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Beiträge von  

01.11.2009   21:06

Nicht mit uns!

Autos sind auch nur Menschen. Jedenfalls scheint es dem Volkswagen-Touareg und dem Toyota-Prius mächtig zu stinken, dass der Tesla-Elektro-Sportwagen so eine gute Presse hat. In Dänemark kam es zum Showdown. Das Ergebnis sehen Sie hier. Der VW hat jedenfalls gewonnen.

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30.10.2009   10:51

Achse-Autor wird neuer Focus-Chef

Wolfram Weimer tritt ab 1. September die Nachfolge von Helmut Markwort als Chefredakteur des Nachrichtenmagazins “Focus” an. Bislang war Weimer Chefredakteur des von ihm gegründeten Politikmagazins ”Cicero”. Cicero gilt als eine der wenigen erfolgreichen Zeitschriften-Neugründungen der letzten Zeit. Wir gratulieren!

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23.10.2009   12:07

EU-Klimapläne: Der Sieg des Wollens über das Können

Der Kopenhagener Klimagipfel wirft seine Schatten voraus und die Europäer laufen zu großer Form auf. Die Umweltminister wollen die Kohlendioxid-Emissionen Europas bis zum Jahr 2050 um 95 Prozent reduzieren. Geht’s noch? Warum nicht gleich um 100 Prozent? Dann müssten wir kollektiv das Ausatmen einstellen. Für 95 Prozent genügt höchstwahrscheinlich die vollkommene Deindustrialisierung, die Abschaffung sämtlicher Verkehrsmittel und ein Heizungs- sowie Duschverbot. Ob die das ernst meinen? Wahrscheinlich nicht. Jedenfalls ist es den Fachleuten jenseits irgendwelcher Öko-Institute völlig schleierhaft wie das funktionieren soll. Macht aber nix. Die EU hat auch schon Vollbeschäftigung beschlossen, die Abschaffung der Armut, auch zum Innovations- und Forschungs-Weltmeister wollte man werden. Kräht kein Hahn mehr danach. Genauso wenig wie sich 2050 jemand an diesen 95 Prozent-Beschluss erinnern wird.

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15.10.2009   11:25

Danke!

In den letzten Wochen haben eine ganze Reihe von Achse-Lesern unsere Arbeit durch Spenden unterstützt. Wir möchten uns auf diesem Wege ganz herzlich bedanken! Wir können das Geld wirklich gut gebrauchen, denn es kostet uns viel Energie und (Frei)Zeit die Achse des Guten zu betreiben. Durch solche Unterstützung können wir diese Website pflegen und weiter ausbauen. Die Entwicklung unserer Leserzahl ist übrigens unverändert positiv, wir legen immer weiter zu. Mehr darüber demnächst. Also nochmals: Herzlichen Dank!

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19.09.2009   16:44

Die Menschenhasser vom Welt-Zukunftsrat

Es ist erstaunlich, was manche Leute unter Zukunft verstehen. Zum Beispiel der “World Future Council”. Eben habe ich ein Kindergedicht gefunden, das vom “World-Future Council” auf seiner “Galerie” verbreitet wird.  Der Text stammt angeblich von Ilker aus Schweinfurt, 14 Jahre alt und in der Klasse 7b. Er lautet:  “Unsere Erde”. Ich zitiere ihn hier, falls er gelöscht werden sollte: “Dieser Planet ist noch jung, doch kippt er uns bald um/dieser Planet stirbt in kurzer Zeit, denn er trägt ein Virenkleid/ Dieser Virus, die Weltbevölkerung, bringt den Planeten um/ Atombomben Waldrodung und C02, wirkt bei ihm wie bei uns Blei/ Wenn nicht bald das Armageddon naht, verbreitet sich der Mensch, die tödliche Saat/. Zu den Misanthropen, die Kinder dermaßen instrumentalisieren, gehören unter anderem Bianca Jagger und die unvermeidliche Vandana Shiva. Die versammelte Schar durchgeknallter Weltenretter ("50 angesehene Visionäre") finden sie hier. Sehr verbunden ist dieser Organisation …

