Beiträge von David Harnasch
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24.12.2011 12:37
The Onion: Nazifriedhof geschändet!
Nazi SS Cemetery Desecrated By Pro-Semitic Graffiti
August 26, 1998 | ISSUE 34•04
21.12.2011 20:21
Äquidistanz gone wild
Auf evangelisch.de schreibt Miriam Bunjes einen sehr lesenswerten Artikel über das Verhältnis zwischen Journalisten und NGOs: Auf der Seite der Guten.
Exemplarisch für die journalistische Unsitte der Äquidistanz bzw. des “He said she said journalism” sei hier ein Statement der attac-Sprecherin Frauke Disthelroth angeführt.
Überbewertet werden NGOs von den Medien nicht, findet Frauke Distelroth, Pressesprecherin von attac. “Die Mainstream-Medien stützen sich noch immer zu stark auf Parteipolitiker und Behörden und als letzte Stimme, hinten im Beitrag, sagt jemand von einer NGO etwas – als Stellvertreter für die Zivilgesellschaft.” Das entspreche nicht der Relevanz von NGOs in der Gesellschaft und sei auch deshalb problematisch, weil eine einzelne NGO ja immer nur für ihren Themenbereich spreche.
“Es bessert sich gerade etwas”, sagt die gelernte Journalistin. “Immerhin werden nach Demonstrationen meist auch unsere Teilnehmerzahlen genannt – vor einigen Jahren waren …
17.12.2011 20:07
Unterschichtenfernsehen informiert korrekt
Viel bedenklicher als der Schrott, den z.B. RTL als “Scripted Reality” versendet sind Steuer- und Gebührenfinanzierte Institute, die bahnbrechende Forschungen über deren Rezeption betreiben. Finde ich hier im Video.
30.11.2011 14:48
Queres vom Boulevard
Nachdem Bushido den Integrations-Dumbo* kassieren durfte, folgt schon der nächste Eklat um einen unwichtigen Preis:
RTL berichtet mit Video:
Völlig wirre Dankesrede beim ‘Querdenker Award’
Bei der Verleihung des ‘Querdenker Awards’ in München sorgte Til Schweiger für große Aufregung. Als er seinen Preis entgegennahm, lallte der Schauspieler minutenlang ziemlich wirr in sein Mikrofon: Es war nicht zu übersehen, dass Schweiger ziemlich angetrunken auf die Bühne kam. Fast sechseinhalb Minuten lang lallte er seine unverständliche Dankesrede, von der viele Gäste eher schockiert als angetan waren, wie einige im Interview mit RTL nach der Verleihung bestätigten.
Nun wäre es gewiss kein “Eklat”, wenn der Erfolgsproduzent z.B. in meiner Küche einen über den Durst kippen würde, und sehr viel öffentlicher scheint mir auch der “Querdenker-Award” nicht zu sein, von dem eine größere Öffentlichkeit völlig zu recht bisher keinerlei Kenntnis …
28.11.2011 18:48
Leben im staatlich geföderten Ökokrematorium
Ich hatte Glück. Vor einigen Jahren benötigte ich einen Glaser, und wo er schon mal da war und der Schrecken über die letzte Strom- und Gasrechnung noch tief saß, erkundigte ich mich nach dem Preis moderner Fenster. Ich wohne klischeegerecht im Altbau und wenn es im Herbst stürmt, dann hängt der Vorhang schon mal im Winkel von 15 Grad in den Raum - wohlgemerkt bei geschlossenen Fenstern. Der Glaser hatte aber Berufsehre und vielleicht auch daher keinen Auftragsnotstand, weshalb er antwortete: “Machen sie das bloß nicht. Mit modernen, absolut dichten Fenstern ruinieren sie das Raumklima und ihnen schimmelt die Hütte weg. Und die wären derart teuer, dass Sie für den Gegenwert der Renovierungskosten noch locker dreißig Jahre den Aufpreis beim heizen finanzieren können.”
