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06.10.2008   20:01

Wenn sich alle einig sind…

können Sie trotzdem daneben liegen. Das zeigt zumindest der Medizin-Nobelpreis für den deutschen Krebsforscher Harlad zur Hausen."Seine Theorie, dass Viren Gebärmutterhalskrebs auslösen können, wurde von den meisten Forschern vor drei Jahrzehnten spöttisch belächelt. ‘Seine Leistung geht auf seine seherischen Fähigkeiten zurück’, sagt Peter Hillemanns, Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Frauenheilkunde an der Medizinischen Hochschule Hannover"… “Bewundert wird zur Hausen vor allem für die unerschütterliche Beharrlichkeit, mit der er seine Idee verteidigte. ‘Zur Hausen hat zu früheren Zeiten mit seinem Ansatz sehr kontrovers dagestanden und musste manches Gelächter einstecken. Er hat sich gegen alle Widerstände durchgekämpft’, sagt die Berliner Aidsforscherin Karin Mölling vom Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik”. Soviel zum Thema Konsens in der Wissenschaft. An was erinnert mich das bloß? Siehe auch hier

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27.09.2008   15:58

Lesen Sie vorher das Kleingedruckte…

Wenn die Kabarettisten sich des Klimawandels annehmen, dann besteht Hoffnung. Zum Beispiel hier. Vince Ebert ist übrigens nicht nur Kabarettist sondern auch Physiker.

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26.09.2008   10:43

Hochrechnungen im Kartenhaus

Von Maxeiner & Miersch erschienen in DIE WELT vom 26.09.2008

Investmentbanker und Analysten sind - zumindest bisher - beliebte Gastredner und Diskussionsteilnehmer auf Kongressen, die sich der Rettung der Welt verschrieben haben. Gutmeinende Kreise, die diesen Berufsstand normalerweise den raffgierigen Heuschrecken zuordnen, küren sie dort zu unbestechlichen Kronzeugen - vorausgesetzt sie warnen vor furchtbaren ökonomischen Folgen des Klimawandels.

Ganz groß in diesem Geschäft war beispielsweise Lehman Brothers. Zu den Vorzeigekunden der Bank gehörte Al Gores Investmentfirma GMI, die mit Kohlendioxid-Ausgleichszertifikaten handelt. Zu den Vorzeigeberatern der Bank zählte der amerikanische Klimapapst James Hansen, der die dräuende Klimakatastrophe in den düstersten Farben ausmalt und schon mal Gefängnis für Manager der Ölindustrie fordert. Lehmann Brothers wollte laut Eigenwerbung das „führende Brokerhaus für Emissions-Gutschriften“ werden. In Reports mit dem Titel „The Business of Climate Change“ machte man mächtig Druck, damit die Politik möglichst schnell den Weg für das Megageschäft mit …

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23.09.2008   16:08

Ernte einfahren, bevor der Winter kommt

Für den (selbstverständlich vollkommen unwahrscheinlichen!) Fall, dass unser Klima sich nicht nach den Supercomputern der Klimaforschung richtet, werden von Wissenschaftlern und Medien allmählich die Rückfall-Positionen aufgebaut. Siehe dazu Focus Online: Steht eine kleine Eiszeit bevor? Während die Temperaturen zumindest ein Päuschen machen, läuft die lukrative Klimaschutz-Gesetzesmaschinerie in der EU auf Hochtouren. Gemäß dem Motto: Schafft Fakten, solange es noch geht. Schließlich ist die Kohle aus dem Emissionshandel schon fest verplant. Siehe hier.

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14.09.2008   11:28

Ein dickes Smiley

Von Maxeiner & Miersch erschienen in DIE WELT am 12.09.2008

In größeren Hotels entdecken wir immer mal wieder ein Formular, in dem die Gäste nach ihrer Meinung über die Qualität des Hauses und die Freundlichkeit seiner Mitarbeiter befragt werden. Aber wer hat schon Zeit und Lust so etwas auszufüllen. Man legt den Umschlag zur Seite und hegt im Innersten zweierlei Verdacht: Erstens liegen diese Fragebögen nur da, weil alle großen Hotelketten, das machen. Es gehört einfach dazu. Ein ernsthaftes Erkenntnisinteresse steht womöglich gar nicht dahinter. Und wenn doch, dürfte die Erkenntnis einseitig sein: Solche Formulare füllen meistens nur Leute aus, die sich wirklich ernsthaft geärgert haben. Für ein dickes Lob macht sich keiner die Mühe. Geht uns auch so: Wenn alles passt, wird das als selbstverständlich hingenommen.