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02.09.2009   10:54

Suchmaschinen haben doch Humor

Leser beschweren sich immer mal wieder über Google-Anzeigen, die ihnen nicht ganz passend vorkommen. Dazu muss man wissen: Diese Anzeigen werden von einer Maschine aufgrund von im Text vorkommenden Begriffen automatisch ausgewählt und zum Text gestellt. Das ganze führt - wie ich gerade wieder festgestellt habe - mitunter zu äußerst erheiternden Ergebnissen. Zu meinem Eintrag “Nachhaltigkeit oder Evolution” fand die Google-Maschine prompt eine Anzeige mit dem Titel “Darwin oder Gott?” Benny Peisers Eintrag, in dem von Vera Lengsfeld als “politischem Schwergewicht” die Rede ist, wurde mit einer Anzeige mit folgendem Slogan kombiniert: “Abnehmen - fünf oder zehn Kilo?”. In ihrem jüngsten 1989/2009 -Tagebuch-Eintrag zitiert Vera Lengsfeld wiederum eine alte DDR-Propaganda-Parole: “Unsere Tat für den Frieden, die DDR, den Sozialismus”. Die dazu gestellte Google-Anzeige bewirbt “Das Buch zum Schüleraustausch”.
Ein Hinweis noch: Die Anzeigen ändern sich ständig nach einem Zufallsprinzip, die angesprochenen Beispiele sind nur eine Momentaufnahme. Aber ich …

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02.09.2009   10:30

Nachhaltigkeit oder Evolution?

"Für augenblicklichen Gewinn verkaufe ich die Zukunft nicht”, wusste schon im 19. Jahrhundert der deutsche Technik-Pionier und Unternehmer Werner von Siemens, ohne dafür einen Ethik-Beauftragten oder einen Katalog mit Nachhaltigkeits-Indikatoren zu benötigen. In Zeiten der Finanzkrise, in denen Schulden mit noch mehr Schulden bekämpft werden, erscheint solch kluge Selbstbeschränkung plötzlich wieder sehr modern.
Der Begriff Nachhaltigkeit - und das ist die andere Seite der Medaille - transportiert für Viele auch die Sehnsucht, alles möge bleiben wie es ist. Die Angst vor Veränderung und ein tiefes Misstrauen gegen das Neue erscheinen uns ebenfalls in diesem Gewande. Nachhaltigkeit wird dann beispielsweise gegen neue Technologien und Globalisierung in Stellung gebracht. Doch das Festhalten am althergebrachten ist auf Dauer überhaupt nicht nachhaltig....” Mehr dazu in der jüngsten Ausgabe von DAS PARLAMENT.

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06.08.2009   12:16

Der Adler fliegt allein

Die meisten Revolutionen der Wissenschaft verdanken wir ihren Rebellen.

Als Kary Mullis an einem frühen Morgen zu seinem Appartement im südkalifornischen La Jolla zurückkehrte, lauerte vor seiner Tür schon eine Meute von Fotografen, Kameramännern und Reportern. Er stellte sein Surfbrett an der Hauswand ab und gesellte sich interessiert dazu, wurde aber nicht weiter beachtet. Bis ihn schließlich jemand erkannte: Blitzlichtgewitter, aufgeregte Fragen. Kary Mullis war an diesem Morgen des Jahres 1993 der Nobelpreis für Chemie zugesprochen worden. Allerdings lieferte der Anruf des Nobelpreis-Komitees für ihn keinen Grund von seiner lieben Gewohnheit abzuweichen: Der Wissenschaftler stürzt sich jeden Morgen erst einmal mit seinem Surfbrett in die Wellen des Pazifik.

Mullis will so gar nicht dem würdevollen Klischee eines Nobelpreisträgers entsprechen. Er gilt bis heute als Enfant Terrible unter den Würdenträgern. „Die besten Einfälle“, so erklärte er seinerzeit den Reportern, „kommen mit am Steuer meines …

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