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13.08.2008   15:28

Helden unter Ökostrom

Beim Klima sprechen ja viele von “Kippeffekten”. Ich habe das Gefühl, dass es diese allmählich auch beim Klimaschutz gibt. Beispielsweise wenn Deutschlands selbst ernannte Rocker in Kooperation mit der Grünen-nahen Heinrich Böll Stiftung zu einer Klima-Volkserziehungstournee starten.  Kippt heftig ins Kabarett, allerdings unfreiwillig. “Pop meets Umweltschutz meets Fans: Wir Sind Helden, Mia, Polarkreis 18, Rainer Von Vielen, Klee, Johanna Zeul u.a. lenken in diesem Sommer die Aufmerksamkeit auf den drohenden Klimawandel - Diskussionen und Infoveranstaltungen inklusive.”
“Im Moment recherchieren wir, inwieweit es für eine Band auf unserem Level möglich ist, auf Konzerten mit Öko-Strom zu spielen. Wir wollen auch wissen, was andere Künstler für die Umwelt tun”, erklärt Helden-Frontfrau Judith Holofernes das Klimatour-Engagement."Wir versuchen so oft wie möglich, mit dem Zug zu fahren”, ergänzt Keyboarder Jean-Michel Tourette. “Wir sind nicht die Klimaschützer schlechthin, aber versuchen schon, mit unserer Musik und den Inhalten der Songs an die …

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02.08.2008   21:28

Noch einer, dem es reicht

Der Physiker und Nasa-Astronaut Walter Cunningham legt sich dem NASA-Klimakatstrophisten und Leiter des Goddard Institute for Space Studies (GISS) James Hansen an: “It doesn’t help that NASA scientist James Hansen was one of the early alarmists claiming humans caused global warming. Hansen is a political activist who spreads fear even when NASA’s own data contradict him,...” Siehe hier.

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02.08.2008   21:12

Uups II: IPCC-Klimamodelle fantasieren

Die Klimamodelle, die dem IPCC-Bericht ("Weltklimarat") zugrunde liegen, können die Realität nicht abbilden. Dies ergab eine neue Studie. Das heißt schlicht und einfach: Die Basis für weitreichende politische Entscheidungen in Deutschland und auf der Welt ist unbrauchbar. Originalton: “Thus local model projections cannot be credible, whereas a common argument that models can perform better at larger spatial scales is unsupported.” Auch schön folgender Satz:  “The poor GCM performance in all eight locations examined in this study allows little hope, if any.”

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02.08.2008   20:40

Uups: Die Landmasse von Bangladesh wird größer

Noch ein Klima-Mythos segnet das Zeitliche: Eigentlich sollte Bangladesh demnächst in den Fluten versinken. Zumindest wenn man den Klima-Katastrophisten glauben schenkt. Stimmt aber nicht. Die Landfläche hat um über 1000 Quadtratkilometer zugenommen. Wie sich das mit dem vorgeblich katastrophal steigenden Meeresspiegel vereinbart wissen nur Schellnhuber, Rahmstorf, Hansen & Co. Nur zur Erinnerung unter anderem hier:"Schellnhuber etwa zeigt sich überrascht von der Dynamik des Klimawandels und sieht ‘im schlimmsten Fall’ einen Meeresanstieg von zwei Metern bis 2100 und eine ‘biblische Völkerwanderung’ kommen. Denn betroffen wären in den Küstenregionen 500 Millionen bis eine Milliarde Menschen. Natürlich trifft es besonders die Ärmsten wie in Bangladesch.” Anfragen bitte an das Potsdam Institiut für Klimafolgenforschung. Wir freuen uns alle auf die Erklärung.

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02.08.2008   20:12

Maximale Reduktion

Von Maxeiner & Miersch erschienen in DIE WELT vom 1.08.2008

Vor ein paar Tagen blieben wir staunend vor einem großen, weißen Coca Cola Plakat stehen, auf dem nichts als eine leere Flasche abgebildet war. Darunter stand: „Ohne zugesetzte Konservierungsstoffe ohne künstliche Aromen seit 1886.“ Als die berühmte Brause ihre Weltkarriere begann, warb die Firma noch damit was alles drin ist, unter anderem Kokablätter-Extrakt. Jetzt ist viel wichtiger, was nicht drin ist. Damit liegt die Coca-Cola Company goldrichtig, denn die Käufer interessieren sich heute am meisten für die nicht vorhandenen Inhaltsstoffe. Ein Lebensmittel, das auf sich hält ist heutzutage mindestens frei von Fett und Zucker sein, Kalorien sollten möglichst auch nicht drin sein und keinesfalls Gene.

Der bunte Prospekt eines Kettenrestaurants führt acht Punkte auf, warum die Schnellgerichte dort besonders wertvoll sind. Alle acht erklären dem Gast jeweils etwas, was nicht enthalten ist. Wir leben im Zeitalter …

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01.08.2008   19:17

Schon wieder was Entspanntes zum Wochenende

"Sie hat zwar öfter gezickt, mich aber nie wirklich im Stich gelassen. Sie war stets anspruchslos und wurde nur einmal aus Versehen gewaschen. Wenn sie mal liegenblieb, dann stets an einem Ort mit schöner Aussicht. Eigentlich wollte ich ihr eine Seebestattung spendieren. Da ich aber keine wirklich würdige Klippe finden konnte, musste der Parkplatz vom San Francisco Aquarium herhalten. Rest in Peace, Baby.” Der Achse des Guten-Autotest geht weiter. Wie immer auf Spiegel-online. Diesmal von Tim Maxeiner.

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26.07.2008   08:07

Zum Wochenende mal was Entspanntes

“Kaum taucht diese fahrbare Wellblechhütte auf einem Wochen- oder Jahrmarkt auf, löst das die Produktion von Verdauungssäften aus und dem Gehirn wird mitgeteilt: ‘Au fein, heute gibt es Crêpes.’ Die Frage ist eigentlich nur noch: Crêpe Suzette mit Orangenmarmelade oder eine flambierte Crêpe quarts de plaisir? Frankreichs Volkstransporter verströmt den unwiderstehlichen Duft von Feinkost. Das unterscheidet ihn grundsätzlich von sonstigen betagten Transportfahrzeugen, bei denen der moderne Mensch eher an Feinstaub denkt...” Endlich: Jetzt der Achse des Guten-Autotest auf Spiegel online.

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25.07.2008   07:51

Jeder ein Messias

Von Maxeiner & Miersch erschienen in DIE WELT vom 25.07. 2008

Jesus Christus hat seine wundertätige Karriere damit begonnen, Kranke zu heilen. Mit solchen Kinkerlitzchen geben sich Politiker nicht ab. Die Stabilisierung der Krankenkassenbeiträge etwa ist viel zu konkret und nachprüfbar (und mit Wundern nicht zu bewerkstelligen). Da ist es attraktiver die Welt zu retten, ersatzweise wenigstens Afrika. Eine neue Messias-Politik greift um sich, in Deutschland und der Welt. Das muss etwas mit dem Zeitalters des Wassermanns zu tun haben, das spätestens mit dem Musical Hair über uns gekommen ist („Age of Aquarius“). Die Beatles formulierten das politische Programm dazu: „All you need is love“. In der Version von Barack Obama und Hubertus Heil(!) heißt das: „Yes, we can.“ Im Prinzip kann also jeder Messias werden.

Deutschland braucht dringend Heil bringenden Nachwuchs - hier ein paar einfache Grundregeln für künftige Talente. Erstens: Meiden sie Appelle an …

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