Bekanntlich muss ich über meine Stromrechnung verhindern, dass irgendwer sich Solarzellen leisten kann, bei dem sie sinnvoll wären (also Leute in armen, sonnigen Ländern ohne …
09.11.2011 13:54
Mittelstand im Bett mit den Mullahs
Die seit Jahren vor einer iranischen Atombombe warnende Initiative “Stop the Bomb” ist eine jener Organisationen, die am aktivsten auf dem Feld der Enthüllung dunkler Machenschaften ist. Zu recht, wie wir seit heute durch die Internationale Atomenergiebehörde wissen, denn nun ist es amtlich, dass die Behauptung der Mullahs, an einem rein zivilen Atomprogramm zu arbeiten (da die Atombombe ja eine gänzlich unislamische Waffe wäre), eine glatte Lüge war. Wer hätte das gedacht von einem friedlichen Regime, das lediglich Holocaustleugner-Konferenzen abhält, das “zionistische Gebilde” auslöschen will, Schwule aufknüpft, Andersdenkende verschwinden lässt, Jungfrauen vor deren Hinrichtung ex officio vergewaltigen lässt und Ehebrecherinnen steinigt?
Für die Warnenden jedenfalls bedeuten solche Beweise keine Entwarnung: Sie werden von gewissen Kreisen (und deren dialogreisenden Kammerzofen) weiterhin als lästige Effekthascher diskreditiert und verdächtigt, wahlweise im Auftrag der schrecklichen iranischen Opposition, des Mossad, oder gleich …
30.10.2011 23:06
„Traveln“ - der politisch korrekte Club Aldiana
Ich sitze grade auf der völlig zu recht ihrer Aussicht wegen exzellent reputierten Dachterrasse des „Old Jaffa Hostel“. Selbstverständlich habe ich ein eigenes Zimmer gebucht, Schlafsäle sind für Strafgefangene. In der Dritten Welt. Und für Traveller.
Mit dieser Spezies Weltenbummler hatte ich bisher noch keinen Feindkontakt im Feld, Freunde berichteten mir von ihren Rucksackreisen erst nach ihrer Rekonvaleszenz zum Einheimischen. Nun sitzen solche Leute um mich herum und reden übers kochen. Was einerseits insofern nahe liegt, als sie Spaghetti essen, die sie in der Hostelküche selbst zubereitet haben. Was andererseits aber ein Indiz massiver Ignoranz ist, denn keine 50 Meter von hier gibt es bei Abu Elafia die besten Burekas der Stadt, bei Dr. Shakshuka – Shakshuka natürlich, und keine 10 Minuten Fußweg entfernt bei Abu Hassan den besten Hummus der Welt.
Der Traveller an sich begründet seine kulinarische Borniertheit mit Geldmangel, was gelogen ist. Das …
21.10.2011 13:47
Löscht Schleswig-Holstein!
Ihre Steuern bei der Arbeit, Teil 2
Turi2 berichtet:
Nach einem Treffen zwischen dem Datenschutzbeauftragten Thilo Weichert und dem Facebook-Europasprecher Richard Allan prüft das Netzwerk angeblich eine Extrawurst für die Meerumschlungenen. Nutzerdaten zum “Gefällt mir"-Button aus Schleswig-Holstein sollen womöglich nicht mehr an die Facebook-Zentrale in den USA weitergeleitet werden, behauptet Datenschützer Weichert im NDR-Interview. Der deutsche Sonderweg im Datenschutz wäre weltweit einmalig. “Das wäre zweifellos ein großer Erfolg und hätte unter Umständen auch rechtliche Konsequenzen”, sagt Weichert gegenüber dem “Schleswig-Holstein Magazin” des NDR.
Wäre ich Facebook-Manager, wäre mein Entgegenkommen noch größer: Ich würde Schleswig-Holstein ganz blockieren. Sicher ist sicher. Die Bürger würden ihrer Begeisterung dann beim zuständigen Datenschützer angemessenen Ausdruck verleihen. Es ist ein Privileg, so evident nützliche Arbeit finanzieren zu dürfen!


