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16.05.2007   23:39

Can do no right

Paul Wolfowitz wird wohl seinen Posten bei der Weltbank räumen müssen, da ihm “vorgehalten, [wird] für seine Freundin Shaha Riza ein völlig überhöhtes Gehalt ausgehandelt zu haben.” [SPON] Diesen Vorhaltungen geht allerdings keines der deutschsprachigen Medien nach, die ich zu diesem Thema gelesen oder gehört habe.

Was ich allerdings vor einigen Wochen las, war ein keineswegs unkritisches Portrait im New Yorker, dem stets inquisitorisch recherchierten Leib- und Magenblatt der liberalen Ostküsten-Intelligenzija, in dem Wolfowitz’ Kampf gegen die Korruption in den von der Weltbank finanzierten Ländern gewürdigt wird.

Auch die Versetzung Rizas wird hier thematisiert:

The incident that prompted the most comment internally involved Shaha Ali Riza. When Wolfowitz was nominated to the bank presidency, he disclosed his relationship with Riza, who was working in the bank’s Middle East and North Africa (MENA) department. Under the bank’s regulations, spouses or partners are prohibited …

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11.05.2007   13:26

Televisionsdelikatesse

Achsen-Autorin Ulrike Ackermann ist heute Nacht um 0:00 Uhr im Südwestfernsehen zu Gast bei Thea Dorn. Einschalten bzw. aufnehmen!

Literatur im Foyer

Gespräch um Mitternacht: “Freiheit, die ich meine”

“Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit”, so steht es auf dem Banner der Französischen Revolution. Aber was, wenn die Werte in Konflikt geraten? Welcher steht an erster Stelle? Wenn Freiheit Eigenverantwortung heißt, verlieren die Deutschen laut Umfragen schnell die Lust auf Freiheit. Ist sie also ein Last? Aber nicht nur in Deutschland, sondern auch im postkommunistischen Osteuropa taucht immer öfters die Frage auf: Wie viel Freiheit erträgt der Mensch? Die Schattenseiten des globalen Kapitalismus scheinen auch die Freiheit in Misskredit gebracht zu haben. Liberalismus ist heute im Gewande des Neoliberalismus ein Schimpfwort.

Und gleichzeitig ist nach dem 11. September 2001 ein anderer Wert immer mehr ins Zentrum der Politik geraten: die innere Sicherheit. …

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11.05.2007   02:06

Hottest boygroup on TV

Das großartige Magazin Quer des Bayerischen Rundfunks ist trotz der lokalen Bezüge stets auch für die Rest-Republik sehenswert. Um so mehr, wenn die derzeit heißeste Boygroup bei Christoph Süß auf der Couch sitzt. Und da die geschätzten Kollegen es selbst nicht tun, möchte ich auf das Real-Video des Auftritts hinweisen. Viel Spaß!

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11.05.2007   02:01

La quote-part radio

Auch aufgrund meiner aktuellen Frankophilie sei hingewiesen auf einen sehr schönen Text aus der Telepolis:

Her mit der französischen Radioquote!

Peter Mühlbauer

[...] Radioquoten für deutschsprachige Musik gab es schon mehrmals, zuletzt in der DDR. Ob sie dort unbedingt die Qualität der Popmusik förderten ist fraglich – nicht umsonst reimte man später “City, Puhdys und Karat” auf “größte Greueltat”.
[...]
Vorbild Frankreich?

Die Befürworter einer Radioquote für deutschsprachige Musik verweisen immer wieder darauf, wie gut diese Quote in Frankreich funktionieren würde, vergessen dabei aber eine entscheidende Tatsache: Frankreich hat eine Quote für französischsprachige Musik – nicht für deutschsprachige. Tatsächlich müsste man auch in Deutschland keine Quote für deutsche, sondern für französischsprachige Musik im deutschen Rundfunk fordern - sonst würde statt einer Verbesserung nur eine Verschlechterung herauskommen.

Ganzer Text hier!

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07.05.2007   18:11

Maßvolles und reifes Verhalten

Aus dem täglichen Newsletter der israelischen Botschaft:

„Wenn der israelische Botschafter noch ein einziges Mal kommt und über die Sicherheit Israels spricht, schwöre ich, dass ich ihn einfach erwürgen werde.“ Diese Worte stammen nicht von einem Terroristen der Hamas oder der Hisbollah, sondern von der belgischen EU-Parlamentsabgeordneten Veronique de Keyser. Im Hintergrund standen dabei die zahllosen Auseinandersetzungen linker Abgeordneter mit dem Botschafter des Staates Israel bei der Europäischen Union, Oded Eran, der in Kürze seinen Dienst beenden wird.

Die Äußerungen fielen im Rahmen einer Debatte um die Freilassung der palästinensischen Gefangenen, die vor einigen Tagen stattfand und an deren Ende die Initiierung einer Kampagne für die Freilassung Marwan Barghoutis beschlossen wurde. De Keyser, eine vor allem für ihre Unterstützung der Palästinenser bekannte sozialistische Abgeordnete, bemerkte in diesem Zusammenhang außerdem: „Ich bedauere die Passivität des europäischen Parlaments bei der Hilfe für die palästinensischen Gefangenen. Ich …

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06.05.2007   19:14

Châpeau la France!

Martin Hagen bittet mich, folgende Zeilen für ihn zu veröffentlichen:

Ersten Prognosen zufolge zeichnet sich in Frankreich ein Wahlsieg Sarkozys ab. Jetzt wissen wir, dass die Welt wirklich verrückt spielt: Der erfolgreichste Rapper ist ein Weißer, der erfolgreichste Golfer ist ein Schwarzer, und die Franzosen wählen einen wirtschaftsliberalen Transatlantiker zum Präsidenten!

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06.05.2007   19:11

Die Welt als Coverversion

Jost Kaiser schreibt für Vanity Fair:

Die Welt als Coverversion

1. Mai in Kreuzberg. Als die “Ton, Steine, Scherben"-Coverband auftrat wurde mir auf einmal so einiges klar über die Welt an sich

Gestern am sogenannten “O-Platz” (Oranienplatz) in Kreuzberg. Ich stehe da also zwischen all den Becksbiertrinkern und mache mir wie immer Gedanken, wie der Alarmismus dieser Trippelbrüder und ihre martialische Aufmachung, die ja (wie passt das eigentlich zusammen) immer irgendwie kriegerisch ist (Springerstiefel, obwohl man ja gegen den Krieg ist) und antiamerikanisch ist (vorgetragen in U.S.-Kampfhosen) – wie also der insgesamt doch jämmerliche körperliche und geistige Zustand dieser Gestalten zu vereinbaren ist, mit der behaupteten Größe und Dringlichkeit der Gefahr: Nazis und Bush (ist dasselbe), Faschismus, Rassismus, Neoliberalismus.

Muss man angesichts der Aramada von topfitten Gegnern nicht selbst darauf achten, dass man sich topfit hält für den Endkampf, dass heisst: …

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03.05.2007   12:18

Aufstieg und Fall des Ozonlochs

Achgut-Gastautor Ivo Bozic schreibt in der Weltwoche über eine unbeachtete Umweltsensation. Wer nicht lesen will, kann hören

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