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29.11.2006   20:47

Schuetzt die Elche

Unser Gastautor Tim Maxeiner aus dem derzeit kältesten Skigebiet der Welt (Jasper-Kanada):

Nathan und ich sind jetzt schon eine ganze Weile in Jasper und mit der Zeit werden uns auch die Tuecken und Eigenarten dieser kleinen Stadt bewusst. Da Jasper in einem Nationalpark liegt, ist es zum Beispiel nicht erlaubt Salz auf die Strasse zu streuen, denn dieses koennte Tiere anlocken, die dann am Ende noch ueberfahren werden (bei einem Speedlimit von 50km/h und Strassen, die keine Kurven haben wirklich sehr leicht, hahaha). Na gut, die eisueberzogenen Strassen fuehren wenigstens dazu, das die Jugend schon frueh die Fortbewegung auf Eis erlernt. Somit ist wenigstens der Nachwuchs fuer die Jasper Be(e)arcats (oertliches Eishockyteam) gesichert. Fuer diejenigen, die schon zum Alten Eisen gehoeren ist das Eis einfach Bullshit. Egal, ich denke mir einfach immer wenn es mich mal wieder richtig auf die Schnauze gehauen hat: “Das …

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28.11.2006   16:18

Schweigen zum Ende der Hurrikan-Saison

Am Donnerstag endet die Hurrikan-Saison 2006. “The 2006 hurricane season came in like a lamb and is going out the same way.” Wetten dass dieser erfreuliche Umstand kaum jemand eine Zeile wert sein wird?

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27.11.2006   14:28

Brrrrrrr: Frieren in Kanada

Normalerweise interessiere ich mich nicht für das Wetter im Jasper-Nationalpark in Kanada. Da mein Sohn sich dort aber als vorübergehender Skilift-Operator verdingt hat, hab ich es heute mal nachgeschaut. Ergbnis: Minus 26 Grad - normal wären minus 3 bis minus 11 Grad. Und für diejenigen, die gerade den “wärmsten Herbst seit Beginn der Wetteraufzeichnung” ausrufen empfehle ich: Geht doch nach drüben!

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25.11.2006   11:00

Wenn Fakten und Formeln sich im Raume stossen….

Die Wissenschaft neigt mitunter dazu die virtuellen Klimawelten der Computer (und ihre mathematischen Modelle der Wirklichkeit) mit dem richtigen Leben zu verwechseln. So haben Satelliten jetzt erstmals flächendeckend Temperaturdaten der Erdbodenoberfläche geliefert - und die halten einige Überraschungen bereit. Axel Bojanoswski berichtet darüber auf spiegel-online. Interessant ist beispielsweise folgende Aussage: “Auf den Böden von Arktis und Antarktis herrschen kaum einmal Null Grad Celsius”. Preisfrage: Wie passt das zum angeblich drohenden Ende des Permafrostes? Weitere Überraschungen hier.

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24.11.2006   14:19

Müssen die Eisbären schmelzen?

Endlich nimmt sich mal ein kompetentes Blatt in der gebührenden Form dem Klimahorror an. Das Heft gibts an jeder Polarstation in ihrer Nähe.

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24.11.2006   12:16

Kein Wegschauen für Gas

Der Ex-Spion Alexander Litwinenko ist heute in London an den Folgen eines Gift-Anschlages gestorben. Dazu ein treffender Kommentar von Oliver Luksic. “Man stelle sich vor, ein bekannter demokratischer US-Milliardär wolle gegen Bush antreten, wird enteignet und muss nach einem dubiosen Verfahren ins Gefängnis. Man stelle sich vor, ein Bush-kritischer Journalist würde ermordet, nachdem unabhängige Medien verstaatlicht wurden. Man stelle sich vor, ein Bush-kritischer ehemaliger CIA-Agent würde vergiftet. Die Protestwelle in Europa wäre wohl unvorstellbar! Was aber nun, wenn man USA und Bush gegen Russland und Putin austauscht? Weiter hier

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23.11.2006   10:04

Klimaschutz jetzt postnormal

Bislang ist der Berliner Soziologe Guillaume Paoli vor allem durch seine Verteidigung der Faulheit und ein Manifest der glücklichen Arbeitslosen in Erscheinung getreten. Jetzt ist Schluss mit glücklich und lustig, denn Guillaume hat die Klimakatastrophe als neues Arbeitsgebiet entdeckt. “Wir sind die Verbrecher” schreibt er im Feuilleton der FAZ. Dabei verwechselt er die Sturmflut des Alarmismus in den Medien mit einer tatsächlichen Sturmflut. “Fast vertraut ist uns bereits das surreale Bild eines Europas, wo Italien und Spanien nur noch Sahara-Anhängsel wären, die Alpen schneefrei, alle Küstenstädte versunken, die übrigen Gebiete von Überflutungen, Orkanen und Dürren heimgesucht, einen Großteil der Tierarten ausgelöscht, und das alles womöglich noch zu unseren Lebzeiten.” Und wie immer, wenn es um die Rettung der Menschheit geht, werden keine Gefangenen mehr gemacht: “Eine Revolution ist die einzig realistische Alternative”. Dennoch entällt der Text …

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21.11.2006   10:40

Vereinte Nationen sauberer Aborte

Der 67jährige südkoreanische Abgeordnete Sim Jae-Duck gründet heute in Seoul die World Toilet Associaton (WTA). Der Mann, auch “Mr. Toilet” genannt, meint das aber nicht satirisch, sondern ernst. Und recht hat er: Hygienische Toilietten, Kanalisation und Kläranlagen gehören zu den sinnvollsten Maßnahmen, mit denen die Gesundheit der Menschen in den Schwellen- und Entwicklungsländern verbessert werden kann. Zwei Millionen Menschen sterben jährlich, weil ihnen kein sauberes Wasser zur Verfügung steht. “Zur großen Gründungsversammlung hofft Sim mehr als 50 Länder zusammenzubringen - die Vereinten Nationane sauberer Aborte”, schreibt die FAZ in ihrer heutigen Ausgabe. Endlich mal eine Vollversammlung, die mir echt sympathisch ist.

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