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04.02.2007   09:28

“Nieder mit der Ökologie des Niedergangs!”

So sind unsere Leser und Gastautoren. Gleich drei Übersetzungen (und ein Übersetzungsangebot) des Artikels von Claude Allègre waren heute Morgen in meiner Mailbox. Vielen Dank an Thomas P. Reitz, Andreas Kroschel, Markus Pape und Marek Möhling. Letzterer war am schnellsten, deshalb stelle ich seine Übersetzungsversion hier ein. Und jetzt ein erstaunlicher Linker auf deutsch:

“L’écologie est le moteur de la croissance”

Claude Allègre, 28 Januar 2007, Le Figaro

Claude Allègre ist Emeritus der Universität Denis-Diderot und des Pariser l’Institut de physique du globe (IPG) sowie ehemaliger französischer Erziehungsminister.

Was die ökologische correctness betrifft, haben wir das Stadium der Raserei erreicht. Je mehr die Ökologen bei den Wahlen versagen, Opfer ihres Selbstbildes als Politikaster, das sie bei jeder Gelegenheit zur Schau stellen, desto mehr verstehen sich die Bürger als Ökologen. Da es sich aber um eine Bewegung handelt, die …

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03.02.2007   16:08

Ein erstaunlicher Linker

Der Mann ist Sozialist, ehemalige französischer Bildungsminister und ein hochdekorierter Physiker. Claude Allègre bestellt es im Figaro den Öko- und Klimakatastrophisten: “Pour ce qui est du réchauffement climatique, sujet à la mode, et dont les scénarios catastrophistes, comme le film d’Al Gore ou quelques articles de journaux, masquent l’ampleur et les incertitudes réelles, il faut cesser de paniquer.” Interessant, dass jetzt auch bei der Linken Widerstand aufkommt. Passt ganz gut zu unserem Kommentar von dieser Woche. Leider ist der Text von Allègre nur auf französich, aber vielleicht übersetzt es ja noch jemand.

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03.02.2007   12:52

Nebenbei bemerkt

Weil ich mir gerade auch mal die Feuilletons angeschaut habe, wo die Welt auf besonders hohem Niveau untergeht, noch ein Wort zum Tage. Ich habe die Sätze einem Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung über den verstorbenen polnischen Reporter Ryszard Kapuscinksi gelesen: “Es ist doch die Aufgabe der Intellektuellen, das andere zu beschreiben, den Blick auf andere Weltgegenden zu richten, in anderen Denkschulen zu denken, als in den zufällig gerade vorherrschenden, weiter zu denken, als es der enge Rahmen des Fernsehers vorgibt.”

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03.02.2007   11:33

IPCC-Bericht: Bitte lesen Sie das Original

Der Evolutionsbiologe Josef H. Reichholf hat ein schönes Buch mit dem Titel ”Die falschen Propheten - Unsere Lust am Untergang” geschrieben. Dem entnehme ich das Wort zum Tage: “Gesunde Skepsis fällt uns viel schwerer als vertrauensvoll-blinder Glaube”. Jedem, der heute mit dem Klimakollaps bedröhnt wird, kann ich nur empfehlen, den tatsächlichen Bericht des IPCC zu lesen. Man kann ihn hier finden und herunterladen. (Siehe: Information for press. Download summary for policymakers). Nicht schlecht ist auch, sich zum Vergleich den Bericht von 2001 hier anzusehen. Bei einem ersten groben Abgleich sind mir folgende Dinge aufgefallen.  Temperaturprognose für die nächsten 100 Jahre Bericht 2001: plus 1,4 - 5,8 Grad. Bericht 2007: plus 1,1 - 6,4 Grad. Die Unsicherheiten innerhalb der Prognosen sind also nicht kleiner, sondern größer geworden. Meeresspiegel-Voraussage 2001: plus 9 - 88 Zentimeter. 2007: plus 18 - 59 Zentimeter. Also ein …

