Beiträge von David Harnasch
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23.04.2013 19:43
Gelernt ist gelernt!
Auf Facebook findet sich eine Seite mit dem schönen Titel “Mario Götze du Judensohn”.
Kommentator Billo Al Bagillani nimmt daran Anstoß:
“Götze ist die größte Schande für schwarz gelb ,lieber Schalke als Bayern . Aber ich muss sagen ,dass es nicht korrekt ist “judensohn” zu sagen . Die Juden sind keine schlimmen Menschen . Wenn dann würde ich ihn Israelisohn nennen .”
23.04.2013 13:34
Demokratieabgabe im hohen Norden
Ein Gedanke, der im Deutschen Öffentlichrechtlichen völlig undenkbar ist:
Svein Tore Bergestuen vom Sender „TV Norge“ unterstrich, man sei in die Produktion dieser Fan-Aktion nicht involviert gewesen. „Anne-Katrine und ihre Crew haben alle Freiheiten, eine lustige TV-Show zu kreieren. Es ist nicht unsere Aufgabe, ihre Entscheidung in Frage zu stellen, was lustig ist und was nicht.“
Achja, dies war der Anlass.
23.04.2013 13:30
Mindestlohn Schmindestlohn
Das Thema Mindestlohn dürfte einer der Wahlkampfrenner werden. Gerade erst gab es eine Einigung im Frisörhandwerk: Ab 2015 sollen alle Friseure in Deutschland mindestens 8,50 Euro pro Stunde verdienen. Die Arbeitgeber rechnen mit deutlichen Preissteigerungen für den Haarschnitt. Gérard Bökenkamp und Steffen Hentrich liefern in einem Papier des Liberalen Instituts der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit 13 zentrale Argumente zum Thema.
19.04.2013 15:48
Originelle Türpolitik
At least three men attending an annual culture festival in Saudi Arabia were kicked out of the country after religious police officers deemed them “too handsome” to stay.
17.04.2013 15:57
Putins Ärgernis Alexej Nawalny vor Gericht
Wieder muss sich ein Gegner Wladimir Putins vor Gericht verantworten: Der russische Blogger und Oppositionspolitiker Alexej Nawalny habe angeblich einem staatlichen Unternehmen wirtschaftlichen Schaden zugefügt. Er nennt die Vorwürfe absurd. Die Anklageerhebung kam just zu der Zeit, in der sich der Blogger und Jurist Alexej Navalny zum Star der russischen Protestbewegung entwickelt hatte. Navalny habe “die Mächtigen provoziert”, sagte Wladimir Markin, Sprecher der Ermittlungsbehörde, der Zeitung “Iswestija”. Deshalb dürfe er sich nicht wundern, dass er jetzt wegen Betrugs angeklagt sein.
Ein Portrait von Sascha Tamm aus liberal 3/2012
08.04.2013 15:57
Online-Marketingexperten unter sich
Soeben stelle ich fest, dass ich bei Facebook für einen Tag nichts schreiben darf. Da Facebook bekanntlich vor Hetzseiten nur so strotzt und auch gröbsten Rassismus und Hassreden duldet (was ich befürworte, ich bin da ganz amerikanisch), konnte ich mir zunächst nicht vorstellen, wie ich denn gegen die Nutzungsbedingungen verstossen haben sollte. Und siehe da - habe ich auch gar nicht. Mein inkriminierter Post war eine Anmerkung zu Facebooks Anzeigentargeting. (Wenn ich mich bei Facebook darüber lustig mache, dass Google mir hier auf der Achse regelmäßig die Partnervermittlung “muslima.com” schmackhaft machen will, wird das selbstverständlich geduldet.) Auch Facebook schlägt mir in den Anzeigenplätzen allerhand Unsinn vor, der in der Regel der Rede nicht wert ist. Lustig fand ich aber, dass ausgerechnet ein selbsternannter
05.04.2013 15:07
Demokratieabgabe für die Wissenschaft
Nano ist das Wissenschaftsmagazin von 3sat. Hier die Themen der kommenden Woche:
Nutzen statt besitzen
Montag, 8. April 2013
Konsumgüter teilen statt sie besitzen - so könnte ein Weg aus unserem Ressourcenverbrauch aussehen. Das hoffen Forscher, Umweltverbände und Idealisten.
Dienstag, 9. April 2013
nano spezial “Overkill - Von allem zu viel”
Im Supermarkt stehen wir jedes Mal vor einer riesigen Auswahl, außerdem sind wir jederzeit und überall erreichbar: So eine Vielfalt setzt uns zu, sagen Psychologen. Wir haben von allem zu viel.
Mittwoch, 10. April 2013
Täuschend frisch
Die Schutzatmosphäre in Fleischverpackungen aus Sauerstoff und Kohlendioxid lässt Bakterien langsamer wachsen, täuscht aber auch eine frische rote Farbe vor. [Anm. DH: Farbe ist natürlich ein Qualitätskriterium bei Lebensmitteln - das Auge isst mit. Der
05.04.2013 14:30
Wir müssen uns Elad als einen glücklichen Menschen vorstellen
Elad (37) betreut gemeinsam mit einer Mitarbeiterin die arabischen Social-Media-Kanäle des israelischen Außenministeriums und diskutiert auf Facebook, YouTube und Twitter mit mehr als einer Viertelmillion arabischer »Fans«. Er tut, was sich viele Israelis wünschen: den antisemitischen Verschwörungstheorien etwas entgegensetzen und die israelische Position erklären.


