er in dem Piper-Band “Leben trotz Geschichte” (München 1977). Er geht so:
30. Jahrestag der Neuen Ordnung in Europa
Heute sind es auf den Tag genau 30 Jahre, seit die Nazi-Armeen nach der Eroberung von Rußland und Großbritannien endgültig die Neue Ordnung der Wahren Freiheit in Europa errichtet haben. Es ist dies ein guter Anlaß für einen Augenblick der Reflexion. Nach dem letzten freundschaftlichen Treffen von Präsident Gerald Ford mit dem Großkanzler des Dritten Reichs Joseph Goebbels (der- trotz seines Alters - in bemerkenswert guter Verfassung und bei guter psychischer Stimmung ist) und nach den; zahlreichen Begegnungen zwischen unserem Außenminister Staatssekretär Henry Kissinger mit dem Reichsminister des Auswärtigen Baldur von Schrach können wir ganz klar erkennen, wie die neue kreative Atmosphäre der Detente, der Entspannung, endgültig den Sieg davongetragen hat über die bedauerlichen und gefährlichen Überbleibsel des Kalten Krieges.
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