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05.12.2006   10:34

Achtung, Killertomaten!

"The Wall Street Journal Europe” hat mir gestern die Gelegenheit gegeben, den deutschen Angst-Wettbewerb zu beschreiben. In unserem Spotlight die deutsche Fassung von “Achtung, Killertomaten!”.

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05.12.2006   10:29

Achtung, Killertomaten!

Erschienen in” The Wallstreet Journal Europe” am 4.12.2006 als “State of the Union” Kommentar. Hier die deutsche Fassung:

Die Deutschen lieben Tempo und Risiko, allerdings nur an einem Ort: Auf der Autobahn. Es gehört zum Grundrecht der Bürger dieses Landes, den Familienausflug mit Geschwindigkeiten knapp unter denen der Indy 500 zu absolvieren. Sorgen machen sie sich dabei lediglich um die Strahlung des mitgeführten Mobiltelefons, die der Gesundheit abträglich sein könnte. Wir sind die schnellsten Angsthasen der Welt.

Wir haben Angst vor der Atomkraft, folglich hat die Regierung für die nächsten Jahre das Abschalten der Atomkraftwerke vereinbart (die einzige Energie, die wir wirklich mögen, heißt Pferdestärke). Gleichzeitig haben wir Angst vor der globalen Erwärmung, warum auch Kohlekraftwerke unbeliebt sind. Deshalb haben wir fast 20.000 Windkraftanlagen gebaut. Die liefern Strom wenn der Wind weht, aber nicht unbedingt wenn er gebraucht wird.  Und sie stehen logischerweise dort, wo es …

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01.12.2006   14:47

Der Mythos vom Ende der Osterinsulaner

Das Schicksal der Osterinseln wird immer wieder als Gleichnis bemüht, wie eine Zivilisation sich selbst den Ast absägt, auf dem sie sitzt. Zuletzt erzählte uns Jarred Diamond in seinem Bestseller Kollaps das beliebte Öko-Märchen. Doch es stimmt nicht, wie wir hier schon berichteten. Mit zwei Beiträgen in namhaften Fachzeitschriften greift nun aber der Archäologe Terry Hunt von der University of Hawaii mehrere zentrale Punkte in Diamonds Argumentation an. «Ich mache mir ebenfalls Sorgen um den Zustand unserer Umwelt», sagt Hunt. Der Niedergang der Osterinsel sei aber nicht eine Folge von ökologischem Selbstmord, sondern Genozid gewesen. Mehr darüber im schweizer Tagesanzeiger.

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29.11.2006   20:47

Schuetzt die Elche

Unser Gastautor Tim Maxeiner aus dem derzeit kältesten Skigebiet der Welt (Jasper-Kanada):

Nathan und ich sind jetzt schon eine ganze Weile in Jasper und mit der Zeit werden uns auch die Tuecken und Eigenarten dieser kleinen Stadt bewusst. Da Jasper in einem Nationalpark liegt, ist es zum Beispiel nicht erlaubt Salz auf die Strasse zu streuen, denn dieses koennte Tiere anlocken, die dann am Ende noch ueberfahren werden (bei einem Speedlimit von 50km/h und Strassen, die keine Kurven haben wirklich sehr leicht, hahaha). Na gut, die eisueberzogenen Strassen fuehren wenigstens dazu, das die Jugend schon frueh die Fortbewegung auf Eis erlernt. Somit ist wenigstens der Nachwuchs fuer die Jasper Be(e)arcats (oertliches Eishockyteam) gesichert. Fuer diejenigen, die schon zum Alten Eisen gehoeren ist das Eis einfach Bullshit. Egal, ich denke mir einfach immer wenn es mich mal wieder richtig auf die Schnauze gehauen hat: “Das …

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28.11.2006   16:18

Schweigen zum Ende der Hurrikan-Saison

Am Donnerstag endet die Hurrikan-Saison 2006. “The 2006 hurricane season came in like a lamb and is going out the same way.” Wetten dass dieser erfreuliche Umstand kaum jemand eine Zeile wert sein wird?

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27.11.2006   14:28

Brrrrrrr: Frieren in Kanada

Normalerweise interessiere ich mich nicht für das Wetter im Jasper-Nationalpark in Kanada. Da mein Sohn sich dort aber als vorübergehender Skilift-Operator verdingt hat, hab ich es heute mal nachgeschaut. Ergbnis: Minus 26 Grad - normal wären minus 3 bis minus 11 Grad. Und für diejenigen, die gerade den “wärmsten Herbst seit Beginn der Wetteraufzeichnung” ausrufen empfehle ich: Geht doch nach drüben!

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25.11.2006   11:00

Wenn Fakten und Formeln sich im Raume stossen….

Die Wissenschaft neigt mitunter dazu die virtuellen Klimawelten der Computer (und ihre mathematischen Modelle der Wirklichkeit) mit dem richtigen Leben zu verwechseln. So haben Satelliten jetzt erstmals flächendeckend Temperaturdaten der Erdbodenoberfläche geliefert - und die halten einige Überraschungen bereit. Axel Bojanoswski berichtet darüber auf spiegel-online. Interessant ist beispielsweise folgende Aussage: “Auf den Böden von Arktis und Antarktis herrschen kaum einmal Null Grad Celsius”. Preisfrage: Wie passt das zum angeblich drohenden Ende des Permafrostes? Weitere Überraschungen hier.

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24.11.2006   14:19

Müssen die Eisbären schmelzen?

Endlich nimmt sich mal ein kompetentes Blatt in der gebührenden Form dem Klimahorror an. Das Heft gibts an jeder Polarstation in ihrer Nähe.

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