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06.02.2007   02:07

Jeremy Clarkson rettet die Erde

Jeremy Clarkson moderiert das beste TV-Motor-Magazin der Welt, “Top Gear” bei der BBC. Außerdem schreibt er jede Woche eine Kolumne für die TIMES, in der nebenbei auch immer ein Auto gestestet wird. In der aktuellen Ausgabe berichtet er, wie er angesichts der Klimakatastrophe mal eben an einem Nachmittag einen praktikablen Plan zur Rettung des Planeten entwickelt hat. Sogar, daß man das Weltmeer-Abflußrohr nicht am Mond befestigen kann, hat er in einer leichtverständlichen Heimgärtner-Analogie erklärt:

Mégane Renaultsport 230 F1 Team R26

A case of power corrupting absolutely

A couple of weeks ago Sir David Attenborough went on the BBC — an Establishment double act that’s hard to top — and explained exactly what global warming would mean for Britain.

In short, some householders in Worcester will need new carpets every time it rains, the Glasgow sewers will burst and …

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05.02.2007   16:26

Lesebefehl Mark Steyn

What’s so hot about fickle science?

BY MARK STEYN Sun-Times Columnist

From the “Environmental News Network”: “Science Is Solid on Climate Change, Congress Told.” “The science is solid,” says Louise Frechette, deputy secretary-general of the United Nations.

“The science is solid,” says Sen. Dianne Feinstein.

“The science is really solid,” says TV meteorologist Heidi Cullen. “The science is very solid.”

And at that point, on “Larry King Live” last week, Richard Lindzen, professor of atmospheric science at MIT, remarked: “Heidi says the science is solid and I can’t criticize her because she never says what science she’s talking about.”

[...]

The question is whether what’s happening now is just the natural give and take of the planet, as Erik the Red and my town’s early settlers understood it. Or …

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01.02.2007   13:22

SZ: Tristesse global

Kollege Rudi Raschke ist Reisejournalist beim Playboy - Ein harter Job, aber einer muß ihn ja machen. Auf seinem stets lesenswerten Lebensart-Blog ”Sonnhaldeschrieb er unter dem Titel “Tristesse global”:

Wenn ich an Reisemagazine denke, stelle ich mir Reisen im Kopf vor, schöne Reportagen, Bilder von Traumzielen und dazwischen den einen oder anderen verlässlichen Geheimtipp. Der Reiseteil der “Süddeutschen Zeitung” führt mir jeden Donnerstag vor, dass es auch anders geht. Hier die Motti der wichtigsten Themen von heute:

- “In den Städten Tennessees wird die traditionelle Kultur allmählich vom Renovierungswahn verdrängt”
- “Skizzen, Bilder, Analysen: Drei Bildbände über das Eis”
- “Im Udarata Menike, dem Berglandexpress, erlebt man die klimatischen Veränderungen von Sri Lanka hautnah”
- “Fünf Menschen, die dem Januar auch etwas Gutes abgewinnen”
- “Beelitz-Heilstätten, einst das größte Lungensanatorium …

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31.01.2007   17:49

Buback, Schleyer, Ponto

Drei Namen, die jedem bekannt sind. Im Gegensatz zu Bothe, Menzel und Kimmig.

Dringender Lesebefehl für die heutige WELT:

Was wäre wenn?
Guantánamo, im Lichte Stammheims besehen
Wozu wäre Deutschland fähig gewesen wären, hätte es im Herbst 1977 3000 Tote gegeben? Der Ort, von dem aus die Deutschen gern die Amerikaner kritisieren und verachten, ist ein Glashaus. Eine Polemik unseres Washington-Korrespondenten.

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31.01.2007   12:33

Subventionen für Straftaten

Novo-Chefredakteur und Publizist Thomas Deichmann schreibt in der FAZ über Steuerprivilegien für Greenpeace:

[...] Kürzlich hat die Bundesregierung jedoch angekündigt, das deutsche Gemeinnützigkeits- und Spendenrecht zu reformieren. Dagegen laufen Greenpeace und andere Organisationen nun Sturm.[...]