Beim Einkauf im Internet kriegen wir deshalb häufig Post vom Verkäufer: „Sie haben vergessen ihre Bewertung abzugeben“. Ist diese …

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05.09.2008   09:02

Hoffen auf den Hurrikan

Deutlicher und ehrlicher geht es nicht. Die folgende Meldung von AFP spricht Bände hinsichtlich der Interessen der Münchner Rückversicherung in der Klimadebatte. Das Unternehmen befördert die Klimahysterie seit Jahren kräftig und lässt in seinen Publikationen auch gerne gegen sogenannte “Klimaleugner” wettern.

“Hurrikan „Gustav“ und weitere Stürme könnten nach Einschätzung der Münchener-Rück-Tochter MRAm eine Trendwende bei den Preisen für die Rückversicherung einleiten. „Eine heftige Hurrikansaison könnte zusammen mit der internationalen Finanzmarktkrise dazu führen, dass die Nachfrage nach Rückversicherungsschutz steigt“, sagte der Chef der Munich Re America (MRAm), Anthony Kuczinski, der „Financial Times Deutschland“ vom Freitag kurz vor Auftakt des Welt-Rückversicherungstreffens in Monte Carlo. Bei den Anbietern dürfte die Kapazität wegen der marktweiten Investmentverluste durch die Finanzkrise gesunken sein, sagte er. Seit Jahren kämpfen die Rückversicherer auch auf dem weltgrößten Markt USA mit stetig fallenden Preisen. Das seit der Übernahme durch die Münchener …

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05.09.2008   08:58

Klimaverträgliches Frühableben

Von Maxeiner & Miersch erschienen in DIE WELT vom 5.09.2008

Der Zeitgeist beschert uns derzeit eine neue Form von wissenschaftlichen Studien, die alles und jedes auf seine Klimaverträglichkeit hin berechnen, am besten bis auf die zweite Stelle hinterm Komma. Niemand ist vor den Bilanzierern sicher, egal ob es sich um den Rülpser einer Kuh oder den Furz eines Schafes handelt. Auch der menschliche Stoffwechsel gerät mehr und mehr ins Fadenkreuz, besonders die Dicken haben es den Klimarettern angetan. Nachdem den Wohlgenährten bislang ihre angeblich höhere Krankheitskosten aufs Butterbrot geschmiert wurden, werden sie jetzt zusätzlich als Klimaschädlinge durchs Ökodorf getrieben. Die Logik lautet so: Diese Menschen schleppen viele Milliarden Kilo Übergewicht mit sich herum, das zuvor in Form von Schweinebraten, Kartoffelchips und Cremetorten erzeugt werden musste. Alleine in den USA würden dafür pro Jahr umgerechnet fünf Milliarden Liter Benzin vergeudet. Und pro Kilo Übergewicht, das dann transportiert werden müsse, …

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04.09.2008   13:25

Hurrikane: Zur Abwechslung ein paar Zahlen

Passend zu vorstehenden Meldung: Aufgrund der Hurrikane spüren auch in Deutschland die üblichen Verdächtigen Aufwind in Sachen Katastrophen-Beschwörung. Deshalb hier einmal ein paar Zahlen.Sie stammen von der Webpage von Thomas Sävert, einem sicher unverdächtigen Mann aus dem unverdächtigen Kachelmann-Betrieb Meteomedia. Die Behauptung, die Hurrikane würden immer mehr oder auch heftiger ist einfach nicht belegbar. Die komplette Liste aller Hurrikane, die Amerika getroffen haben, liest sich so (hoffe es hat sich bei der bei der Aufschlüsselung nach Jahrzehnten kein Fehler eingeschlichen), kann aber jeder hier nachprüfen):

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