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02.02.2007   10:40

Schlaf, Linke, schlaf

Von Maxeiner & Miersch. Erschienen in DIE WELT vom 2.2.2007

Wir vermissen die Linke. Sind die alle zur Fortbildung in der evangelischen Akademie Loccum? Oder auf Kuba in Urlaub? Hallo, hallo! Es gibt was zu tun! Es geht um Großbanken und Kapital-Gesellschaften, denen von der internationalen Klimabürokratie ein neues Geschäft zugeschanzt wird: Das mit heißer Luft. Es trägt den Namen „Emissionshandel“ und operiert unter dem Tarnbegriff „Klimaschutz“. Dank undurchsichtiger Regeln, Buchhaltertricks und mangelnde Kontrolle werden Milliardenprofite gemacht - und dies alles auf Kosten der Arbeitnehmer, der Arbeitsplätze und der kleinen Leute. Warum lasst Ihr euch das gefallen? Muss der kritisch-linke Verstand nach Nennung der Vokabel „Kyoto“ wirklich ausgeschaltet werden? Viel besser wäre eine Empfehlung von Mediamarkt: „Lasst euch nicht verarschen!“

Und jetzt eins nach dem anderen. Laut Kyoto-Protokoll sollen die Kohlendioxid-emissionen um 5 Prozent unter den Wert von 1990 reduziert werden. Das ist ehrenvoll, macht aber …

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01.02.2007   20:03

Ash, Bruckner, die Zweite

Ist Ayaan Hirsi Ali eine Fundamentalistin? Nicht nur der Mörder von Theo van Gogh - auch der liberale Essayist Timothy Garton Ash hat Ayaan Hirsi Ali als “Fundamentalistin der Aufklärung” bezeichnet.  Pascal Bruckner nahm sie in einem Beitrag für den “Perlentaucher” gegen den Angriff in Schutz: “Der Multikulturalismus ist ein Rassismus des Antirassismus”, schrieb er. Siehe Achgut.de hier. Heute antwortet Ash auf Bruckner. Auch im Perlentaucher.

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01.02.2007   17:59

Die Achse des Guten feiert Leserrekorde

Liebe Leser, Sie sind nicht alleine! Hier die rekordverdächtige Leserentwicklung von Die Achse des Guten:

Januar 2005 :  22.500 Besucher
Januar 2006:  103.000 Besucher
Januar 2007:  155.000 Besucher

Die Zahl der einzelnen Seitenaufrufe (page impressions) ist seit Ende letzten Jahres geradezu explodiert. Sie lag im Januar bei 330.000. Die Zahl der Page Impressions ist für Werbekunden besonders relevant.  Der so genannte “Page-Rank”, der von Google für achgut.de angegeben wird, liegt bei 5 auf einer Skala bis 10 (5/10). Zum Vergleich: FAZ und NZZ kommen auf 7/10, Spiegel, Welt und Zeit auf 8/10.  Anzeigenkunden erfahren mehr hier.

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01.02.2007   11:11

Handys: Auch BILD bastelt sich einen Krebsalarm

Man muss sich das mal vorstellen: Da gibt es eine neue Groß-Studie, die besagt, dass bei den Nutzern von Handys KEIN erhöhtes Krebsrisiko nachgewesen werden konnte. Nachdem gestern bereits die Süddeutsche daraus die Schlagzeile “Handy können Krebs erregen” gebastelt hatte ( siehe hier ) zieht heue BILD nach. ”KREBS ANGST - also doch: Handys können Krebs erregen”. Zum Glück liefert die im gleichen Verlag erscheinende Welt heute zeitgleich das Dementi mit: ”Handys sind nicht schlecht fürs Hirn, aber gut für Schlagzeilen.” Darin erläutert ein Krebsexperte die Studie so: Nimmt man die gesamte Gruppe der untersuchten Tumorpatienten und der Kontrollpersonen, lag das Krebsrisiko bei 0,78. “Ein Wert von eins ist neutral. Jeder Wert, der darüber liegt, ist schädlich. Würden wir über eine Broccolistudie reden und nicht über Handys, dann könnten man sagen, dass Broccoli …

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