Der Beirat ist der Meinung, das geltende Recht vergebe diese Steuervergünstigungen viel zu großzügig. Ein wesentlicher Reformvorschlag lautet, die Gemeinnützigkeit in der Abgabenordnung (AO) klarer zu definieren. So soll es Steuervorteile nur noch dann geben, wenn „echte Kollektivgüter“ bereitgestellt werden - wenn also nicht nur in Vereinssatzungen behauptet wird, die Allgemeinheit würde von dieser oder jener Betätigung profitieren, sondern wenn ein versprochener Nutzen auch nachweislich erbracht wird. Die Politiker in Berlin sind sich mittlerweile weitgehend einig, dass die Förderung von kirchlichen und anderen karitativen Wohlfahrtsinitiativen beibehalten werden soll. Mehr Reformwille zeigt sich bisweilen gegenüber Organisationen, die als sogenannte „Themenanwälte“ …

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30.01.2007   23:46

Nr. 1 der Holocaustbekämpfung von britischen Hindus besiegt

Pech für den innenpolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dieter Wiefelspütz, der sich für ein generelles Verbot von Nazi-Symbolen in ganz Europa aussprach. Burkhard Müller-Ullrich schrieb vor einigen Tagen über das Thema. Der Vorschlag wird laut BBC wohl am britischen Minderheitenschutz scheitern:

Hindus opposing EU swastika ban

Hindus in Europe have joined forces against a German proposal to ban the display of the swastika across the European Union, a Hindu leader said. Ramesh Kallidai of the Hindu Forum of Britain said the swastika had been a symbol of peace for thousands of years before the Nazis adopted it. He said a ban on the symbol would discriminate against Hindus.

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30.01.2007   23:19

Jahr des Schweins

Während die UN das Jahr des Delfins ausriefen, ist in China ab dem 18.2. das Jahr des Schweins. Nestlé ("Wir sind keine Dänen!") wollte im chinesischen Fernsehen in Spots ein Zeichentrick-Schwein ein “Frohes neues Jahr des Schweins” wünschen lassen. Das geht natürlich nicht, wie das Wall Street Journal laut Fox News berichtet:

Chinese TV Network Bans Pig Ads During Year of Pig Celebrations Due to Muslim Sensitivity

SHANGHAI — Companies looking to reach China’s consumer market with pig images during Year of the Pig celebrations next month will have to adjust after a national television network adopted a policy to be sensitive to the country’s small Muslim population, according to published reports.
China Central Television said it would ban all verbal and visual pork references from advertisements during Lunar New Year celebrations next …

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30.01.2007   18:29

Hochkultur vs. NPD

Dass ein Kulturmagazin naturgemäß gegen jede Sparbemühung in jedem Kulturetat Stellung bezieht, verstehe ich. Dass dabei kein Argument zu weit hergeholt ist, erwarte ich - leider - auch.

Ebenfalls aus der gestrigen Kulturzeit:

Kulturkahlschlag in Thüringen
Theater und Orchester kämpfen gegen Kürzungspläne der Landesregierung

Zu Goethes und zu Schillers Zeiten gab es in jeder Fürstenresidenzstadt ein Theater. Damals schmückten sich die Landesherren mit der Kultur. Heute wird sie demontiert. In Thüringen kämpfen Theater und Orchester derzeit gegen die Kürzungspläne der Landesregierung. Zehn Millionen Euro weniger sollen ihnen zur Verfügung stehen. Für die Thüringer Philharmonie Gotha/Suhl oder das Theater in Rudolstadt würde das Aus bedeuten.

Beispiel Theater Rudolstadt: Gegründet 1793, zu Goethes Zeiten, kann das Haus auf eine glanzvolle Vergangenheit zurückblicken. Doch heute ist die Residenzstadt vom Verfall geprägt. Viele Menschen sind arbeitslos und ziehen weg. Das …

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