Beiträge von Hannes Stein
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11.01.2007 17:41
Spenden gegen den Irrsinn
Zu BMU´s Kolumne passt folgendes schöne Fallbeispiel—eine E-Mail, die ich grade in meinem elektronischen Briefkasten finde und gern weiterverbreite:
“Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde!
Heute morgen, am 10.01.2007 um 9.45 Uhr ist das Urteil im
Amtsgericht Garmisch-Partenkirchen gegen mich gesprochen worden.
Ich war angeklagt wegen Verstoß gegen § 86a StBG (Verwendung von
Kennzeichen verfassungsfeindlicher Symbole), weil die Polizei Ende
Mai 2006 in Mittenwald ca. 150 Flyer in meinem Rucksack gefunden und
sichergestellt hatte, auf denen Islamisten abgebildet waren, die den
Hitlergruß zeigen und deshalb ein Strafverfahren gegen mich
eingeleitet worden war.
Die Abbildung auf den Flyern zeigte das Cover des frei im Buchhandel
erhältlichen Buches „Feindaufklärung und Reeducation. Kritische
Theorie gegen Postnazismus und Islamismus” (ca-ira-Verlag, Freiburg,
2006, vgl: http://www.ca-ira.net/verlag/buecher/grigat-feindaufklaerung.reeducation.html). …
10.01.2007 11:00
Nichts gegen einen kurzen Prozess
Aber dieser Prozess gegen Saddam war ein bisschen zu kurz, meint nun auch Thomas von der Osten-Sacken in der “jungle world” (bitte rechts unten klicken).
09.01.2007 11:49
Jalla, Äthiopien, jalla!
Noch mit keinem Wort ist hier der klarste Sieg über den Dschihadismus bedacht worden, den es in jüngster Zeit zu feiern gab—das sei an dieser Stelle ausdrücklich nachgeholt, und zwar mit diesem Hinweis auf einen Artikel des somalischen Journalisten Bashir Goth, der sich freut, dass der islamistische Spuk in Mogadischu nun vorüber ist (gefunden bei: MEMRI).
08.01.2007 12:31
Ein abschließendes Wort über die Islamophobie
Nonie Darwish wurde in Ägypten geboren. Einen Teil ihrer Kindheit verbrachte sie in den fünfziger Jahren in Gaza, wo ihr Vater als leitender ägyptischer Geheimdienstoffizier die Guerillaangriffe auf israelisches Territorium befehligte. Als sie acht Jahre alt war, wurde ihr Vater von der israelischen Armee getötet und in Ägypten zum Märtyrer und Volkshelden erklärt. Um ihren Partner, einen koptischen Christen, heiraten zu können, wanderte die Journalistin 1978 in die USA aus, wo sie immer noch lebt. Sie betreibt das Internetportal “Arabs For Israel”. Markus Ströhlein hat Frau Darwish für die ”jungle world” interviewt (bitte unten rechts klicken).
08.01.2007 10:00
Der nukleare Holocaust
Für jeden, der—wie ich—die achtziger Jahre bei klarem Bewusstsein erlebt hat, ist der Ausdruck “nuklearer Holocaust” nichts Ungewöhnliches. Man bekam ihn damals sozusagen zum Frühstück serviert. Die Friedensbewegung, vor allem die westdeutsche Sektion, führte dieses Wort völlig unbefangen im Mund. Gemeint war ungefähr folgendes: Die “Supermächte” rüsteten für den Dritten Weltkrieg. Vor allem den kriegslüsternen Amerikanern sei nicht zu trauen. Die Deutschen würden die ersten Opfer eines nuklearen Schlagabtauschs sein. (Es gab damals sogar den Satz: “Wir sind das auserwählte Volk der Bombe.")
…05.01.2007 12:33
Peter Gauweiler
Die Verhältnisse in Afghanistan seien im Begriff, sich zu “irakisieren”, sagte Peter Gauweiler von der CSU heute früh in einem Interview, das im Deutschlandfunk gesendet wurde. Und: “Wir müssen der amerikanischen Regierung sagen, dass sie fremde Kulturen—die ja nicht alle mit dem Terrorismus identisch sind—nicht so ausrotten können wie die Apachen und die Sioux.”
Doch. Das hat er tatsächlich gesagt. Ich aber gähnte und wälzte mich auf die andere Seite.
04.01.2007 15:44
Eine Hinrichtung? Ein Lynchmord?
Hier ein ernstzunehmender Einspruch gegen die Art, die Saddam vom Leben zum Tode befördert wurde: Christopher Hitchens gehörte nie zu denen, die den Baath-Faschostalinismus schönzureden versuchten. Umso eindringlicher seine Abscheu darüber, dass Saddam nicht der Staatsgewalt, sondern einer schiitischen Gang in die Hände gespielt wurde. Und hier steht, was Hitchens neulich in Bagdad erlebte: wie haarscharf dort die Verzweiflung neben der Hoffnung liegt.

